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Ihr Moderator ist Christine und Christoph Hirte




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Name:
Jenny (raffeltjennif@ph-ludwigsburg.de)
Datum:Mo 10 Nov 2014 19:45:52 CET
Betreff:Online-Umfrage "Funktionen von Online-Games aus der Sicht von Jugendlichen - Warum spielst Du?"
 

Liebe Spielerinnen und Spieler,

im Rahmen meiner Abschlussarbeit meines Studiums beschäftige ich mich mit dem Thema Online-Games und die Sichtweise jugendlicher Nutzer. Dabei interessiert mich besonders, was an Online-Games aus Sicht der Nutzer so fasziniert. Um das rauszufinden, möchte ich nun Euch aufrufen, an meiner kleinen Online-Umfrage teilzunehmen (die Admins des Forums haben mir hierfür die offizielle Zustimmung erteilt). Die Umfrage richtet sich an Jugendliche im Alter von 12-20 Jahren.
Diese wird bis circa. Mitte Dezember laufen.

Weiteres zu meiner Person und zur Umfrage erhaltet Ihr, wenn Ihr auf folgenden Link klickt:

https://www.umfrageonline.com/s/bb140f9

Ich freue mich und bin schon sehr gespannt auf Eure Meinung.

Dafür schon mal ein großes Dankeschön.
Liebe Grüße Jenny

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755


Name:
Poison (svenpoison@hotmail.de)
Datum:Mo 26 Mai 2014 22:21:59 CEST
Betreff:Mein Outing - Ich habe eine Soziale Phobie....
 

https://www.youtube.com/watch?v=9QQuBTGeXqc

Wegen meiner Phobie bin ich PC Süchtig.. deswegen denke ich passt dieses Outing hier hin...

Gruss

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754


Name:
Sara (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 14 Apr 2014 15:05:03 CEST
Betreff:T 195 anonym
 

Hallo Zusammen,

Ich studiere Soziale Arbeit und werde bald ins Berufsleben einsteigen. In einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin einer Suchtberatungsstelle habe ich festgestellt, dass es meist die Eltern sind, die den Kontakt zur Beratungsstelle suchen. Dies geschieht allerdings erst dann, wenn die Konflikte Zuhause für beide Seiten unerträglich werden...
Auch der kleine Bruder meiner besten Freundin, verbringt viel Zeit mit Gaming im Internet und hat nun die Schule abbrechen müssen. Er ist sehr in sich gekehrt und sieht wenig Sinn in der Gestaltung seiner Zukunft.
Meine Frage an alle: Welches Verhalten/Welchen Umgang hättet ihr euch denn von euren Eltern oder Freunden gewünscht? Hätten sie etwas an der Entwicklung ändern können?
Ich schreibe derzeit an meiner Bachelor-Arbeit zum Thema Gaming/Computerspielsucht und würde mich zudem darüber freuen, wenn ihr den Fragebogen aus dem folgenen Link ausfüllen könntet.
https://www.onlinestudien.org/limesurvey/index.php/661512/lang-de

Herzliche Grüße
Sara

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753


Name:
Alex (a.penk@web.de)
Datum:Di 01 Apr 2014 17:08:40 CEST
Betreff:Gaming - Sucht oder Hobby?
 

Guten Tag,

vorweg möchte ich sagen, dass ich mich für Sie freue, dass Sie Ihren "Titel" entsprechend in "wir HATTEN unseren Sohn an WoW verloren" ändern konnten. Ich bin auf diese Seite und Ihr Schicksal in einer Doku aufmerksam geworden und finde es gut, dass Sie sich die Mühe mit dem Betrieb dieser Seite machen, in der Hoffnung, auch andere Familien wieder zusammenführen zu können.

Ich selbst heiße Alex, bin 24 Jahre alt und spiele Computer. Das "wahre (online) Gaming" hat mit 15 angefangen. Ich spielte mit Klassenkameraden Counter Strike im Clan. Da das ganze nun schon fast 10 Jahre her ist, kann ich mich nicht mehr wirklich an meinen Spielkonsum im Detail erinnern. Jedenfalls erinnere mich aber, dass ich an einem Freitag-Abend (Ich muss 16 oder 17 gewesen sein) den Kumpels das "Saufen" abgesagt habe, weil ich lieber zocken wollte. Ich war quasi schon "fertig" angezogen und zum Aufbruch bereit, als ich meine Schuhe wieder auszog und den so eben ausgemachten Rechner wieder hochfuhr um dann bis spät in die Nacht zu zocken. Am nächsten Tag erst fiel mir in einem Gespräch mit einem Freund auf, dass dieses Verhalten auf eine Sucht hindeutet. Ich war im ersten Moment natürlich "abwehrend" und leugnete ein Problem. Unsicher allerdings und im Selbstzweifel setzte ich mir selbst das Ziel, eine ganze Woche aufs Gaming zu verzichten. Das klappte nur bedingt, da ich (ich begann Samstag damit) bereits am Mittwoch nach der Schule aus Langeweile wieder vor dem Rechner saß. Erst habe ich mich nur "etwas durchs Netz geklickt" und im IRC etwas gechattet bevor ich aber auf das verlockende Angebot, welches via ICQ reinkam, "mal fix 'ne Runde auf Nuke public zu bashen" einging.

Counter Strike habe ich inzwischen völlig an den Nagel gehängt, da es für mich den Reiz verloren hat. Seit ca. 2009 spiele ich WoW. Als ich damals damit anfing, war es das unglaublichste, was ich jemals zuvor gespielt habe. Das erste mal durch diese Welt zu streifen, die so gigantisch und facettenreich ist, war schwer zu erfassen und beeindruckte mich sehr. Ich habe damals zusammen mit einem Kumpel gespielt und während des Levelns (wir waren immer bei ihm, da er einen 2. Rechner hatte und es mehr Spaß machte) haben wir Musik gehört. Unter anderem, den zu diesem Zeitpunkt von Lady Gaga erschienene Song "Bad Romance", der, wenn er heute im Radio läuft, noch immer Glücksgefühle auslöst und vor meinem geisten Auge meinen Character von Teldrassil über die Westfall bis in die Sümpfe des Elends, der Höllenfeuerhalbinsel und der Eiskrone ziehen lässt.

Seither habe ich ununterbrochen WoW gespielt. Mal mehr, mal weniger. Aktuell spiele ich nurnoch einen Abend in der Woche, da meine Raidgruppe mit dem "Content" durch ist. Wir haben im Februar Garrosh auf heroisch bezwungen und somit ist das, was WoW noch für mich ausmacht, auf einen "Raidabend" beschränkt. Denn "World of Warcraft" ist keineswegs "unendlich", wie ihr, liebe Spieler selbst wisst. Es schleicht sich schnell Langeweile ein. Hat man erst einmal den aktuellen Raid durch, twinkt man noch etwas vor sich hin, ist aber alles in allem "durch", zumindest bis zum nächsten Patch / Addon. Das neue Addon steht in den Startlöchern und wie auch schon zum "Mists of Pandaria"-Start ist klar, wie es dann ablaufen wird. Urlaub nehmen und die ganze Nacht leveln. Schlafen erst, wenn ich 100 erreicht habe.

Bis dahin verbringe ich meine Freizeit sicherlich Außerhalb von Azeroth aber keinesfalls außerhalb meiner Wohnung. Ich bin mit Leib und Seele Gamer. Ein neues Diablo-Addon ist raus und auch so quillt meine Steambibliothek noch vor Spielen über, die ich bisher noch nicht gespielt habe, weil mir einfach die Zeit fehlt. Dies kann ich jetzt aufgrund fehlender "Raids" nachholen.

Ich arbeite Vollzeit, bin also gegen 19.00 Uhr daheim. Ich esse dann vor dem PC und spiele bis ca 23.00 Uhr. Gehe dann ins Bett,um um 07.00 in den neuen Arbeitstag zu starten. Am Wochenende spiele ich dann i.d.R. ganztags. Heißt ich stehe auf, frühstücke etwas, spiele bis ca 14.00 Uhr, erledige etwas Haushalt (Wäsche waschen, saugen (die katze haart!) und der Wocheneinkauf) um dann so gegen 17.00 - 18.00 Uhr wieder vor "der Kiste" zu hocken. Der Abend endet, wenn ich Müde bin. Vielleicht 23.00, vielleicht 02.00. Am Sonntag läufts dann wie zuvor (nur ohne die Verpflichtungen: putzen, Einkauf, etc). von 09.00 bis 23.00 Uhr zocken.

Ich treffe mich nach der Arbeit gelegentlich mit Freunden auf einen Plausch (Nicht an Raidabenden, diese lasse ich nicht für "RL" sausen) und am Freitag bekommen wir dann 1-2 im Monat Besuch von 2 Freunden zum "DVD-Abend". Und ja, ich habe eben "wir" geschrieben, da ich seit knapp 5 Jahren eine Freundin habe und wir seit knapp 2 Jahren zusammen wohnen. Sie ist ebenfalls Gamerin, wenn auch nicht ganz so leidenschaftlich wie ich. Sie spielt auch WoW allerdings eher als "Gelegenheitsspielerin". Dennoch kommunizieren wir wie "ganz normale Partner" miteinander und dies insbesondere auch dann, wenn wir nicht durch Spiele abgelenkt sind. Beispielsweise telefonieren wir immer, wenn wir auf dem Weg von der Arbeit nach Hause sind oder fahren u.U. gar zusammen. Selbstverständlich geht die Kommunikation auch während des Spielens nicht völlig verloren. Zwar bin ich während eines Bosskampfs nicht ansprechbar, allerdings durchaus davor und danach.

Ich möchte keinesfalls bestreiten, dass es Fälle von Online-Sucht gibt, allerdings möchte ich auch aufzeigen, dass es durchaus "Vielspieler" gibt, die dennoch ein geregeltes Leben haben, auch wenn dieses gesellschaftlich, meist von der älteren Generation, nicht so akzeptiert wird.

Ich selbst empfinde mich nicht als süchtig (Das ist ein Anzeichen von Sucht?!) und weiß nicht ob ich "jederzeit" mit dem Gaming aufhören "könnte". Aber das muss ich auch nicht, da ich es nicht "möchte". Es ist vermutlich ein schmaler Grat auf dem ich wandere und der ein oder andere würde vielleicht sogar abstürzen und vielleicht bin ich es sogar auch schon, ich selbst empfinde es aber nicht so. Ich spiele für mein Leben gern und bin froh, dass ich mir jetzt als "Erwachsener" auch immer direkt ein Spiel kaufen kann, wenn es "neu erscheint". Ich freue mich auf Spieleerscheinungen schon Wochen vorher wie ein Kind auf Weihnachten oder ein Papa auf die Fussball-WM und ich bin immer super aufgekratzt, wenn ich in einem Spiel etwas tolles erreicht oder erlebt habe. Ich bin emotional mit den Spielen verbunden und empfinde es nicht als "Last" oder "erschreckend", dass Spiele diese Wirkung auf mich haben, sondern als eine Form der Kunst.

Das Ende des Spiel "Metro: Last Light" hat mich sogar zum Weinen gebracht, vor Trauer, weil ich so emotional mit dem Character und der Geschichte verbunden war, dass es sich wie ein Teil meiner selbst anfühlte (ich weinte z.B. auch, als Dumbledore im 6. Harry Potter (Buch) starb). Und trotz dieser Gefühle, die Spiele auslösen und mich nach Meinung außenstehender "von der Realität wegführen" fühle ich mich wunderbar.

Ich mache mir gelegentlich Gedanken über das Thema "Sucht" und fürchte mich auch etwas davor, in eine Sucht zu rutschen oder es gar schon zu sein und es irgendwann "festzustellen", allerdings überwiegt die Freude, mit der mich Spiele erfüllen doch eben die Angst und somit bin ich weiter "bereit" es zu riskieren auch in diesen Sumpf zu geraten.

Wenn ich Kinder hätte, würde ich sie vermutlich auch vom Computer fernhalten, da Kinder sich keine Gedanken über ein Morgen machen und die Konsequenzen eines exzessiven Spielens nicht begreifen können. Sollten eure Kinder wirklich betroffen sein oder zumindest spielen, würde ich an eurer Stelle mich mehr mit der Materie auseinander setzen. Versteht das Spiel, spielt vielleicht sogar selbst etwas um zu verstehen. Sprecht mit den Kindern darüber und erfasst somit, ob es Gefahr läuft, in eine Sucht zu geraten. Zeigt dem Kind Interesse an seinen Hobbys.

In der oben beschriebenen Doku fragte die Mutter auch den Jungen "Wann geht dein Quest los?" Ich glaube, es sind solche Fragen, die das Kind vor den Eltern verschließen, weil diese "ja eh keinen Plan haben". Eltern verstehen die Spiele nicht, die Ziele und somit gibt es auch keinen Grund darüber mit ihnen zu sprechen. Dies führt dann dazu, dass die Kinder sich eben dahin flüchten, "wo man einen versteht". Gildenmitglieder wissen "Realmfirsts" und ähnliches zu schätzen und gratulieren zu solchen Errungenschaften. Eltern sagen eher Sätze wie "Hast du wieder Raumschiffe gebaut?" Es ist das gleiche Prinzip, durch das jugendliche in die rechte oder linke Szene abrutschen. Man wird verstanden und akzeptiert. Bekommt eine "neue" Familie.

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752


Name:
T 194 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Di 11 Mär 2014 02:59:22 CET
Betreff:Sucht bezwungen oder immer noch da?
 

Hallo Leute,
Ich bin 23 Jahre alt und spiele gerne Computer.
Ich würde sagen, dass ich meine heiße Suchtphasie im Alter von 17-20 Jahren hatte.
Ich hatte mit Wow angefangen und pausenlos gespielt, Schule vernachlässigt und soziale Kontakte sehr stark reduziert.
Mit meiner Mutter hatte ich sehr oft streit, ebenfalls Zukunftsängste, weil ich nicht wusste was ich machen soll, achja Zocken, es lenkt ab vom immer größer werdenen Problempool.
Das interessante war dann, dass ich aufgehört hatte wow zu spielen, jedoch war da eine Leere eine lücke, mehr zeit, nur was soll ich machen? Natürlich ich fange an ein neues Spiel zu spielen cod mw2 war dann das nächste wo ich dann insgesammt in einem jahr auf 1600 Stunden gekommen bin, doch ich habe mein abi weiterhin durchgezogen.
Worauf ich hinaus will ist, dass es natürlich gut ist nicht mehr wow zuspielen, aber man sucht immer was neues, etwas Neues um die Leeren zu füllen.
Jetzt bin ich 23 studiere Informatik, sehr erfolgreich, man kann sagen, ich habe es geschafft, aber alleine ohne Hilfe.
So möchte ich jedem nur sagen, dass es nicht gut ist wow an den nagel zu hängen und dann zu sagen ich bin nicht mehr süchtig, trotzdem spielt man noch stundenlang am tag andere Spiele.
Ich glaube mittlerweile ist es auch eine Begründung. .. man sagt ach ich spiel kein wow mehr, trotzdem spielt man dann vlt lol oder cs 10 stunden... so etwas wird dann wieder von einem selbst toleriert.
Ein schlussatz für euch: Jede Sekunde, Minute oder Stunde kommt man näher an sein Ende, doch am Ende wird einem klar, was man alles versäumt hat in seinem Leben, verspielt nicht euer Leben, nehmt euch einen stillen Moment und überdenkt ob das dauerhafte Suchten genau das ist was euch gute Stimmungen gibt, nicht dass ihr euch in 40 Jahren fragt... hätte ich mal weniger gezockt, dann würde ich jetzt nicht bei einer zeit arbeit firma für lächerliche euros arbeiten, denkt immer dran, ihr seid alles Gewinner jeder wurde zum gewinnen geboren, doch wenn ihr euren gewinn nicht ausspielt und stattdessen lieber kümmerlich suchtet ärgert ihr euch. ... so ich danke euch fürs lesen mfg .... ps.: bitte nicht falsch verstehen, dieser Beitrag ist ausschließlich an leute gerichtet die soziale Probleme durchs zocken haben, nicht die, die nach der arbeit entspannend zocken und den geist frei machen wollen.

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751


Name:
T 193 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:So 02 Mär 2014 11:53:11 CET
Betreff:anonym
 

Hallo,

auch Ich spiele den ganzen Tag am PC. Aber Ich habe trotzdem mein Leben im Griff. Ich habe gute Noten und auch Freunde, die auch viel zocken(diese kenne ich auch im realen Leben, wir treffen uns auch öfters mal). Auch wenn wir uns mal nicht draußen treffen haben wir Kontakt. Viele Leute nennen uns auch süchtig, aber wir können aufhören zu zocken wenn wir etwas zu tun haben. Wir zocken nicht weil wir süchtig sind, sondern weil es uns Spaß macht. Ist jemand Brettspielsüchtig nur wenn er gerne "Mensch ärgere dich nicht" spielt?

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750


Name:
anonym T192 (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 17 Feb 2014 16:11:22 CET
Betreff:meine wow sucht!
 

Hallo, seit nun mehr als 3 monate spiele ich kein wow mehr aber ich merke selbst wie ich (jetzt wo ich weiß das ein neues addon kommt) immer mehr und mehr wieder spielen möchte naja mehr oder weniger WILL! ich bin 18 Jahre alt und weiss nicht genau wie ich es schaffen kann weiter weg zubleiben es war soweit das ich mir schon einen neuen account gemacht bzw gekauft habe im letzten moment habe ich die cd + code kaputt gemacht das war vor 2 wochen vor 4 tagen war es wieder so das ich einfach nur den drang nach spielen habe egal ob auf der arbeit oder in der berufsschule das das spiel süchtig macht habe ich gemerkt als ich gegen anfang von dem addon LichKing täglich fast 6-8 std nach der schule gespielt habe und so gut wie nie am wochenende geschlafen habe irgend wan sagten meine eltern das muss weniger werden usw. das ging auch gut bis es wieder anfing und ich dan vor 3 monaten alles löschte und zerstörte (die cd´s) aba nun kommt es wieder ich will zocken wie kann ich mir selbst helfen ? mfg

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749


Name:
T 191 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Sa 25 Jan 2014 10:21:18 CET
Betreff:Selbst betroffen, so halb
 

Hallo liebe Forumleute, sehr geehrte Familie Hirte.

Mein Name ist Sina (Nachname möchte ich nicht schreiben), ich bin 23 Jahre alt und studiere im 5. Semester.
Ich habe Ihre Seite über einen Artikel auf stern.de entdeckt und bin sehr beeindruckt von ihrem Engagement und froh darüber, dass jemand dieses schwierige Thema anschneidet. Schon lange bin ich der Meinung, dass Internetsucht eine tatsächliche Krankheit ist und ich selbst kämpfe seit vielen Jahren damit.

Als ich 10 Jahre alt war, ließen sich meine Eltern scheiden und ich verlor meine sowieso fragile Familienstrukturen. Emotional gesehen hatte ich seit diesem Zeitpunkt keine Mutter, da ich jeden Bezug zu ihr verlor, und bis sechs Jahre später keinen richtigen Vater, da dieser mehr eine Kumpelfigur für mich wurde, als er auszog. Ich lebte bei meiner Mutter, war aber regelmäßig bei meinem Vater und dort fing es an. Mein Vater, nicht dazu fähig, mit mir pädagogisch wertvolle Zeit zu verbringen, setzte mich bald vor dem Computer und seitdem bin ich nicht mehr dauerhaft davon weggekommen.

Ich verbringe an guten Tagen (da ich für mein Online-Studium am PC schreiben muss) ein bis drei Stunden am PC und an schlechten Tagen sind es bis zu 12 Stunden. Oftmals denke ich mir "was soll das eigentlich", aber es ist mir nicht möglich, auf Dauer aufzuhören. Seit 5 Jahren lebe ich alleine und in dieser Zeit hat sich das Ganze verschlimmert. Trotz dessen bin ich mir bewusst, dass ich ein Problem habe, kann es zugeben und kämpfe dagegen an, versuche einen Mittelweg zu finden. Ich treffe mich mit Freunden, fange demnächst wieder an Sportkurse zu machen und habe das Leinwandmalen angefangen, außerdem spiele ich Gitarre und habe eine funktionierende, feste Beziehung. Leider gibt es auch immer wieder Rückfälle und ich finde mich oft in emotional schwierigen Phasen wieder langfristig vor dem Computer wieder. Da ich den PC nun ja auch für mein Studium brauche, habe ich mir die Idee aus dem Kopf geschlagen, dauerhaft PC-los leben zu wollen und versuche stattdessen, mir regelmäßig Termine zu legen, die mich für eine Periode der Zeit aus meiner einsamen kleinen Wohnung herauslocken und die Spiele im Internet zumindest auf die Zeit zu begrenzen, wenn all meine anderen Aufgaben erledigt sind. Es gelingt mir nicht perfekt und manchmal bin ich richtig verzweifelt, aber ich versuche durchzuhalten und kämpfe weiter.

Im Gegensatz zu anderen Spielern spiele ich vor allem mildere Formate und versuche, mich abzuwechseln, damit ich nicht süchtig werde und wie so oft beschrieben ein Spiel "bis zum Umfallen" spielen möchte. Ich möchte mich ganz deutlich dafür aussprechen, dass auch die Art von Internetsucht, welche mich betrifft, deutliche Folgen hat und ich heiße die frühen Freiheiten von Kindern im Bezug auf PCs oder Internethandys nicht gut und werde genau diese Bereiche bei meinen eigenen Kindern irgendwann genau verfolgen und stark betreuen. Wichtig ist nicht nur, dass man erkennt, wenn etwas im Argen liegt! Ich möchte alle Besucher dieser Site bitten, sich schon früh Gedanken zu machen und gegebenenfalls stärkere Grenzen zu ziehen, damit ein solcher Krankheitsfall oder ein solches angewöhntes Verhalten gar nicht erst entsteht.

Liebe Grüße und meine Hoffnung für Sie alle da draußen,
Sina

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748


Name:
Herbert Emmens (gott@swin.de)
Datum:Sa 04 Jan 2014 12:43:11 CET
Betreff:WoW als potentielles Suchtmittel
 

Hallo,

ich möchte hier ein wenig über meine Erfahrungen mit dem Spiel „World of Warcraft“ schreiben.

Zu mir: ich hatte früher zu „Die Rache des Lich Königs“ einen Account gehabt und spielte damals bis Level 47 einen Magier. Da fing ich an, es gefiel mir nicht und ich legte es nach knapp drei Wochen wieder still.

Zur Erweiterung Catalcysmus kam ich dann wieder und spielte eine andere Klasse hoch bis Level 85. Ich erwarb noch die Erweiterung „Mists of Pandaria“ und hatte am Ende fünf Charaktere auf der Höchststufe 90 gehabt, darunter ein Todesritter, der bei Level 55 anfängt.

Ich hatte mir für WoW ein gewisses Zeitbudget von Anfang an gesetzt, das ich wöchentlich investieren wollte, damit andere Aktivitäten nicht darunter leiden. Mit dem Ende von Cataclysmus fing ich dann im Schlachtzug Drachenseele das Raiden an und behielt das über ganz Mists of Pandaria bei.

Naja fast, denn im Schlachtzug „Die Schlacht um Orgrimmar“ war es aus mit der Lust und der Herrlichkeit, ich fing im Oktober 2013 damit auf und seitdem sah mich kein Schlachtzug mehr wieder. Vor kurzem habe ich auch all meine Charaktere gelöscht, weil ich einfach keine Lust mehr auf das Spiel habe.

Ich finde es gut, dass es dieses Forum gibt und sich Leute kritisch damit auseinandersetzen. Es gibt leider zu wenig solcher Seiten im Netz, wo auch mal die andere Seite gehört wird.

WoW als Spiel ist auf dem absteigenden Ast, die Spielerzahlen sinken rapide und im neunten Jahr. Dennoch darf man es nicht unterschätzen, da es weierhin Millionen Menschen weltweit spielen, auch wenn der Hype um das Spiel ein für allemal vorbei ist. Die nächste Erweiterung „Warlords of Draenor“ ist bereits für dieses Jahr angekündigt und dürfte innerhalb der nächsten 6-9 Monate erscheinen.

WoW gliedert sich für mich in die Spielbereiche Spieler gegen Spieler (Player versus Player, PvP) und Spieler gegen die Umgebung (Player versus Environment, PvE).

Im Grunde findet das eigentliche Spiel erst ab dem jeweiligen Endlevel, momentan 90, statt. Bis dahin muss man in mühevoller, langer Arbeit seinen Charakter auf diesen Level bringen. Die Levelphase ist dabei stupide Maloche, anspruchslos und uninteressant.

Erst ab dem Endlevel geht es dann richtig los, und die Spieler entscheiden sich entweder dafür, in sich in Schlachtzügen zu engagieren, sie kämpfen gegen andere Spieler oder machen einen neuen Charakter.

Die meisten gehen in Schlachtzüge und da beginnt es mit den Verlockungen. WoW ist so aufgebaut, dass es in Schlachtzügen im Grunde ein reines Glücksspiel ist. Sicher, man kann die Wahrscheinlichkeit auf Beute erhöhen, aber es ist und bleibt Glücksspiel. Und dessen Verlockungen können viele nicht widerstehen.

In WoW ist neben dem spielerischen Können die Leistungsfähigkeit sehr stark von der Ausrüstung des jeweiligen Charakters abhängig. Diese Ausrüstung aber bekommt man im PvE nur in Schlachtzügen. Also gehen da viele rein und sind für Monate beschäftigt.

Und wozu? Für das Gefühl, die Bosse gelegt zu haben und beim Start des nächsten Schlachtzugs besser da zu stehen als Leute, die das nicht getan haben.

Und das ist der Punkt, an dem sich dann viele verlieren. Man tritt da in die Ausrüstungsmühle ein, die der Hersteller gebaut hat: man geht in die Schlachtzüge, um sich stückweise zu verbessern und hält so dem Spiel die Stange. Und spätestens beim nächsten Addon ist das dann alles nur noch digitaler Schrott.

Da es sich um ein Millionenspiel mit früher Milliardenumsatz handelt bin ich mir sicher, dass beim Spieldesign Blizzard auch Psychologen konsultiert hat mit der Maßgabe, das Spiel so zu bauen, dass man ihm möglichst lange die Stange hält. Klar, je länger jemand spielt, desto mehr Abogebühren bezahlt er.

Aber gerade diese Spirale ist dann am PvE das Gefährliche, weil da wirklich manche kein Maß mehr kennen und die Oboleszenz dieser virtuellen Dinge ist fundamentela Grundlage des Spiels: kaum hat man seinen Charakter endlich da, wo man ihn haben will, ist es schon wieder kalter Kaffee und man hat neuen Schlachtzug, neue Bosse und damit neue mögliche Ausrüstung.

Damit ist neben dem Glücksspiel das ewige Schuften für bessere Ausrüstung ein weiterer Grundpfeiler des Spiels. Kaum hat man was, hat man eine kurze Zeit daran seine Freude und dann gibt es schon wieder etwas besseres.

Und Blizzard tut alles, damit diese Spirale am Laufen bleibt. Wer erst einmal in dieser Tretmühle drin ist, der hat es mitunter wenn er psychisch labil ist schwer, diesen Versuchungen lange zu widerstehen.

Nun wird sich mancher fragen, warum ich da PvP ausklammere? Ganz einfach, weil PvP anders funktioniert: man geht in Arenen oder Schlachtfelder, häuft Punkte auf einem Konto an und kann sich für gewisse Punkte dann zuverlässig bei einem Händler etwas kaufen. Der Glücksspielfaktor fällt damit im PvP weitestgehend weg, die Ausrüstungsspirale aber ist auch dort genau so vorhanden. Und zur Not kann man da auch Siege mit dem Gegner vereinbaren.

Aber im PvE gilt: Beute ist reine Glückssache. Und häufig Grund für Frust, weil viele Spieler den Wunschgegenständen Wochen oder länger hinter her rennen. Die Foren sind voll von solchen Frustabbaubeiträgen.

Und genau so ist es vom Hersteller gewollt, denn genau das erzeugt eine möglichst lange Bindung an das Spiel, er lebt davon.

Ich sage damit nicht, dass nun jeder WoW-Spieler automatisch süchtig ist; aber das Spiel enthält bewusst eingebaut potentiell süchtig machende Spielelemente. Dessen sollte sich jeder bewusst sein.

Und da WoW in dem Bereich im Grunde nichts anderes als ein Spielautomat ist, sollte für es dieselbe Alterszugangsbeschränkung wie bei diesen gelten, nämlich ab 18 Jahren. Warum sollte dieses unregulierte Spiel da besser dastehen als ein Automat mit einer gesetzlich regulierten Mindestgewinnchance? Gut, bei Geldautomaten kann man massig Geld verlieren, bei WoW verliert man wenn man es übertreibt massiv Lebenszeit.

Das gesamte Spiel ist im Grunde, wie alle Spiele dieses Genres, vor allem eines: endlose Arbeit, um seinen Charakter vermeintlich zu verbessern nur um dann zu merken, dass er schon wieder schlecht geworden ist – und dann geht es von vorne los. Das ist das Grundprinzip von WoW, und schnelle kleine „Erfolge“ zur Belohnung, damit man bei der Stange gehalten wird.
Es ist dabei wie mit Alkohol: wenn man mal ab und an ein Glas trinkt, dann ist man noch lange nicht automatisch süchtig. Es kommt darauf an, wie man als Person gestrickt ist.

Und vor allem interessieren außerhalb der Spielgemeinschaft die Leistungen in WoW niemanden. Die ganzen hoch stilisierten „World Firsts“ von Profigilden sind nur innerhalb der Spielerschaft interessant und sonst – wen juckt's. Wobei gerade diese Leute häufig sehr diszipliniert an die Sache rangehen und mit einer gescheiten Zeitplanung. Aber das macht nicht jeder Spieler.

Der andere Punkt neben den Erfolgen, mit denen Blizzard die Spieler ans Spiel binden will sind die Mitspieler selber. Viele Endinhalte kann man ohne Mitspieler nicht bestreiten, man braucht dazu möglichst feste Gruppen. Das sind dann eben die Gilden, die es haufenweise gibt.

Und damit entstehen recht feste soziale Bindungen im Spiel, die ans Spiel binden sollen. Früher klappte das meist gut, aber inzwischen ist die Gemeinschaft der Spieler derart dysfunktional und asozial geworden, dass sie eher das Gegenteil bewirkt: sie ist kein gutes Argument mehr für das Spiel sondern gegen das Spiel.

Meine Empfehlung, wenn jemand wirklich überlegen sollte mit WoW anzufangen, ist diese: lasst es bleiben. WoW spielt sich in der Levelphase aktuell „von alleine“ und bietet selbst echten Neulingen außer Langeweile keinerlei wirkliche Herausforderung. Das Spiel ist als eine gigantische Zeitsenke konzipiert und funktioniert als solche.

Wenn ihr aber doch damit anfangen wollt oder es bereits spielt, dann macht vor allem eines: setzt euch ein festes, wöchentliches Zeitlimit und überschreitet das nicht! Das klingt für manche einfacher, als es ist.

Denn WoW ist sehr zeitintensiv. Viele Spieler sehen das anders, aber die denken schon zu sehr in den WoW-Bahnen, um das noch wirklich in den richtigen Relationen zu sehen und zu begreifen.

Dafür gebe ich auch ein Beispiel: angenommen jemand will wirklich im aktuellen Schlachtzug einigermaßen durchkommen, solange er noch aktuell ist.

Dieser Jemand wird sich möglichst eine feste Raidgruppe suchen, mit der er dann dieses Vorhaben bestreitet.

Der aktuelle Schlachtzug hat 14 Bosse, die man linear angehen muss und keinen überspringen kann, der vorher aktuelle hatte 12 und war genau so linear aufgebaut.

Wenn nun diese Gruppe einigermaßen gut voranschreiten will, dann ist natürlich das Ziel, den Endboss irgendwann zu legen. Der Schlachtzug wird jede Woche Mittwoch zurückgesetzt, das heißt man hat 7 Tage Zeit, da drin weiter zu kommen, solange wird der Fortschritt gespeichert, danach beginnt man wieder bei Boss Nr. 1.

So. Die meisten Gruppen werden, um dem Vorhaben gerecht zu werden, mindestens an zwei festen Terminen in der Woche meist abends in den Schlachtzug gehen. Typischerweise ist das dann geblockt, und man kann mit drei bis vier Stunden rechnen, die man am Stück mit der Gruppe unterwegs ist – kurze Pinkelpausen mal abgesehen.

Lassen wir es vier Stunden sein, es gibt ja immer ein wenig Zeitverluste, dann bedeutet schon das alleine, dass man pro Woche gut und gerne 8 Stunden alleine im Schlachtzug verbringt. Und das sehen noch viele Leute als wenig an. Die Gilden, die schneller voran kommen wollen, haben oft drei bis fünf Blocktermine in der Woche. Und die meisten Gilden verlangen, dass man mindestens 2/3 der Termine da ist.

Nun sucht sich jeder seine Gilde ja selber und steckt sich seine Ziele selber, aber das ist alleine der Aufwand, den man mit einem Schlachtzug hat.

Aber mit den zwei Terminen a vier Stunden ist es dann noch nicht getan. Es gibt diverse, andere Nebentätigkeiten, die auch Zeit erfordern. Man möchte seine Ausrüstung aufwertenn, dafür braucht man Tapferkeitspunkte, die man durch diverse Tätigkeiten bekommt, die Zeit benötigen. Man benötigt Gold, um seine Ausrüstung zu reparieren oder verbessern, auch das muss man sich erwirtschaften.

Und rechnet man das noch mit ein, dann ist es durchaus realistisch zu sagen, dass man für dieses Engagement in der Woche rund 12 Stunden locker einplanen kann, wovon man sich nur vier legen kann, wie man will.

Rechnet man das in Relation zur 40-Stundenwoche, dann ist das immerhin bereits 1/3 davon. Das ist für ein Hobby schon ein gutes Wort, was man aufwendet.

Und der Witz ist – viele sehen das noch als wenig an. Nichts wird in WoW öfter als Schimpfwort benutzt und geschmäht als der sog. „Casual“, der Gelegenheitsspieler. Es gibt eine Definition, die als „Casual“ alle Spieler ausmacht, die weniger als 20 Stunden die Woche im Spiel verbringen. Dieser absolut hirnrissigen Definition folgen sehr viele, sie hat eine erstaunlich hohe Akzeptanz!

So viel zum Zeitaufwand – und wenn man dann noch neben seinem Hauptcharakter mit einem anderen spielen will, den leveln will oder in Raids unterwegs sein will, erhöht sich der Zeitaufwand natürlich noch mehr.

Im Prinzip kann man das „endlos“ so betreiben, und das ist ein Grund, warum sich dann leider viele an das Spiel verlieren. Das, und „ich kann doch meine Freunde nicht im Stich lassen, denn die brauchen mich!“

Langer Rede kurzer Sinn, WoW ist:

eine gigantische Zeitsenke, und das mit Absicht,
in manchen Bereichen bewusst einem Glücksspielautomaten ähnlich,
mit Vorsicht zu genießen,
in der Levelphase absolut anspruchslos, in der Endphase mitunter anspruchsvoll,
etwas, das Kinder nur unter strikter Aufsicht der Eltern spielen sollten,
eigentlich nur ein Spiel und Hobby, das für viele aber zum bestimmenden Lebensinhalt wird.

Übrigens Eltern und Aufsicht, liebe Eltern: wenn ihr schon eurem minderjährigen Kind erlauben solltet, WoW zu spielen – wovon ich abrate – dann nutzt die Möglichkeit, in der Accountverwaltung auf eu.battle.net die die „Elterliche Freigabe“ bietet.

Damit könnt ihr nämlich tägliche oder wöchentliche Spielzeitbegrenzungen (Stunden/Minuten) einrichten, Spielzeitpläne erstellen, also ab wann euer Kind spielen darf, und wöchentliche Spielberichte per Email erhalten, die euch dann zeigen, wann und wie lange euer Kind gespielt hat.

Diese Dinge sind vorhanden und sinnvoll – nutzen müsst ihr sie schon selber.

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Name:
Peter (palmenman@web.de)
Datum:Mo 02 Dez 2013 11:38:59 CET
Betreff:Bin ich süchtig?
 

Hayhou

Ich Bin Peter 16 Jahre und ich hab mir ein paar Geschichten durchgelesen und ich wollte mal eure Meinung hören bin ich süchtig oder nicht?!

Also Ich Spiele das Spiel Metin2 So 2 stunden am Tag Meine Noten Schauen ganz ok aus und am We (Wochenende) Gehe ich ungern raus Spiele eig. nur am We Ich mach da auch ab und zu die Nacht durch Weil es mir mehr Spaß macht als Raus zu gehen feiern etc. Naja würde gerne eure Meinung dazu hören ob ich jetzt deswegen süchtig bin oder nicht ?! Danke!

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746


Name:
The Ritcher (The.Ritcher@web.de)
Datum:So 29 Sep 2013 20:48:11 CEST
Betreff:Gaming wegen Rl
 

Yo Leute,

Ich habe zum ersten Mal gespielt als ich ca.8 Jahre alt war (So AoE und so( bin jetzt 17)). Gespielt habe ich immer so eine Runde wenn überhaupt an We. Ich war schon immer etwas anders (etwas laut und immer in Bewegung) ab der 5. Klasse wurde ich dann vom meine Mitschülern etwas merkwürdig behandelt und wurde dann vom 2 LEHRKRÄFTEN so extrem gemobbt, sodass ich die Schule wechseln musste. Zu dieser Zeit habe ich eine Ps2 bekommen und hab auch gleich munter drauflosgespielt. Damals so was wie N4S Mw oder Starwars. Das war dann schon regelmäßig und hat mich in eine Welt gebracht in der ich kein „fremder“ war ich war der Mittelpunkt und total wichtig. Dieses Gefühl war unbeschreiblich (wenn man so was nicht erlebt hat kann man sich das nur schwer vorstellen und noch viel schwere verstehen). Ich habe auch immer Hörbücher gehört welche mich auch in eine andere Welt geführt hat welche anders war als das reale und „grausame“ Leben. Auf der neuen Schule war es auch nicht besser. Die Leute brauchen immer einen an dem sie ihre Wut o.ä. auslassen können. Darüber hinaus war es nur noch schlimmer weil man sich nun gar nicht mehr zu helfen wusste. Die Leute aus deine Klasse mobben dich wo du auch hingehst, deine wenigen Freunden mögen dich auch nicht weil du nicht so „cool“ und „angesagt“ warst in der Schule. Egal was du machst z.B. zum Tanzen gehst überall sind diese Leute die dir das Leben mies machen und alle anderen lassen sich „anstecken“. Man fühlt sich hilflos und alleine ich hatte das Gefühl als ob ich Eine Vs Alle spielen würde Ich wurde schon etwas Paranoid. Ich hatte Angst vor jedem den ich nicht kannte Angst vor allem was ich nicht konnte kurz Angst vor den Menschen. Ich kaufte mir eine X-Box 360 und dazu ein paar Games (CoD Bo, Batman und irgendein Rennspiel) einen Pc besaß ich auch aber er war alt aber er hat funktioniert es hatten sich schon über min. 80 Spiele für den Rechner angehäuft aber nun musste was neues her. Das Onlinegaming mit der X-Box. Am Anfang habe ich natürlich total versagt aber nun war mein Ehrgeiz geweckt. Ich MUSSTE besser sein und so spiele ich Stunde um Stunde. Ich erreicht in meinen Augen große Taten welchen von niemandem gewürdigt wurden (wurde 9. Im 1 vs 1 Bei den Csl (Consol sports Leage) in Bf3 im Jahre 2011 aus De). Das Gaming hatte mich und nun entdeckte ich etwas neues Leage of Legends ein online Game welches ich nicht konnte. ICH nicht konnte! Jenes musste sich ändern ich spiele momentan am We ca. 23h und in der Woche ist es auch nicht wenig. Spiele jetzt Gold aber hab erkannt das sich was ändern MUSS. Schaffe es aber nicht jedes Mal wenn ich mich abwende kommt es wieder IMMER es ist eine unschaffbare Herausforderung in MEINEN Augen.

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Name:
K. (zwischenzweiwelten@web.de)
Datum:Mo 12 Aug 2013 08:27:09 CEST
Betreff:bin ich vor dem letzten Schritt zum Aufhören?
 

Ich muss sagen es kostet mich ziemlich viel Überwindung hier zu schreiben, dennoch ist es mir ein Bedürfnis. Ich hoffe dadurch, mehr Klarheit über meine Situation zu finden. Ausserdem habe ich das Gefühl, hier mal anonym von der Seele schreiben zu können was ich nicht wage vor meinen nahestehenden Menschen zuzugeben. Da ich sehr emotional werde wenn ich hier die Berichte lese und auch jetzt gerade sehr aufgewühlt bin und die Tränen laufen, zeigt mir eigentlich, dass mein Verhältnis zu meinem Lieblingsspiel nicht ganz gesund sein kann. Ich spiele seit 4 Jahren WoW (zwischendurch mal ähnliche Spiele ausprobiert aber war für mich nicht das Gleiche), mal mehr, mal weniger.
Gerade bekomme ich eine sms von meinem Verlobten. Ich glaube ich erzähl ihm jetzt einfach davon. Vielleicht schreibe ich später weiter.

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744


Name:
Necip alias Mr.bigg (necip.teymur@web.de)
Datum:Fr 03 Mai 2013 18:44:45 CEST
Betreff:Computerspielsucht
 

Moin, Moin

Ich bin 20 Jahre alt und habe genau das Problem das hier die ganze Zeit beschrieben wird. Ich komme nicht mehr von meinem Rechner weg... ich meine ich krieg mein Leben noch geregelt aber ich weiss nicht mehr wielange...
Für Tipps wäre ich sehr dankbar
lg Necip alias Mr.bigg

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743


Name:
David (Metalmade86@yahoo.de)
Datum:Di 23 Apr 2013 00:11:56 CEST
Betreff:Computersucht
 

Hallo,

ich bin über die 3Sat-Reportage auf dieses Forum gestoßen. Ich bin männlich, 26 und habe ein Problem mit der Computersucht. Ich bin mir dessen schon seit einiger Zeit bewusst und habe schon viel versucht um diesem Problem entgegen zu treten, aber ich komme einfach nicht weiter.

Kaum habe ich alle Spiele deinstalliert, fange ich an "Flashgames" zu spielen, bei denen keine Installation nötig ist. Gibt es keine neuen Flashgames, dann schau ich eben den ganzen Tag Serien und Filme an. Baue ich meinen Computer ab, habe ich keine Möglichkeit mehr, Bewerbungen zu schreiben, Informationen aus dem Internet zu beziehen etc. Folglich habe ich versucht den Computer unter der Woche wegzusperren und Sonntags aufzubauen um zumindest konstruktive Dinge am PC zu erledigen. Aber das ging nach kurzer Zeit auch in die Hose.

Mein komplettes Sozialverhalten geht immer weiter den Bach runter. Mittlerweile habe ich mich soweit zurückgezogen, dass ich den Kontakt zu Freunden und teilweise sogar Familie meide. Nicht einmal Online trete ich noch mit meinen Freunden in Kontakt, weil ich einfach ein schlechtes Gewissen habe, dass ich die letzten Monate rein gar nichts erreicht habe.
Wenn ich unter Menschen gehe kommt es vor, dass ich Panikattacken bekomme. Wenn ich nicht am PC sitze und mich der Stille aussetze, merke ich wie ich unruhig werde und wie langsam die Panik in mir aufsteigt. Das geht teilweise soweit, dass ich nichteinmal meine Wäsche aufhänge, zum Briefkasten gehe oder mich um meinen Haushalt kümmere.

Das Spiel welches mich gepackt hat, ist Starcraft 2. Ein Online-Strategiespiel, vom gleichen Entwickler wie WOW. Ich weiß gar nicht, wie oft ich es schon deinstalliert habe, nur um es kurz darauf wieder zu installieren. Habe ich es mal geschafft eine Weile dieses Spiel nicht zu spielen, habe ich mir stattdessen Onlinestreams angesehen und zugeschaut wie ANDERE Leute dieses Spiel spielen. Vor zwei Tagen habe ich meinen Account bei Ebay versteigert, weil es Blizzard einem fast unmöglich macht seinen Account im BattleNet zu löschen.

Ich wohne alleine, was es mir sehr schwer macht mich durch reine Willenskraft vom Rechner fern zu halten. Zumal dass mit den Panikattacken hinzukommt. Für mich ist der Weg zum Computer eine Art Realitätsflucht um mich meinen Problemen nicht stellen zu müssen. Ich halte mich nicht unbedingt für einen dämlichen Menschen. Umso mehr ärgert es mich, dass ich die ganze Mechanik um diese Sucht herum zwar verstehe (zumindest glaube ich das), aber dennoch unfähig bin, mich davon zu befreien. Ich brauche einen Entzug, denn ich kann mir im Moment kein normales Leben mehr vorstellen. Daher habe ich mich in einer Psychosomatischen Klinik angemeldet, aber ich weiß nicht wie lange es dauern wird, bis ich einen Termin bekomme. Außerdem bleibt die Frage wie mein Leben nach der Klinik weiterlaufen soll.

Fakt ist: Heutzutage braucht man einen Computer. Nicht zum überleben, das ist klar! Allerdings bietet ein Internetfähigercomputer schier unendliche Möglichkeiten. Wo sonst, bekommt man eine endlose Menge an Informationen innerhalb von Sekunden präsentiert. Für fast jede Fähigkeit die man sich aneignen will, gibt es ein Tutorial. Ich brauche mich im Grunde nichtmal mit meinen Freunden zu treffen, denn ich bekomme praktisch alle Informationen über sie per Facebook. Und falls man sich doch entscheidet miteinander zu telefonieren, geht das über Skype kostenlos. Wie hoch ist wohl die Erfolgsquote meiner Bewerbungen, wenn ich sie handschriftlich mache?

Ich denke hier liegt der gravierende Unterschied zwischen einer "normalen" Sucht wie dem Rauchen, Alkohol etc. und der Computersucht. Zigaretten und Alkohol sind kein Zweischneidiges Schwert wie ein Computer. Rauchen ist ungesund! Punkt! Es gibt keinen wirklichen Vorteil, den man durch das Rauchen bekommt. (Außer das man sich einbildet es würde beruhigen). Computer können für dein Leben auf der einen Seite unglaublich bereichernd und auf der anderen Seite so unheimlich verheerend sein.


Doch wie kriegt man seine Computersucht in den Griff, ohne auf Computer verzichten zu müssen? Stell dir vor du hättest es nach langer qual endlich geschafft mit dem Rauchen aufzuhören und wirst nun gezwungen einmal am Tag an einer Zigarette zu ziehen. So fühlt es sich an. Wie soll das funktionieren? Wie soll das in der Zukunft weiter gehen? Ich glaube kaum, dass der Computer in unserer Gesellschaft an Stellenwert verlieren wird.

In Südkorea sind schon Menschen aufgrund ihrer Onlinesucht gestorben, weil sie einfach Tagelang durchgespielt haben, bis ihr Körper zusammengebrochen ist. Ein Südkoreanisches Ehepaar hat ihren Säugling verhungern lassen, weil sie sich stattdessen um ihr virtuelles Kind in einem Onlinespiel gekümmert haben und es einfach verrafft haben sich um ihr echtes Kind zu kümmern.

Okay, das sind Extremfälle könnte man sagen. Aber ich sehe hier eine Tendenz für die Zukunft. Die Computerspielherrsteller werden immer besser darin, Computerspiele mit Suchtpotential zu erschaffen. WOW war einer der Vorreiter. Doch kaum hatte es einen solchen Erfolg, schossen zig andere Spiele mit einer ähnlichen Spielmechanik aus dem Boden, die nur darauf abzielten dich an der Stange zu halten. Wie wird es wohl in zehn Jahren aussehen, wenn die Spielemacher noch mehr Erfahrung mit solchen Mechaniken haben? Ich denke ein großer Teil wird aus der Psychologie mit einfliessen.

Wie kann die reale Welt mit virtuellen Welt mithalten? Ich merke es an mir selbst, wie ich nach jahrelangem Computerkonsum dermaßen überstimuliert bin, dass echte Aktivitäten kaum noch einen Reiz für mich haben. Warum sollte ich rausgehen und Sport treiben, wenn ich zu Hause anderen dabei zusehen kann, ohne mich anstrengen zu müssen? Schließlich werde ich selbst niemals so gut spielen können wie ein Profifußballer, aber wenn ich meinem Lieblingsspieler beim gewinnen zusehe, dann färbt ein kleiner Teil seines Ruhmes auf mich ab.
Warum sollte ich mir die Mühe machen, das Mädchen von gegenüber näher kennen zu lernen. Dabei müsste ich mich anstrengen und könnte am Ende doch abgewiesen werden. Wenn es doch nur wenige Klicks braucht, um eine perfekt geformte Göttin in Aktion zu sehen.
Wenn es mich dann doch einmal nach draußen zieht, passiert.......nichts. Keine Explosionen, keine Traumfrauen die sich mir zu füßen werfen. Ich bin kein Held, treffe keine weltbewegenden Entscheidungen und alles was mich in meinem Leben weiter bringen würde, erfordert so viel Zeit und Arbeit.
Was interessieren mich die Probleme und Geschichten anderer? Denn gegen die Stories und Schicksale, die ich auf der Matschscheibe gesehen habe, sind diese bestenfalls nur Mittelmaß.

Ich fühle mich Emotional abgestumpft und ich arbeite daran, mich wieder an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen zu können. Ich hoffe das mir der Aufenthalt in der Klinik einen neuen Weg aufweist den ich gehen kann.

Der Text ist doch etwas länger geworden als ich dachte. Aber selbst wenn sich keiner die Mühe macht ihn bis zu Ende zu lesen, hat es doch gut getan ihn zu schreiben. Wenn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder einen effektiven Weg gefunden hat mit dem Computer sinnvoll umzugehen, würde ich mich über eine Nachricht freuen.

Gruß David






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Name:
Anon (ra.siems@gmx.de)
Datum:Fr 22 Mär 2013 21:31:56 CET
Betreff:Hallo
 

Hallo alle zusammen. Ich bin Mediensüchtig. Mir haben das schon oft verschiedene Personen gesagt, aber ich habe nie wirklich darauf gehört, bzw. ich konnte es nicht ändern. Der Schritt aus der bekannten Computerwelt in die unbekannte weite reale Welt war bisher zu furchtsam für mich. Vor allem auch zugeben zu müssen, dass ich mich immer geirrt habe und meine Eltern z.B. Recht hatten. Ich will aber nun diesen Schritt gehen, denn ich kann so nicht weitemachen. Ich bin einsam, ich bin hilflos und ich habe im letzten Jahr realisiert, dass es so nicht weitergehen kann. Ich habe vieles versucht. Habe z.B meinen Monitor zerstört, aber dann habe ich meine Zeit an öffentlichen PCs verbracht bis ich mir einen neuen Monitor gekauft habe. Ich habe alle Spiele auf dem PC gelöscht, aber nach einer Weile habe ich doch wieder neue Spiele gekauft und so weitergemacht wie bisher. Denn ich war ein Nervenbündel ohne PC und Internet. Ich hätte am liebsten um mich geschlagen, oder den ganzen Tag im Bett verbracht.
Ich weiß nicht genau, was sich nun verändert hat. Aber ich bin fest entschlossen es zu ändern. Vielleicht bin ich plötzlich erwachsen geworden...
Ich habe mir eine Kindersicherungssoftware für den PC besorgt, habe alles eingerichtet und ein zufälliges Passwort eingegeben, Ich habe nur eine Möglichkeit das zu umgehen und das wäre den PC komplett neu aufzusetzen. Ich hoffe die Arbeit die dahinter steckt wird dafür sorgen, dass ich den PC nicht mehr als 2,5h am Tag benutzen werde.
Ich melde mich wenn, es was neues gibt. Wünscht mir Glück.

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741


Name:
anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 11 Feb 2013 18:19:33 CET
Betreff:Rollenspielsucht
 

Hallo zusammen,

nachdem ich durch Zufall auf diese Seite aufmerksam geworden bin, habe ich mich entschlossen hier meinen Beitrag über dieses Thema zu verfassen.

Vorerst zu mir: Ich bin männlich, 24 Jahre, wohne allein und befinde mich aktuell in einer glücklichen Beziehung. Seit nunmehr 6,5 Jahren spiele ich das vielerorts so verteufelte Spiel "World of Warcraft". Aus persönlichen Gründen möchte ich anonymen bleiben, auch deswegen, weil meine Meinung evtl von vielen die diesen Eintrag lesen nicht geteilt wird und ich möglichen "Umstimmversuchen" vorbeugen möchte.

Als leidenschaftlicher Medien-Spieler (kein Glücksspiel) in jeder Form hat mich die virtuelle Welt in all seinen Formen schon als Kind fasziniert. Praktisch alle Genres, vom berüchtigten "Ballerspiel" bis zum hier aufgeführten Rollenspiel habe ich mehr der minder ausführlich getestet, bin darin eingetaucht und habe mich an der bunten Welt und den endlosen Weiten der Fantasiegebilde erfreut. Als ich das erste mal den Namen Wow höhrte, war ich 17. Ein guter Freund war damals schon mitten drin in der Welt von Warcraft und das Spiel hat mich sofort auch in seinen Bann gezogen. Selbst angefangen hab ich dann mit frühen 18 Jahren, als ich die Erlaubnis meiner Eltern nicht mehr benötigte. Meine Eltern, starke Gegner jedweder Zeitinvestierung in virtuelle Erfolge, habe praktisch immer versucht es mir auszureden und mir mit unterschiedlich gearteten Sanktionen jeder Art den Spaß am Spiel zu verderben, bzw. nein verderben täte ihnen Unrecht, sie wollten mir letztendlich helfen, aus ihrer Sicht der Dinge. Kurz gesagt, es gab unglaublich viel böses Blut zwischen uns, doch trotz aller Bemühungen meiner Eltern und verordneter Zwangspausen hielt ich an dem Spiel fest. Zurückblickend muss ich zugeben, ja, ein Suchtfaktor war definitiv zu erkennen. Es hat im großen ganzen 5 Jahre gedauert aber letztendlich kam ich von dem Spiel los und reduzierte meine Spielzeit auf ein Minnimum von ca. 1 Std /Tag (Durchschnittswert). Allerdings war der Grund dafür keine Therapie, kein großer "Befreiungsschlag", keine unendliche Willensanstrengung und auch keine Hilfe von außen. Es war schlicht ... Langeweile.

Was ich oft über WoW höhre und in schriftform sehe ist die Behauptung, WoW sein ein "endloses" Spiel, unaufhörlich ist man in der "nie endenden" Welt gefangen und kann ohne Hilfe aus dieser "Suchtfalle" nicht mehr entkommen. Nun, das mag für viele andere Suchtkrankheiten gelten, aber für WoW ist es schlicht nicht zutreffend. So bunt diese Onlinewelt auch sein mag, so vielfältig, so langlebig, so unterhaltsam und fesselnd so ist sie letztendlich doch ... endlich. Irgendwann verliert dieses Spiel, so wie jedes einfach seinen Reiz und mit dem Reiz schwindet auch die weithin proklamierte Sucht. Warum? Das ist ganz einfach. WoW ist keine körperliche Sucht, sondern eine psychische. Und die psychische Sucht ist allein bedingt dadurch, dass man sich von der dortigen Welt faszinieren lässt. Ist die Faszination weg, entfällt auch die Sucht. So einfach ist das. Die betroffenen merken irgendwann alle, dass WoW beginnt seine Überwältigende Fülle zu verlieren. Sie suchen sich anderen Beschäfigungen nebenbei um die "Durststrecken" zu überwinden in denen WoW sie zusehr annerft um noch weiter zu spielen. Und je mehr sie das tun, umso mehr merken sie, wie auch ich, dass WoW letztendlich nur eines ist: Ein Hobby, eine Freizeitbeschäftigung, aber nicht mehr.

Daher halte ich den ganzen Hype um "Computerspielsucht" für absolut übertrieben und durch zuviel Hysterie aufgebauscht. Ich kann euch aus vollem Herzen sagen, es gibt wesentlich schlimmere Dinge im Leben als zeitweise "Computerspielsüchtig" zu sein. Es ist eine Erfahrung im Leben und nicht mehr. Anstatt auf diesem Problem, das eigentlich keines ist, sollte man lieber den Kern der Sache angehen. Warum flüchtet sich dieser Mensch in Computerspiele? Anstatt ihm den Zugang zu untersagen versucht lieber zu VERSTEHEN was ihn/sie immer wieder zum PC treibt. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Es war vor allem soziale Einsamkeit. Das Gefühl von niemandem anerkannt zu werden, allein zu sein in der Welt, meine Existenz ohne Wert, niemand nahm von mir Notiz, allen war ich egal. DAS ist das eigentliche Problem an der Sache. Im "richtigen" Leben ist man niemand, aber in WoW der große Held XY den jeder mag und schätzt, den alle bewundern, der Erfolg hat wo andere versagen, der nie aufgibt und den alle lieben. DIESES GEFÜHL DAS MAN DABEI HAT, DAS IST ES DAS WOW AUSMACHT. Wenn ihr einem Menschen der sich in der Welt verliert wirklich helfen wollt, dann lasst eure pseusowissenschaften zuhause, legt eure Voruteile ab und hört auf in als einen psychisch kranken Menschen einzustufen. Das ist er nämlich nicht. Er ist einfach nur einsam.

Steht ihm/ihr zur Seite, seid für ihn/sie da, gebt ein Gefühl der Sicherheit, Wertschätzung und Anerkennung und ihr werdet sehen: das Problem löst sich von ganz alleine, weil es eigentlich keines ist. Natürlich dauert es etwas, die Wunden der Vergangenheit zu schließen, aber ihr kommt sicher ans Ziel. Habt Geduld und vor allem denkt an folgendes: Trotz allem ist es ein Spiel und nicht mehr.

Liebe Grüße
P

PS: Gelöscht habe ich meinen WoW-Account nie, zuviele Erinnerungen, zuviel Zeit, zuviel Herzblut steckten darin. Es ist für mich ein Sammelsuriem schöner Erinnerungen und wenn ich mich heute noch ab und an einlogge, tue ich das mit einem guten Gefühl und Freude im Bauch und Herzen.

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740


Name:
T 189 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Do 07 Feb 2013 12:27:54 CET
Betreff:Danke
 

Hallo, mein name ist hans jürgen und ich hab es geschafft.
Zuerst fing ich an wie alle anderen zu zocken und verlor kurzdarauf alles ich war ein 1a schüler und hatte immer nur gute noten doch dann kam dieses scheis pc spielen. Ich hab alles verloren meine freunde meine noten meine familie ich hab mich total abgekesselt und niemanden mehr an mich heran gelassen aber ihr habt mir geholfen mich wieder stark zu machen. Ein freund einer meiner letzten hat mich auf die reportage angesprochen in der es um euren sohn geht und das allgemeine spielen ( ich weine gerade: vor Freude) und es öffnete mir in einer zur anderen sekunde die Augen. Ich hab realisiert was hier los ist welchen besitz diese spiele von mir nahmen all das verstand ich und ich änderte mich ich verkaufte meinen pc mein account alles was mit online gaming zu tun hatte und bekam 2500 € raus das geld investiere ich nun in meine zukunft ich will studieren hab wieder freunde und vorallem freude am leben ... Ich danke euch wirklich ich danke euch ihr seid wie Engel für mich die mich gerettet haben vielen vielen dank !!!!!!!!


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739


Name:
Jenny (jenniferroberts1116@web.de)
Datum:Mi 12 Dez 2012 11:11:33 CET
Betreff:Hilferuf einer Süchtigen
 

Hallo zusammen,

mein Name ist Jenny, ich bin 22 Jahre alt und wohne noch bei meiner Mutter (+ Stiefvater und 2 kleinen Halbbrüder. Ich weis nicht mehr was ich tun soll.
Ich hatte schon immer von klein an einen Fabel für elektronische Spiele (nicht jeder kann von sich behaupten als 3-jähriges Kind Super Mario durchspielen zu können).

Die Anfangszeit:
Das Onlinespielen hat bei mir in der 11. Klasse angefangen. Ich hatte meinen eigenen Laptop, durch eine Freundin habe ich von einem Onlinerollenspiel namens "Nostale" erfahren. Damals versank ich regelrecht in diesem Spiel. Ich bewarb mich auf eigene Faust als sogenannter "Game-Master". Ich war mitunter dafür zuständig das es in diesem doch recht kindlichen Spiel zu keinen reibereien kam und keine Ausdrücke geschrieben wurden. Ich habe die Schule geschwänzt, nichts gelernt und musste schließlich das Gymnasium abbrechen. 16 Wochen lang besuchte ich eine psychosomatische Klinik um meine Depressionen behandeln zu lassen.

Die letzten Jahre:
Ich wechselte das Spiel von dem Onlinerollenspiel zu einem MOBA (Multiplayer Online Battle Area) namens "League of Legends" - ein Strategiespiel. Durch ständige Streitereien zog ich mich immer weiter an den PC zurück (was zu noch mehr Streit innerhalb der Familie führte). Ich hielt es nicht mehr aus und zog zu meinem Vater. Von dort ging ich jeden Tag in eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme wo ich hauptsächlich Bewerbungen schrieb. Abends setze ich mich an meinen Laptop und spielt. Zu diesem zeitpunkt war meine "Sucht" etwas kontrollierter. Ich wusste wann ich ins Bett zu gehen hatte, um am nächsten Morgen fit zu sein. Trotzdem spielt ich vorallem an Wochenenden den ganzen Tag lang am PC, bis tief in die Nacht. Durch viele Praktika und Bewerbungsgesprächen kam ich schließlich zu meinem Wunschberuf: Fachinformatikerin für Systemintegration. Da meine Ausbildungsstätte in der Nähe meiner Mutter lag zog ich zurück zu ihr und hoffte das sich die Situation verbessert hatte.

Der jetzige Stand:
Der andauernde Streit ging weiter. Trotz das ich meine Ausbildung hatte und auch gute Noten in der Schule schrieb gab es streit - weil ich mich in meinem Internetkonsum nicht geändert hatte. Wieder fiel ich in Depressionen. Permanent wurde mir das Internet abgeschalten und als ich mir dann meinen eigenen Internetstick anschaffte wurde abends der Strom am Hauptschalter abgeschalten. Meine Leistung auf der Arbeit lies stark nach, permanent musste ich an zu Hause denken, an meine Mutter und an das Onlinepsiel. Schließlich kam ich wieder in eine psychosomatische Klinik, da die Situation zu Hause eskalierte. Auch ein klärendes Gespräch zwischen mir und meiner Mutter fand statt.
Meine Mutter wünschte sich mehr Hilfe im Haushalt, fühlte sich ausgenutzt und wollte das ich mehr mit der Familie unternahm und mich nicht so zurück zog.
Ich wünschte mir mehr Aufmerksamkeit und Liebe. Liebe die ich nicht mehr bekommen hatte seit es meine 2 kleinen Halbbrüder gab.

Heute wurde ich nach 8 Wochen aufenthalt in der Klinik entlassen, aber mir geht es elend. Jedes Wochenende fragte ich ob wir als Familie etwas unternehmen würden, wollte beschäftigt werden, Unternahm einige Dinge mit meinen kleinen Brüdern zusammen und half mehr im Haushalt. Doch als ich mich an den PC saß und zum ersten mal wieder spielte kam meine Mutter ins Zimmer, verlangte danach das ich den PC sofort wieder ausschalten solle und drohte mir damit sämtliche Kabel durchzuschneiden. Sie meinte schlussendlich das ich nur einmal die Woche spielen solle und das würde reichen. Damit komme ich aber nicht klar, schließlich wollte/möchte ich meine Freizeit frei gestalten können und dabei die Wünsche meiner Mutter akzeptieren... jedoch kann sie meine Wünsche nicht erfüllen.

Warum spiele ich Onlinepsiele?
Bis letzte Woche hätte ich noch geantwortet: Es macht Spaß.
Doch ich habe ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit einem Therapeuten gehabt: Ich spiele, weil ich die Aufmerksamkeit im Internet bekomme die ich zu Hause nicht habe. Weil die Menschen mit denen ich spiele sich freuen und mich herzlich begrüßen wenn ich abends von der Arbeit nach Hause komme (und nicht mit "Jenny! Die Spülmaschine ist voll!"). Weil die Menschen in meinem Onlinepsiel dasselbe Hobby haben, weil man zusammen lacht bis einem die Tränen kommen und einem respektvoll begegnet wird. Die Grundbedürfnisse werden befriedigt, die mir meine Mutter nicht geben kann.

Ich bin kurz davor auszuziehen. Ich weiß genau das wenn ich ausziehe ich permanent vor dem PC sitzen werde. Ohne Ausnahme. Ich wollte von mir aus kommen, hatte mir Hilfe von meiner Mutter gewünscht um etwas raus zu kommen und mehr mit der Familie zu unternehmen, ohne das PC spielen ganz aufgeben zu müssen und meine Freizeit, abends, wenn nichts mehr zu tun ist, selbst gestalten zu können. Aber durch diese Regel ("1 mal die Woche") zerstört sie meine Hoffnungen wieder. Wie gesagt es ist eine befriedigung der Bedürfnisse und wenn ich weine, weil sie mir den Strom abschaltet, dann nicht weil ich süchtig bin, sondern weil mir meine Bedürfnisse verweigert werden. Es fühlt sich an als würde jemand mir sagen das ich ab sofort nur noch 1 mal die Woche Spaß haben, aufmerksamkeit, Freundschaftliche Liebe und Respekt bekommen würde.

Natürlich kann ich meine Mutter verstehen, es ist nicht normal so viel zu spielen und auch weiß ich das von den 30 Menschen mit denen ich spiele nur einer kommen würde, wenn ich mal ins Krankenhaus müsste um mich zu besuchen. Es ist alles eine Illusion. Ich sehe die reale Welt genauso wie die Spielewelt. Ich weiß wann ich ins Bett zu gehen habe, ich habe meinen Wunschberuf, ich bin gut in der Schule, ich bin ein Star Wars-Fan und treffe mich mehrmals jährlich mit Freunden zu kostümtreffs und um Lichtschwertshows für große Events zu üben. Ich gebe zu ich habe kaum Leute in meiner Umgebung, sie sind alle wegen Ausbildung und Studium weg gezogen (was mich auch wiederum an den PC treibt um Kontakt zu halten). Meine Mutter versteht nicht das sie mich in Depressionen stürzt und nicht das Onlinespielen. Ich habe ihr eine Hand gegeben, indem ich auf die zukam, aber sie will gleich den ganzen Arm. Außerdem schafft sie es nicht mir die Liebe zu vermitteln die ich bräuchte ("Mama, warum nimmst du mich eigentlich nicht mehr in den Arm?" - "Jenny, du bist zu alt"). Aber jeden Tag muss ich zuschauen wie sie meine kleinen Brüder kuschelt und schmust... ich weine. Ich hoffe auf eure Hilfe, vielleicht findet jemand von euch als Ausenstehende eine Lösung,
bevor ich wirklich ausziehe und nicht mehr zu retten bin.

Grüße

Jenny


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738


Name:
Andi (spore01@gmx.at)
Datum:Di 11 Dez 2012 19:11:54 CET
Betreff:MEINE MEINUNG
 

Ich bin zwar nur 11, aber ich bleibe nur maximal 1 stunde vorm PC,
Ich hab etwas besseres zutun als zu zocken, und erst recht Word of Warcraft (WOW) ich hasse dieses game soviel, aber wenigstens kann ich aufhören, ich versuche das ich in form komme denn ich will mal Bei der Kinder Laufolympiade bei 600 Meterlauf und 60 Meter lauf eine Goldmedallie, das nennt man beschäftigung, ich würde natürlich die Polizei um hilfe bitten, dass er euren sohn findet, wenn ihr seine adresse habt dann könntet ihr ihn mal besuchen und seine scheiß PC-Flimmerkiste mitnehmen und zu ihn sagen "Du kommst jetzt mit und machst etwas aus deinem leben" Den zocken ist nach ca. 1 Stunde sehr langweilig(also finde ich)
Viel Glück bei der Suche

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737


Name:
June (junecherry1@googlemail.com)
Datum:Mo 26 Nov 2012 00:04:43 CET
Betreff:Fragebogen zum Thema Online/rollenspiel
 

Hallo zusammen,
ich bin Auszubildende in der Jugend-und Heimerziehung und setzte mich gerade mit dem Thema Online/rollenspiel auseinander.
Ich bin dabei eine Hausarbeit darüber zu schreiben und möchte gerne das ihr mir von euren Erfahrungen erzählt. Ich habe dazu ein paar Fragen erstellt. Alle Angaben sind freiwillig und werden 100% vertraulich behandelt! Mit eurer Hilfe könnte ich mehr über die Faszination des "Rollenspiels", jedoch auch über mögliche Risiken herausfinden. Es wäre ganz toll wenn ich euch den Fragebogen per E-Mail zukommen lassen dürfte!
Wenn ja, dann schickt mir einfach kurz ne Mail! :)

Meine E-Mail lautet: junecherry1@googlemail.com

Ich freue mich sehr über deine Antwort!
Liebe Grüße June

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736


Name:
Nerevar (Maurice.Muehlenmeier@web.de)
Datum:Di 30 Okt 2012 22:11:22 CET
Betreff:Warum WoW NICHT ab 18 sein sollte.
 

Es gibt auf dieser Seite die Forderung, das WoW ab 18 sein sollte. Mir stellt sich die Frage nach dem Warum. Wenn ihr Filius, liebe Eltern, täglich STUNDEN vor dem Rechner sitzt um WoW zu spielen, wird Ihnen das sicherlich auffallen! Dann haben Sie als Eltern das Recht, und vor allem DIE PFLICHT!, nämlich die Aufsichtspflicht, den PC einfach auszumachen. Ob das Kind dann nun brüllt oder nicht - Wer keine Kinder erziehen will, sollte sie sich nicht zulegen. Ich will nicht kritsieren, dass Sie auf Seiten wie dieser Hilfe suchen, ich will auch nicht zu sehr davon ablenken, dass WoW süchtig machen kann. Dennoch, wenn ihr Kind unter 18 überhaupt mit WoW anfangen soll, sollte Ihnen spätestens anhand des Abomodells auffallen, dass es dieses Spiel spielt, und erst Recht sollten Sie dann merken, wenn es überhand nimmt.
Warum sollte World of Warcraft also ab 18 sein? Es sind alle Vorraussetzungen gegeben, dass sie den Konsum des Kindes kontrollieren können, manch eines Ihrer Kinder ist vielleicht sogar davon abhängig, dass Sie durch Zahlungen, vielleicht in Form von Taschengeld, vielleicht in Form von direkter Überweisung an Blizzard, den Konsum finanzieren. Ja, liebe Eltern, dann haben Sie auch die Möglichkeit, den Daumen drauf zu halten!
Ich gebe zu, je älter die Kinder werden, desto schwerer ist das zu kontrollieren. Allerdings gibt es in JEDEM Router eine Möglichkeit der Kindersicherung, die das Internet am Wochenende z.B. um Mitternacht einfach abschaltet. Sie sagen, Sie kennen sich mit der Technik aber nicht aus? Nun, es ist aber nunmal Teil Ihrer Pflicht, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen, und Fehlverhalten Ihrer Kinder notfalls zu Sanktionieren. Wenn Sie sich nicht durchsetzen können, Ihr Kind gar ausfällig oder handgreiflich wird, sollten Sie sich fragen, was Sie in Ihrer Erziehung falsch gemacht haben.

Ich möchte Sie damit nicht kritisieren im eigentlichen Sinne, ich möchte Sie viel mehr zu mehr Selbstreflektion und vor allem, zur Kontrolle Ihrer Kinder aufrufen. Sie haben nuneinmal die Pflicht dazu. Machen Sie es sich nicht leicht und verbieten Sie ein Spiel für Kinder unter 18, dass an sich überhaupt keinen negativen Effekt haben kann, wenn von Seiten der Eltern richtig gehandelt wird. Zumal, ganz im Vertrauen, weder Blizzard noch die USK das Spiel erst ab 18 freigeben, weil einige 100 Eltern mit der Erziehung Ihrer Kinder und der Kontrolle des Medienkonsums derselben nicht ganz zurechtkamen.

Ich hoffe, dass trotz dieser harten Kritik meine Worte hier veröffentlich werden, da die Gegenseite auch zu Wort kommen muss, wenn man eine vernünftige, differenzierte Betrachtung der Umstände haben möchte.

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Name:
T 187 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Sa 20 Okt 2012 21:11:58 CEST
Betreff:zu: Was tun
 

Jedem Spielsüchtigen würde ich raten sich klar zu machen, sie/er kann jederzeit spielen nur in diesem Moment ist es unpassend weil.....
eine wichtige Klausur ansteht
ich generell für das Studium lernen muss
meine Freunde draußen mit mir was vereinbart haben
ich noch Besorgungen machen muss

das Ganze klingt im ersten Moment sehr sehr schwer es hilft aber.
Denn mit so einer Denkweise schiebst du das Spielen zunächst nach hinten.
Der zweite Schritt besteht darin sich zu sagen, heute spiele ich mal nicht.
Oder ich spiele nur an bestimmten Wochentagen.
Diese Taktik hat bei mir geholfen, aber auch nur mit Hilfe von anderen Interessen.
Ich rate jedem sich zusätzlich ein Hobby zu zulegen, egal was oder sich verstärkt zu fordern im körperkichen oder geistigen Maß.
Ich war auch ein sehr leidenschaftlicher Computerspieler.
Was mich vor dem Absturz bewahrt hat, war die Tatsache das ich keien PS2, Wi oder Ähnliches hatte.
Ich hatte nur ein Medium: meinen PC ohne Internetanschluss.
Und glaubt mir das hat schon gereicht.

Wenn ich mir heute die Spiele anschaue, die ich damals gespielt habe kommen sie mir so anspruchlos vor.

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Name:
Michael (michiskowronek@me.com)
Datum:So 16 Sep 2012 15:03:04 CEST
Betreff:Wie besiege ich die Sucht?
 

Servus alle miteinander,
zuerst zu meiner Vorgeschichte:
ich habe mit 14 Jahren das PC spielen angefangen. Das hat sich dann, nach dem ich Internet Zugang hatte, zu einer massiven Sucht ausgeweitet.
Ich war süchtig Call of Duty zu spielen, war in einem Clan etc. also sehr aktiv.
bis mein PC zu alt wurde und ich das Geld zum nachrüsten für meine Freizeit ausgegeben hatte. mit 18 Jahren war ich wieder PC frei :)
nur jetzt kommt das Problem.
es trägt den Namen Playstation 3, die hatte ich mir schon immer gewünscht und als ich meinen Studienplatz bekam, dachte ich mir ich gönne mir etwas.
Mit der PS3 kam Dark Souls, ein hammer Spiel nur leider höchst süchtig machend.
Ich habe dieses Spiel ohne Ende gespielt. teilweise 14/15 Stunden am Tag.
Und diese Tatsache ist mir vor gut 1 Monat klar geworden, ich versuche seit dem davon weg zu kommen.
Ich habe das spielen massiv runtergefahren, jedoch falls ich nichts anderes wichtiges zu tun habe zocke ich trotzdem ohne mir Gedanken zu machen was ich ansonsten mit meiner zeit anstellen könnte. Meine Hobbys sind nicht mehr vorhanden und ich glaube meiner freundin reißt auch bald der Geduldsfaden.

gibt es hier Zocker die mir Tipps geben könnten wie sie es geschafft haben?
oder generell Tipps und Hilfestellungen wie ich mit dem Problem umgehen könnte?
ich bitte um möglichst schnelle Antworten denn ich bin verzweifelt und kurz davor den ganzen scheiß aus dem Fenster zu schmeißen damit es weg ist.
Liebe Grüße Michael

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733


Name:
mutter (inpilg@web.de)
Datum:Di 11 Sep 2012 19:11:29 CEST
Betreff:was tun
 

Hallo,
mein 14 jähriger Sohn spielt excessiv. Eigentlich habe ich kein Problem damit, da ich als Hobby wie jedes andere sehe. Aber seit einigen Monaten ist er ständig übermüdet und krank,schwänzt die Schule...
Kann ich wirklich warten, bis er selber merkt, dass er süchtig ist?

Ich will nicht einfach die Kiste wegräumen, den ich denke, irgendwie braucht mein Sohn sie, neben seiner Familie wohl die einzige Selbstbestätigung die er hat. Aber wie kann ich ihn am besten unterstützen. Besonders für Antworten von selbst ehemals spielsüchtigen, welche Unterstützung am besten ist, wäre ich echt dankbar.

Ich möchte auch vermeiden, dass das Jugendamt meinen Sohn zwangseinweisen lässt wegen Schuleschwänzen etc. Er hat schon genug negatives erlebt im Leben, das braucht er wirklich nicht auch noch.

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732


Name:
René (Flashbyy@googlemail.com)
Datum:Mi 05 Sep 2012 11:25:06 CEST
Betreff:Gute und schlechte seiten
 

Ich habe WoW von Beginn angespielt, war zu dem Zeitpunkt glaube ich ca. 13 Jahre alt und natürlich bin ich auch immer mehr richtig in das Spiel abgetaucht. Es war einfach faszinierend wie viel Spaß es gemacht hat. Deswegen möchte ich definitiv nicht sagen dass das Spiel schlecht ist oder NUR negative Punkte hat geschweige denn das man garnicht damit anfangen sollte. Ich selber habe dadurch zwar viel verpasst weil ich es einfach zuviel gespielt habe, aber ich habe auch viel erlebt und auch sehr viele neue Leute kennengelernt sowie Kontakte mit Freunden gepflegt, die ich sonst nur 1x im Jahr gesehen hätte. Deswegen empfehle ich alle Eltern: lasst eure Kinder die Erfahrung machen aber zeigt ihnen auch das es etwas anderes gibt. Sport ist für mich der ausgleich geworden anstelle von WoW. Aber verbietet es euren Kindern nicht. Es gibt etwas das nennt sich Menschenverstand, eure Kinder werden es irgendwann selber merken das zocken nicht alles im leben ist.

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731


Name:
R. (r@gmx.net)
Datum:So 12 Aug 2012 01:06:38 CEST
Betreff:es geht auch so...
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie bei allen Dingen im Leben ist auch hier das Maß der Dinge ausschlaggebend und das individuell abgestimmt. Spiele haben ein Suchtpotential wie so viele andere Luxusgüter unserer Gesellschaft, das muss nicht bestritten werden. Aber trotzdem muss man klar Grenzen ziehen, was schon bei der Unterscheidung von Suchtspielern und Extremspielern anfängt. Ich selber zähle mich zu Extremspieler, habe aber trotzdem ein geregeltes Leben. Freunde, Familie, gut bezahlte Arbeit und auch andere Interessen neben dem PC denen ich nachgehe.
Trotzdem habe ich Spass daran viel zu spielen, z.b. auch WOW. Ich sammel aber keine Items, sondern habe Spass daran die schwersten Schlachtzüge zu meistern, ist das geschafft kann das Spiel wieder pausieren. Auch Diablo3 aus dem Hause Blizzard ist ein gutes Beispiel für Itemjagd, aber auch hier war das Spiel für mich erledigt als ich Diablo auf inferno (= höchster Schwierigkeitsgrad) erledigt hatte.
zusätzlich kommen noch die Kontakte die man während des Spielen geschlossen hat, die man nicht selten dann auch im echten Leben mal kennenlernt, auch über nationale Grenzen hinaus!

Letzendlich kann das spielen eine wirkliche Bereicherung sein, nur sollte man seine Grenzen kennen. Meine Tipps dazu sind:

- mind. einem Abend am Wochenende immer was anderes unternehmen als spielen.
- eine Zeit festlegen an der man Werktags ins Bett geht und den Pc runter fährt.
- Arbeit/Schule/Ausbildung haben immer Vorang
- Seht das Spielen als eine Belohnung an, wenn man alle sonstigen Pflichten erledigt hat. (z.b. Wohnung sauber halten, lernen, Einkaufen, etc.)
- haltet Kontakt zu euren Freunden die nichts mit spielen am Hut haben, ist immer gut auch über andere Themen zu reden als nur aktuelle Spiele.
- Erzählt euren Freunden und der Familie von eurem Hobby und verheimlicht es nicht.

Gruß,
R.

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Name:
Zu lange (gaml3r@gmail.com)
Datum:Do 02 Aug 2012 00:14:24 CEST
Betreff:Schon fast mein ganzes Leben zu viel Zeit am PC verbracht
 

Guten Abend

Ich bin mittlerwiele 25 Jahre alt und Spiele schon seit ich 8 bin Computer. Durch einen schweren verlust in der Familie wurde das Spiel eine Art ausgleich um damit irgendwie fertig zu werden. Ich kann berichten das nicht nur WoW süchtig macht. Im Grunde kann jedes Spiel süchtig machen oder einfach nur das Spielen an sich. Ich habe auch eine Zeitlang WoW gespielt, aber die Spielsucht begann schon mit 12-13. Lieber gespielt als raus gegangen, lag auch daran das ich in einem Dorf aufgewchsen bin und es dort keine anderen Kinder gab. Deswegen habe ich mich irgendwann nur noch vor dem PC gequält. Vor allem am Wochenende habe ich gemerkt das ich krank bin. Abends immer so ein richtig mieses Gefühl, zu wissen andere finden jetzt die erste Freundin und ich Spiele PC. Von WoW los zu kommen war noch relativ leicht, aber vom PC weg zu kommen unmöglich. Viele Berichten nur wie sie irgendwie entkommen sind aus der Sucht. Ich möchte gerne mal erzählen was die Sucht mit einem Menschen macht. Sie verändert die Person, die denkweise, die Gefühle. Wenn man jemanden liebt kann es sein das die Sucht dafür sorgt das einem dieser Mensch egal wird wenn auch nur für kruze Zeit. Durch Spielsucht lernt man vor allem eines, Ignorieren. Klar das hilft sicherlich, gerade bei druck oder anderne schweren konflikten. Auf der anderen Seite vergisst man sich damit auseinander zu setzen und die Probleme können sich in die Seele brennen.

Jedenfalls hatte ich durch Stress von der Ausbildung immer mehr Probleme. Eines Abends ging es dann los, Ich hatte eine Geschichte gehört zum Einschlafen. Von Ellen Edgar Po, dabei ging es darum das dieser seine Identität verliert nicht mehr weiß wer er ist und unbereichtigterweise eingesperrt wird, also die totale Kontrolle über sein Leben verliert. In mir kam eine Unruhe auf, ich konnte nicht schlafen, nicht stillsitzen gar nichts. Ich bin einfach aus meinem Suchtkoma erwacht, die Sucht war sicherlich nicht der einzige Grund. Jedenfalls kann ich seit dem ohne Antidepressiva nicht mehr in den Tiefschlaf kommen. Wenn ich keine Medikamente nehme, dann Träume ich von kleinen Bewegungsabläufen immer und immer wieder z.B wie jemand einen Ball gegen die Wand schmeißt. Von der unerträglichen Unruhe ohne die Meidkamente gar nicht zu sprechen. In diesem Zustand könnte man 300 km laufen und nicht einschlafen.

Was ich damit sagen will, Süchtige die ihr Leben total auf die Sucht auslegen lasst es sein, denn irgendwann wird die Psyche einen einholen und dann kann es übel enden. Durch die Medikamente habe ich eine besser einstellung im Leben gefunden. Gehe zur Schule mache mein Abi nach, habe sogar eine Freundin gefunden. Nur eines habe ich absolut nicht geschafft und das ist vom PC wegzukommen. Ich habe mittlerweile eingesehen ganz ohne geht es nicht, aber zumindest Spiele sollte ich vermeiden.

Im Moment spiele ich viel Dota 2, da shat mit WoW nur eins gemeinsam, das Belohnungsprinzip und vor solchen Spielen sollte man sich hüten. Diese haben ein großes Suchtpotenzial.
Jetzt versuche ich davon wegzukommen in der Hoffnung das ich irgendwann endlich wieder Frei denken kann und nicht alle paar Tage spielen muss, nur damit mein Dopamin haushalt zufrieden ist. Aus erfahrung weiß ich das ein Wille alleine nicht reicht. Es kann üble nebenwirkungen haben mit einer starken Sucht aufzuhören, suiciud gedanken und totale abgeschlagenheit keine seltenheit. Mein Rekord ohne Spielen war übrigens 3 Monate immerhin ein Anfang, aber irgendwo kommt immer das Verlangen durch. Seit kurzem weiß ich das auch richtig Drogensüchtige immer mal wieder rückfälle haben und das es dazu gehört. Es kommt wohl echt darauf an wie oft man wieder aufstehen kann nach dem man mal hingefalllen ist. Das Spielen hat mich fast mein ganzes bisheriges Leben begleitet und ich will mich gerne davon verabschieden, einen Therapeuten suche ich schon, und nach dem Abi will ich vielleicht mal einen klinikaufenthalt in Anspruch nehmen um auch mal einiges zu verarbeiten. Durch das PC spielen ist so viel verschüttet und hängt wie eine Kruste in meinem inneren. Es ist zwar da aber du fühlst es nicht, richtig ekelhaft dieses Gefühl.

Wünscht mir Glück, ich habe kein Angst vor den Symptomen, sondern eher davor das ich meiner Freundin in der Zeit sehr weh tun kann und das will ich nicht :(

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729


Name:
T 187 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 01 Jun 2012 10:21:49 CEST
Betreff:Alternativen
 

Guten Abend.
Ich habe gerade den Bericht auf RBB über ihre Website gesehen.
Ich finde es gut, dass Sie sich sorgen um Ihren Sohn machen. Aber ich finde Sie sollten mal selbst in World of Warcraft oder ein anderes Spiel spielen. um darüber mitreden zu können. Sie gehen aus einer einzelnen Perspektive aus (Elternrolle) Sie müssen Sich aber in die Welt ihres Sohnes hineinversetzen.
Ich spiele schon seit vielen Jahren (Seit ich 6 oder 7 war) sehr aktiv, mit Lust und Freude (Ich bin jetzt 21). Allerdings war ich mir der grenzen immer bewusst.
Warum ich das tue? Weil es draußen nicht viele gute Alternativen gibt und gab. Natürlich mache ich ab und zu Sport und habe ein Arbeitsverhältnis. Ich habe in der realität viele soziale Beziehungen und Freunde. Ich bin gepflegt und fühle mich super. Meine Mittlere Reife habe ich ohne Probleme an der Wirtschaftsschule abgeschlossen. Aber ob ich jetzt in irgendeinen Club gehe und meinen Körper mit Alkohol oder Drogen schädige spiele ich lieber am Computer (zusammen mit Freunden). Es wird immer davon ausgegangen das man alleine ist wenn man Online zockt, dies stimmt aber nicht. Man spielt mit wirklichen realen Menschen zusammen. Man steht diesen Menschen zwar nicht direkt gegenüber aber das muss auch nicht immer sein.
Natürlich gibt es Extremfälle, was aber auf schwache Willenskraft zurückzuführen ist.

Ich bitte Sie einfach mal zu verstehen wieso Ihr Sohn oder andere Menschen so gerne am Computer spielen oder im Internet Surfen.
Es gibt Dopamin auf Knopfdruck, Informationen und Wissen innerhalb von wenigen Sekunden. Nebenbei fördert es das logische und organisierte Denken.

Liebe Grüße

WOMBAT

Ich empfehle Ihnen sich einmal voll in das Spiel hineinzuversetzen, eventuell mit Ihrem Sohn mal eine Runde zu zocken. Dann verstehen Sie vielleicht weshalb sich dieser in die Welt der Anarchie flüchtet.

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728


Name:
anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mi 30 Mai 2012 14:50:42 CEST
Betreff:Sucht ? oder nicht ?
 

Hallo , ich stelle mich kurz vor ich bin Felix 15 Jahre alt und besuche die Realschule.

Ich wende mich an dieses Forum weil ich unsicher bin ob ich süchtig bin oder nicht , da wir heute in der schule einen Bericht/Reportage über Spielesucht geguckt haben haben mich eine Fakten zu dem Thema mein ich reflektiert was mich stark schockiert hat im ersten moment.

Warum sollte ich auch Spiele Süchtig sein ? meine Eltern haben keine probleme ? Schulisch geht auch alles glatt. also warum sollte ICH süchtig sein ? war meine erste frage an mich selber.
Ich gebe zu das ich mehr als 5 Stunden am Tag spiele (in der Woche) am Wochenende können es sogar mal unglaubliche 8-10 Stunden werden (was ich schon selber sehr extrem finde).
Freunde habe ich in der Schule , wo man sich zusammenstellt was Plaudert oder auf dem Bolzplatz Fußball "spielen" , aber Privat empfange ich nie Freunde oder besuche jemanden , meist aus dem Grund das ich einfach keine Lust dazu empfinde was man in meinem Alter ja eig. nicht immer haben sollte.
Meine Noten sind auch in Ordnung im Schulischen bereich (weitgehend).
Nur diese Reportage die hat so viele Fakten aufgezeigt die auf mich Zutreffen das ich es gar nicht fassen konnte , ich habe das sogar meiner Mutter erzählt , die aber sagt das sie denkt das ich nicht Süchtig bin , da ich ja nicht die Familie oder Schule vernachlässige und ich einfach nur der Häuslichere Typ bin.

Aber zu meinem eigenen besten habe ich mich dazu entschieden mein Computer Konsum zu reduzieren da ich selber Angst habe ganz unten anzukommmen und meine Familie verletze.

Mfg .....

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727


Name:
noname (pinkbulldeluxe1@googlemail.com)
Datum:Di 29 Mai 2012 21:06:58 CEST
Betreff:....
 

Hallo,
bin auch ein so genannter gamer wobei bei mir eher das sammeln (retro gamer) im vorder grund steht ich wenn ich mal suechtig war hielt das fuer 1-2 tage an und hoerte wieder auf was ich eher gefaehrlich finde sind Spielhallen ich war sofort suechtig und wollte mehr geld aus dem Automaten gott sei dank waren das nur 10 euro und einmalig...

Die Forderung Onliene Games erst ab 18 jahren zu erlauben halte ich fuer Unsinn eher sollten eltern haerter durch greifen.

Gruss

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726


Name:
T 177 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 21 Mai 2012 00:07:44 CEST
Betreff:anonym
 

Hallo liebes Team, hallo an alle Betroffene und hallo an alle Spieler.

Ich kann behaupten das ich auch eine extreme Zeit hatte in der ich mehr Freizeit am Computer verbracht habe als mit Freunden e.t.c.
Auf dies Website bin ich durch die oben genannte Reportage gestoßen.
Und da ich selber diese Phase hatte weiß ich mittlerweile auch die Hintergründe warum es dazu gekommen ist.

Ich fange einfach mal an:

1. Die meisten Leute die in so eine Art zwang kommen haben kein soziales intaktes Umfeld. Geschiedene Eltern, wenig Freunde e.t.c
Der Mensch ist bekannterweise ein "Gruppentier" und brauch ein soziales Umfeld bzw. nähe. Da die eben genannten Gründe dafür sorgen das eben genau das fehlt sucht
sich der Mensch eine Alternative um ans Ziel zu kommen. Wenn er dieses Soziale Umfeld dann durch Onlinespiele (gleich welcher Art) in kombination mit Teamspeak, Clans e.t.c erhält wird er daran auch festhalten. Versucht dann der Elternteil das zu ändern geschehen die oft gesehenen Wutausbrüche.
Verständlich, weil aus Sicht des "Süchtigen", sein soziales Umfeld ihm genommen wird.

2. Enttäuschung.
Jeder Mensch musste schon Niederlagen einstecken. Jeder war schonmal letzer in irgendwas oder hat eine sechs geschrieben.
Spieler die in ein Suchtverhalten gelangen haben meist viele Enttäuschung erlebt. Sind schlecht in der Schule, werden gemobbt e.t.c
In der Onlinewelt zählt aber nicht das aussehen, wie dick man ist, ob man schlecht in der Schule ist.
Sondern es zählt die gemeinsame Leistung am Computer.

3. Hobby/Ehrgeiz
Aus manchen Hobby wird Beruf (wie bei mir auch)
So kann es aber auch sein das aus Hobby sich Ehrgeiz entwickelt.
Es gibt viele Onlineligen wie ESL oder Clanbase wo man sich alleine mit anderen messen kann bzw. im Team (clan).
Dort besteht eine große Chance das ein Hobby zur Sucht wird.


4. Die Familie

HIER BESTEHT DIE GRÖßTE GEFAHR.

In vielen Familien wissen die Eltern einfach gar nicht was mit Ihren Kindern passiert.
Ich verkaufe Elektronik und ich sehe jeden Tag wie manche Eltern für Ihre Kinder!!! (12 - 15) Spiele wie Counter Strike e.t.c kaufen.
Statt sich damit auseinander zu setzen was das überhaupt ist und was das Kind da tun muss, wird einfach dem Kind gehorcht: Mama kauf mal.
Ebenso ist es wenig förderlich wenn dem Kind im Internet keine Regeln gesetzt werden wie Kindersicherung oder noch viel wichtiger Zeitbegrenzung.
Es gibt heutzutage viele einfache technische Lösungen um dem Kind seine Freiheit einzuräumen ohne die Kontrolle zu verlieren.
Genannt werden sollte eine FritzBox wo man Zeiten einstellen kann wann das Kind ins Netz kann oder Zeitkontingente für eine Woche.
Bei den Zeitkontingente kann das Kind selbst bestimmen wann es spielt. Bsp: Eltern geben dem Kind 10 Stunden pro woche.
Das Kind kann am Montag theoretisch 10 Stunden am Stück spielen. Muss dann aber eine Woche warten bis es spielen kann.
Erziehung und Freiheit im einen.
Oder eine Kindersicherung am Pc damit sich das Kind eben nicht über Dinge die erst ab 18 sind informieren kann.
Desweiteren sollten betroffene Eltern sich dafür interessieren was das Kind da tut vielleicht sogar interesse Entwickeln um das Kind besser zu vertehen.

Zu mir selber nochmal: Ich bin 22, habe eine abgeschlossene Ausbildung war Gut in der Schule und hatte zwischen 14 u. 16 meine extreme Phase.
Bei mir selber hat der Grund 1 dazu geführt das ich so geworden bin wie ich bin. Aber heute ist alles anders. Ich spiele immernoch aber habe ein intaktes soziales Umfeld und einen Job also alles dinge die sich Eltern für Ihre Kinder wünschen.

Und Eltern sollten sich das Hobby des Kindes eher uim Vorteil machen um es zu Erziehen den so macht Erziehung auch mehr Spaß als immer nur: Böses Kind zu schreien.

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725


Name:
Kevin (Gamer.kevin@web.de)
Datum:So 20 Mai 2012 20:49:34 CEST
Betreff:Sucht
 

Ich sehe mir gerade die Wiederholung von der sendung 3sat an.
Worums über den Spiel WOW und der Sucht die darduch endsecht.

Ich bin auch erst 16 Jahre alt auch ein leidenschafter Gamer, Aber bin trotzdem öfters draußen mit meine Freunde
Ich habe Paar tipps für die Eltern, auch wenn das sich doof anhört das ein 16Jahre alter junge euch tipps giebt. Aber liest das auch mit den Reschtschreibfehler duch.

1. Sperrt die Word of Wor.. (WOW) bei euren anbieter.
2. Rollenspiele versuchen zu vermeiden, dass sind die die Süchtig machen
3. Killer-Spiele spiele ich auch um meine Agresionen abzubauen ! und jezt dencken sich woll die meisten Elter "Der ist Süchtig" Nein ich sage und auch das das Doch besser ist die Agresionen im Spiel abzubauen als im Realife.
Es ist Wichtig das Das kind vorher keine Probleme hate in der Familie. usw. Mann kann so nämlich Amokläufer werden. Aber das ist sehr selten und solange das die "ELTERN" keine Waffen zuhause haben.

4. Versucht auch mal mit Euren kinder mitzuspielen. Fragt was das kind so spielt, Killer-Spiele, Rollenspiele, usw.

danke fürs lesen !

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724


Name:
T 185 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 18 Mai 2012 20:36:43 CEST
Betreff:sucht
 

ich weiss nicht op ich hier richtig bin. ich war drogen abhänig und war in therapie jezt nehme ich keine drogen mehr habe aber in der adaption gelerhrnt mit einem pc umzugehen . jezt hocke ich nur noch vorm facebook ich habe zwar arbeit aber das ist nach 6 st auch zu ende . ich bin schwerbehindert und arbeite in einer werkstad für schwerbehinderte .ich habe meinen wohnort geändert und fühle mich hier sehr alleine und das facbook hilft mir mich davon abzulenken aber ich habe jezt nur online freunde keine realen .ich habe angst in eine neue sucht geraten zu sein MfG

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723


Name:
T 184 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Do 16 Feb 2012 12:33:20 CET
Betreff:anonym
 

Hallo,
fühle mich seit 2-3 Monaten etwas seltsam (Körperfremdes Gefühl, etc.) und habe an "Depersonalisation" gedacht.
Allerdings kann ich mir nicht erklären, warum ich darunter leiden sollte/könnte.

Ich habe mit etwas umgeschaut und im Google auch ähnliche Symptome bei Computersucht gefunden (Realitätsverlust, Motorische Einschränkungen, bzw. einfach nicht mehr so präzise motorische Fähigkeiten)

Manchmal habe ich echt das Gefühl, mein Gehirn spielt mir einen Streich, weil ich mich momentan (wenn ich nicht beim Computer sitze), nicht wohl fühle, bzw. immer wieder diese Symptome einer "Depersonaltisation" zu spüren bekomme.

Und ja, ich sitze viel beim Computer, allerdings spiele ich kaum, bzw. fast nie.
Ich stecke meine Zeit hauptsächlich in kreative Sachen wie Design oder Musikproduktion. (Oft 10-15 Stunden am Tag, am Wochenende, unter der Woche auch 8 Stunden, ich mach es so gerne, dass ich sogar auf viel Schlaf verzichte)

Allerdings fühle ich mich nicht abhängig, nur wüsste ich nicht, was ich sonst großartiges machen sollte, ich lese selten Bücher, schaue fast nie fern, meine Freunde sind meistens (durch die Gastronomie bedingt) viel am Arbeiten und fast nie zu Hause, ab und zu am Wochenende treffen wir uns mal.
Sport mache ich regelmäßig, allerdings kann ich es auch nicht 12 Stunden am Tag machen.

Falls sie denken, dass ich an Computersucht leide und deshalb diese Symptome auftreten, geben sie mir bitte Bescheid und sagen sie mir konkrete Lösungsvorschläge, ich will eigentlich mein großes Hobby nicht vernachlässigen, was ja eigentlich nur digital möglich ist.

Mfg

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722


Name:
Stefanie Barthen (stefaniebarthen@aol.com)
Datum:Mo 19 Dez 2011 18:46:57 CET
Betreff:Teilnehmer/innen für Abschlussarbeit gesucht
 

Hallo,

ich spiele seit Jahren selber WOW und habe mir daher zum Thema meiner Abschlussarbeit im Fach Psychologie das Thema „Online-Computerspiele“ ausgesucht (persönliches Interesse).

Ich suche nun Teilnehmer für meine Studie zum Thema „Online-Computerspielverhalten“ im Alter von 18-29 Jahren.
Der Fragebogen dauert ca. 15-20 Minuten und umfasst Fragen zum Online-Computerspielverhalten, zum Umgang mit Stress sowie zur Einschätzung der eigenen sozialen Unterstützung.

Es wäre wichtig, dass ihr alle Fragen bis zum Schluss durcharbeitet, als Belohnung könnt ihr dann auch an der Verlosung von Amazongutscheinen teilnehmen.

Ihr könnt euch selbstverständlich sicher sein, dass eure Angaben und Daten anonym sind und streng vertraulich behandelt werden.

Ich danke euch für eure Teilnahme und Wünsche viel Glück für die Verlosung.

Link zur Befragung: http://ww3.unipark.de/uc/Uni_Magdeburg/044c/

Beste Grüße
Stefanie Barthen
B.Sc. Psychologin

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721


Name:
Mediensucht-Team Bonn (mediensucht-bonn@lvr.de)
Datum:Di 13 Dez 2011 12:08:05 CET
Betreff:Infos zu Behandlungsmöglichkeiten
 

Liebe Frau Hirte, lieber Herr Hirte, liebe Leser,


diese Seite hier verfolgt ein sehr wichtiges Ziel, nämlich ein Bewusstsein für das Problem „Mediensucht“ zu schaffen.
Wir, ein Team aus Ärzten und Psychologen aus Bonn, sind ebenfalls auf dieses wachsende Problem aufmerksam geworden. Aus diesem Grund haben wir in der LVR-Klinik Bonn ein spezielles Behandlungsangebot entwickelt. Unsere Zielgruppe sind nicht nur Menschen mit einer problematischen Nutzung von Rollenspielen, sondern von jeglichen Inhalten rund um das Thema PC und Internet (z.B. der Konsum pornografischer Inhalte, der exzessive Online-Kauf bis hin zur Verschuldung etc.).

Schauen Sie gerne auf unserer Homepage vorbei: www.mediensucht-bonn.lvr.de
Hier finden Sie Informationen rund um das Thema Mediensucht, unsere Beratungs- und Behandlungsangebote, einen Selbsttest, eine Liste bundesweiter Angebote und mehr.


Herzliche Grüße,

das Bonner Mediensucht-Team

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720


Name:
T 183 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 26 Aug 2011 23:50:35 CEST
Betreff:Kann es nicht einschätzen
 

Hallo zusammen,

nach erfolgreichem zweiten juristischen Staatsexamen bin ich einige Monate arbeitslos. Ich bin es nicht gewöhnt nichts zu tun und finde es auch grausam. Aus Langeweile schaute ich mir WoW an. Super, aber damit man WoW etwas versteht, muss man viel lesen. DAS gehört (seit)durch Studium und Referendariat zu meinem Leben. "Endlich wieder ein *Ziel* dachte ich mir"

Ich hab also gelesen, gelesen und gelesen, auch über die Suchtgefahr.
Ich hab jetzt auch angefangen zu spielen.... abends zusammen mit meinem Mann. Allerdings hab ich festgestllt, dass mich das Spiel komplett überfordert( bin absoluter Genre-Neuling), außerdem bin ich viel zu ungeduldig für solch ein Spiel. Das Lesen in den Foren macht zwar Spaß aufs Spiel, aber es macht mehr Spaß als das Spiel selber. Also kein Spiel für mich.

Länger als eine Stunde kann ich nicht am PC sitzen.... dann bekomm ich auch langsam Kopfschmerzen. Jedoch hab ich am nächsten Tag wieder Lust fürn Stündchen zu spielen.. am liebsten schauch ich zu, wenn mein Mann es abends spielt.

Anfangs tat er es sicherlich nur um mir einen Gefallen zu tun.
Ich merke jedoch, dass es ihn Tag für Tag mehr in seinen Bann zieht.
Es scheint mir als warte er darauf, dass ich frage, ob wir in WoW schauen sollen. (Kann aber auch Einbildung sein)

Ohjeee!!!
Er steht voll im Berufsleben und ist sonst ein sehr zuverlässiger Mensch.. Klar, jetzt auch immer noch.
Mich machen nur die ganzen"Suchtgeschichten" unsicher.

Jetzt dürft ihr alle lachen... vor WoW hat er regelmäßig ( 2 mal in der Woche) Mario Kart gespielt, mit ner festen Gruppe über TS :)

Was haltet ihr davon? Danke! :)

LG

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719


Name:
T 182 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:So 31 Jul 2011 10:27:55 CEST
Betreff:Spielsucht
 

Hallo!

Ich bin verheiratet, habe einen 7-jährigen Sohn und spiele WoW. Als spielsüchtig würde ich mich nicht bezeichnen, da ich jeden Tag nur 2-3 Stunden am Abend spiele.. Manchmal auch garnicht. Kommt immer drauf an was im Fernseh läuft, oder ob wir Besuch oder Freunde besuchen. Da ich Hausfrau bin und mein Mann arbeiten geht könnte ich rein theoretisch den ganzen Tag vor WoW verbringen was ich aber nicht mach. Ich hab diese Forum gelesen und fesgestellt, das es meistens WoW ist was die meisten süchtigen spielen. Ich kann das absolut nicht verstehen und denke mir das es noch andere Gründe haben muss. Es kann nicht nur das Spiel schuld sein. Da muss auch was im ganzen Umfeld schief laufen. Wenn z.B. ne Frau ihren Mann und ihr Kind verlassen will wegen ner Spielbekanntschaft dann muss doch in der Beziehung schon was gefehlt haben. Sie hat doch dann nur noch auf was gewartet das ihr den Schritt erleichtert. Und wenn sich 16-jährige den ganzen Tag vor den PC setzen dann kann da auch was nicht in Ordnung sein. Entweder ist es dann ein Mangel an Freunden, Eltern die zuviel fordern, oder irgendwas anderes macht ihnen zu schaffen. An alle Betroffenen, denkt mal nach was nicht stimmen könnte bevor ihr schreit mein Kind etc ist spielsüchtig. Man spielt nur, um in eine andere Welt zu flüchten, in der einem niemand etwas vorschreibt oder etwas von einem verlangt.


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718


Name:
T 181 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 22 Jul 2011 11:31:43 CEST
Betreff:Spielsucht
 

Hi, ich spiele seit 6 Jahren WoW aber ich würde mich nicht als süchtig beschreiben. Ich spiele abends für 2-3 Stunden und dann ists auch wieder gut. Dazu muss ich sagen, ich bin Hausrau habe einen 7 jährigen Sohn und mein Mann geht arbeiten. Ich könnte also den ganzen Tag spielen wenn ich wirklich süchtig wäre, aber das brauch ich nicht.
Ich glaub der einzigste Grund warum ich abends spiele ist der Realität mal den Rücken zukehren, abschalten von dem ganzen Streß. Was ich aber sehr schade finde ist, das das Spiel so verrufen ist. Immer wieder hört man WoW macht süchtig, oder in den Nachrichten nach einem Amoklauf das der Täter WoW gespielt hat.
Ich denke, wenn jemand spielsüchtig wird, egal ob WoW oder was anderes, dann hat es andere Gründe. Es ist nicht allein das Spiel. Meistens stimmt dann was in der Beziehung nicht. Mein Mann hat nichts dagegen das ich abend meine 2-3 Stunden spielen. Wir reden über alles und er und mein Sohn sind nach wie vor an erster Stelle in meinem Leben auch mein Haushalt ist immer gemacht ansonsten würd ich mich nicht wohl fühlen.

Also meiner Meinung nach flüchten süchtige da in eine heile Welt die sonst nicht haben.


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717


Name:
mike (m.degner@gmx.de)
Datum:Mo 23 Mai 2011 12:48:44 CEST
Betreff:Sucht?
 

Hallo Christine und Christoph Hirte,
Habe mich mal mit Eurer Site eine ganze Zeit auseinander gesetzt. Über manches hier könnte man mal sicher nachdenken, anderes einfach nur lächerlich. Der "ergreifende" Bericht eines Aussteigers ist wohl etwas daneben. Wie hieß denn die "Topgilde" in der er angeblich war? Vor allem mit nur 60 Mitgliedern. Nehmt es mir bitte nicht übel, aber Süchte sind ein zu ernstes Thema als das man es so verwursten sollte. Leute, die in ihrer 2. "Realität" verloren sind, wird man mit solch einer Website eher bestätigen. Eine Website, die mit Plattheiten arbeitet, wie mit dem angesprochenen Bericht wird nie einen "Progamer" zum Nachdenken anregen. Das ist genau der gleiche Schwachsinn den er von allen Seiten hört, von Leuten die eben keine Ahnung haben. An alle, die hier im Forum gepostet haben, daß sie seit dem "Ausstieg" endlich wieder Leben: wie sieht euer Leben denn jetzt aus? Macht ihr euer verpasstet Studium/Abitur/Realschulabschluß nach? Habt ihr angefangen zu lesen/schreiben oder gar ehrenamtlichen Tätigkeiten nachzugehen? Ich mein das ernst!!! Wenn ihr jetzt nur vorm Fernsher hängt, euch auf Parties besauft oder euch in Discos die Trommelfelle zerstört dann hat sich NICHTS geändert. Ihr macht jetzt halt nur daß, was andere machen, ABER Leben tut ihr nicht wirklich. Ich wünsche wirklich jedem von euch, daß er etwas mit seinem Leben anfangen kann, dann Ihr habt tatsächlich nur das eine. Ich werde noch eine Zeit das Forum hier beobachten und hoffe auf ehrliche und ernste Antworten. An die Macher der Site: bitte versucht Euch ernsthaft mit der Materie auseinander zu setzten, ihr seit bei Google ziemlich weit oben. Aber einen Geek werdet ihr mit dieser Gestalltung sicher nicht aus seiner "Sucht" holen. Ich wünsche allen noch ein erfolgreiches Leben.


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716


Name:
T 180 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 13 Mai 2011 21:09:46 CEST
Betreff:Meine Geschichte
 

Ich habe mit dem Release von WoW: BC angefangen World of Warcraft zu zocken. Ich war damals 16 Jahre alt und ging auf ein Gymnasium. Ich hatte davor schon einige Spiele gespielt, wie zum Beispiel "Zelda" für N64 und ähnliches. WoW war aber bald schon das einzige Spiel, was für mich in Frage kam. Anfangs habe ich ca. 6 Stunden pro Tag gezockt, aber als ich in die Oberstufe kam (10. Klasse Abschlusszeignis Schnitt: 1.8), war mir klar, dass ich es nun einschränken musste, also wurde es immer weniger, bis zu schließlich 1-2 Stunden am Abend.

Eine Freundin habe ich trotz zocken gefunden, und obwohl ich teilweise sehr lange am PC saß, hatte ich auch Zeit für andere Aktivitäten. Ich hatte einen guten Freundeskreis, der auch aus "normalen" d.h. aus nicht Zockern bestand und mein Hobby respektiert haben. Mehr als das war es nicht, obwohl es sehr zeitaufwändig war.

Schule hatte für mich immer priorität, sodass ich sie teilweise auch während des Zockens angefertigt habe. Bei anstehenden Arbeiten (später Klausuren) ließ ich den PC auch mal aus. Nach dem lernen folgte meist eine "Entspannungs-Runde" zocken.
Gerne auch mal ein Ego-Shooter.

Durch WoW bin ich auch zum Programmieren gekommen, welches seit ca 3 Jahren auch ein Hobby von mir ist. Das Computerverständnis hat mir schon so einigen Euro eingebracht, sei es Nachhilfe in Informatik, oder auch einfach einen PC zu reparieren.

In der 13. Stufe, die ich letztes Jahr abgeschlossen habe (NC von 1.2), kam mir auch mein Berufswunsch entgegen: Arzt.
Für die Abiturklausuren, habe ich mir die Osterferien freigenommen, um zu lernen, jedoch habe ich ehrlich gesagt, auch gezockt, um mich ein wenig vom Stress abzulenken.

Nun da ich mein Abitur habe, mache ich gerade ersteinmal ein FSJ bei den Johannitern. Nach verichteter Arbeit, setze ich mich gerne mit meinen Freunden zusammen, um ein paar Spiele zu spielen, oder auch einfach mal rausgehen.


Während der letzten 4 Jahre, habe ich insgesamt 10 Monate Spielzeit mit WoW verbracht. Sowas würde man unter Kreisen panischer Eltern als "süchtig" bezeichnen. Es kommt nicht auf die Quantität an. Sondern vielmehr auf den Zwang. Ich konnte jederzeit aufhören mit dem Spielen, und etwas mit meiner Freundin unternehmen.

Meiner Meinung nach, sollte man sich in unserer Gesellschaft lieber Sorgen um andere Dinge machen, als um ein Spiel wie World of Warcraft. Alkohl wäre ein Anfang, so sterben z.B. jedes Jahr rund 2,5 Millionen Menschen an den Folgen von Alkohol.
Wieviele Todesfälle bisher durch Zocken enstanden sind: einer, 2004, da derjenige 86 Stunden lang kaum Nahrung aufgenommen hat.

Ich habe das hier berichtet, um manchen überbesorgten Eltern die Zweifel an Computerspielen wenigstens zu mildern.
Ich sage niemals, das man die Kinder einfach machen lassen sollte, sondern man sollte sie im Auge behalten und auch Limitierungen (wenn nötig) einsetzen. Es kommt meist auf die Person selbst an, und nicht daran, dass er WoW spielt.
Einer meiner Freunde ist süchtig nach Extremsport(Adrenalin). Soetwas zeigt, dass jegliche Dinge im Leben "süchtig" machen KÖNNEN.
Ich betone "können", da die gezeigten Personen im TV meist Extremfälle sind. Soetwas ist ein Mittel zur Angstmache. Je spektakulärer etwas ist, desto mehr Menschen schalten ein. Wer würde schon gerne einen jungen Mann sehen, der gerne mal Abends eine Runde mit seinen Freunden übers Internet spielt? Wohl kaum jemand. Wäre doch langweilig, nicht?
Also her mit den (vermeintlichen) Süchtigen, welche eine Ausnahme sind, und zeigt sie der Welt!
Soetwas grenzt doch schon an Diskriminerung von einer Personengruppe! Gerade von den Extremfällen auf den Rest zu schließen, ist nicht mehr als dumm. Ich bitte um ein wenig mehr Respekt von allen Menschen zu diesem Hobby, und hoffentlich sieht auch jemand ein, dass diese Seite teils sehr stark übertrieben ist.

-------------------------------------------------------------
Anmerkung an die Betreiber dieser Website:

Auch wenn dieser Beitrag vermutlich nicht veröffentlicht wird, hoffe ich wenigstens darauf. Diese Panik- und Angstmache ist Unfair gegenüber den Leuten, die es nur als Hobby ansehen.
Natürlich gibt es ein Risiko dabei, deshalb finde ich es auch richtig darauf aufmerksam zu machen. ABER DOCH NICHT SO!!!
Wenn sie es stört, dass ich gerade groß geschrieben habe, dann schauen sie sich ihre eigene Website an!
Durch so ein Design zerstört es ihre gesamte (falls vorhandene) seriosität.
Ich habe Respekt vor der Geschichte des Sohns von der Gründerin dieser Seite, aber wenn jeder die Einstellung hat, dass alle Leute, die zocken kein echtes Leben und keine Berufschancen haben, dann kann es schnell passieren, dass es auch zur Realität wird. Dann sind es jedoch nicht die Betroffenen selbst Schuld sondern, die Mitmenschen, welche ihn ausgrenzen und verurteilen.
Ihre Seite vermittelt leider diesen Eindruck.


Ihre "Öffentlichen Forderungen" sind sehr realitätsfern.

WoW ab 18 Jahren? Das würde keine Unterschied machen. Wissen sie wie viele Menschen zwischen 12-17 Jahren rauchen? Eine Menge.
Alleine in Deutschland schon mehr als es WoW-Spieler in Deutschland gibt. Und nichts passiert! Und Drogen sind eindeutig tödlich!

Was bei einem Einzug in die Politik passiert, hat ja das Beispiel mit den Amokläufern gezeigt. Jegliche Statments der Politiker waren falsch oder übertrieben. Die Kirche ist in letzter Zeit wohl kaum noch verlässlich. Davor würde ich meine Kinder eher warnen, als vor PC-Spielen.

Wenn sie "nicht verharmlosende" Aufklärung wollen, dann bitte ich Sie um keine "übertriebene" Darstellung der Fakten.

Wenn sie wollen, dass die Kinder Instrumente lernen, oder Sport machen sollen, dann sollten sie lieber außerschulische Projekte unterstützen. Kinder dazu zu zwingen, zeugt eher das Gegenteil.

Online Spiele mit Rechtsradikalen und Sekteneinflüssen? Soetwas gibts es nicht. Wenn Sie Nationalsozialistische Abbildungen meinen, wie zum Beispiel in "Wolfenstein 3D", dann seien Sie unbesorgt. In Deutschland wurden jegliche Hakenkreuze gegen harmlose Zeichen ausgetauscht.
Und Gewalt... Nach Aussagen von manchen Politikern, gilt sogar das bekannte "Moorhuhn" als "Killerspiel". Oh mein Gott ich habe ein Hühnchen aus Pixeln "getötet". Mal ehrlich, dann sollten alle Actionfilme verboten werden.

Erschwerung beim Bezahlen der Gebühren wird genauso wenig bringen, wie bei der oben schon genannten Altersbeschränkung.

Ich stimme jedoch voll zu, dass Personen die an "Onlinesucht" leiden, von Krankenkassen bezahlt werden sollen.
Immerhin ist es tatsächlich eine Sucht und WENN sie auftritt, sollte man tatsächlich entgegenwirken.
Da es eine Sucht ist, ist es eine psychische Störung, die wie jede andere Krankheit, nur zufällig auftritt.
Meist benötigt man ein gewisses Umfeld, oder auch psychische Veranlagungen, um darin zu verfallen.

PS: Falls ich teilweise etwas ungehobelt wirken sollte, so sei dies bitte als eine Reflektion ihrer eigenen Aktion zu betrachten. Vourteile braucht man nicht.

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715


Name:
Klaus (blauekrake@hotmail.de)
Datum:Di 10 Mai 2011 23:45:37 CEST
Betreff:Computersucht
 



Letztentlich glaube ich ist die Computersucht eine reine Kopfsache. Wenn du das ganze anfängst zu betäuben löst das dein Problem nicht mit z.B. Antidepresiva oder ähnlichem.

Du musst aktiv werden und versuchen das zu verbessern und nicht drauf warten dass von alleine etwas passiert.
Nur wenn du selbst aktiv wirst und an deinen Problemen arbeitest wird sich das verbessern.

Du musst dir ein Ziel setzten was du bis wann erreicht haben willst und dann müssen von dir Aktionen kommen um das Ziel zu erreichen.
Versuche dir da einen realistischen Zeitrahmen zu setzen.

Ansätzte wie du diene Sucht los werden kannst fallen mir jetzt mal folgende ein:

1. Gestalte dein Zimmer um (Als Zeichen dass zu etwas ändern willst) und hole dir Leben in dein Zimmer. Z.B. Pflanzen oder ein Haustier
2. Sei immer nett zu anderen Leuten in deiner Umgebung. Versuche Positiv zu denken und sprich ganz bewusst nur über positive Dinge.
Versuch das mal durchzuziehen. Beobachte dich selbst und fang dich selbst ab. Sprich nur über schöne und positive Dinge. Den Rest lässt du einfach weg.
Versuche dich in kleineren Gruppen von Leuten aufzuhalten und versuche dich da zu intergrieren mit der nur Positiv Strategie wie beschrieben
Feindliche Kommentare in deine Richtung blockst du ganz einfach indem du einfach nicht darauf eingehtst. Das heist du redest einfach knallhart über was anderes positives.
Du solltest nicht zurückgiften denn damit wirst du negativ. Auch wenn es hart klingt und wenn man dich blöd annmacht... rede nur positiv zurück
Dein Feind will dass du auf ihn eingehst... deshalb mach ihm am besten den Gefallen nicht
3. Sprich mit Freunden/Familie oder jemanden zu dem du Vertrauen hast und gestehe deine Ängste. Andere Menschen die eine positive Einstellung haben werden dir in irgent einer Weise helfen.
Sei nicht ignorant und nimm Hilfe an. Das musst du mit deinem Ego vereinbaren. Jeder Mensch braucht mal Hilfe das ist normal.
Indem du über deine Ängste sprichst, wirst du sehen wie sie weniger werden
4. Du bist schüchtern mit Mädchen? Kein Problem es gibt heutzutage Facebook und co.
Meld dich da irgentwo an und versuche ein nettes Mädchen in deiner Nähe zuerst ausschließlich über Chat, SMS usw. kennenzulernen. Da hast du die möglichkeit zu inteagieren und schon einiges an Vorarbeit zu machen.
Auch hier musst du unbedingt ausschließlich positiv sein. Rede nur über Positive Dinge. Es ist wichtig dass du nichts negetives erwähnst.
Wenn du das machst gibt es keine andere Möglichkeit als dass man dich mag
Wenn ihr euch sympatisch seit, dann trefft euch an einen schönen Ort(Z.B. in einer gemütlichen Bar) das erste mal. Erstes Treffen sollte nicht zu lange sein. Nur ein erstes abchecken. 30min - 1h würde ich sagen.
Der Rest ergibt sich dann von alleine.

Du darfst halt niemals aufgeben und du musst aktiv sein! Wenn es beim ersten mal daneben geht dann versuche es ein zweites mal.... aus Fehlern lernt man.

Du musst einfach am Ball bleiben dich nicht entmutigen lassen und eine Veränderung WOLLEN nicht wünschen. Du musst es wollen.

Ich habe ein bisschen im Internet recherchiert und habe eine Seite gefunden wo du gratis Infomationen anfordern kannst die dir in deiner Situation helfen. Da schreibt ein Ex Computersüchtiger mit ähnlichen Problemen und bietet hilfe an.
Da gibs ein kleines Quiz und eine Analyse mit Hilfestellung und Ansätzen was man tun muss damit alles besser wird.

www.computersucht-besiegen.com

Hier testen: www.computersucht-besiegen.com --%3E Computersucht? - Ein Ex Süchtiger beantwortet deine Fragen!

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714


Name:
Jackob Ehrhardt (hacker160@web.de)
Datum:Fr 15 Apr 2011 15:24:29 CEST
Betreff:WoW
 

Hallo liebes rollenspielsucht.de team,
Ich spiele jetzt seit zwei Jahren WoW und habe desshalb jetzt meinen Job verloren. Ich kann nicht mehr aufhören zu zocken.
Wie komme ich da raus???

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713


Name:
T 179 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 11 Apr 2011 13:09:56 CEST
Betreff:anonym
 

Hallo.

Ich möchte von meiner WoW Sucht berichten.

Ich habe das Spiel seit dem es erschienen ist gespielt, mit mehreren pausen zwischendurch.

Ich war immer ein guter Schüler gewesen. Habe Hausaufgaben erledigt und für Arbeiten gelernt.
Bis WoW kam, dann war mitmal alles andere Nebensache.
Ich lebte nurnoch in der virtuellen Welt und ging zur schule weil ich es musste.
Meine Freunde spieltne auch alle, so dass wir kein problem hatten wir würden nichts mehr gemeinsam unternehmen.
Ich habe dann Pause gemacht. Die wissenlücken in der schule waren aber zu groß geworden.
Ich schaffte mein Abitur nicht weil ich nicht zugelassen wurde.
Nach der Schule absolvierte ich den Zivildienst, und fing wieder an mit WoW. Lies mich zum spielen viele Wochen krankschreiben.
Inzwischen bin ich arbeitssuchen zu hause weil ich mit meinem Zeugnis keine Ausbildung bekomme. Als das letze Addon zu WoW erschien tauchte ich wieder vollkommen ab in die virtuelle Welt. Ich merke dann langsam wieder wie sehr ich dem Spiel verfallen war. Ich wollte einen schlussstrich ziehen. EIn für alle mal aufhören. Ich habe meine gesamten Charaktere im spiel gelöscht und das Spiel deinstalliert. Das ging allerdings nicht lange gut da mein Freunde immernoch spielten. Vor ein paar wochen hat mir ein freund die Spielzeit bezahlt damit ich wieder anfange. Ich habe meine Charaktere wiederherstellen lassen und los gings. Sehr zum leidwesen meiner Freundin, die mich nun heute wegen dem Spiel verlassen hat. Ich habe mir nun hier und jetzt geschworen dieses Spiel nie wieder anzufassen.
Ich hoffe diesmal schaffe ich es, und meine Freundin nimmt mich wieder.


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712


Name:
T 178 anonym Aussteiger-Klappe-die-Vierte (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Di 05 Apr 2011 17:47:25 CEST
Betreff:anonym
 

Ich spiele seit vielen Jahren Die Stämme, Travian, Grepolis, XWars und nun auch Die Siedler - online und mehrfach habe ich festgestellt, dass diese Spiele ganz schön meine Lebens-Zeit in Anspruch nehmen. Manchmal ist der Urlaubsmodus nicht besonders lang oder er ist so, das man gleich längere zeit wegsein muss. oder es gibt gar keinen. Das verwalten von den jeweiligen unmengen an dörfern, städten, kontakte halten, angriffe planen wird sehr umfangreich. wenn ich wegfahren wollte, dann habe ich mir schon überlegt, wo ich mich überall abmelden muss, damit ich nicht als inaktiv eingestuft werde und dann aus den clans, allianzen oder gilden rausfliege und wann ich wieder online gehen kann. irgendwann habe ich mir einen umts-stick zugelegt, um auch im urlaub online sein zu können.

geld habe ich auch irgendwann überwiesen (aus reinem selbstschutz aber nur per sms), um mit besseren optionen spielen zu können. ich war bestimmt nicht einer der besten, aber da wollte ich natürlich hin, die besten allianzen, war ich wohl auch ein oder zweimal. und das war natürlich cool, weil die leute einfach viel organiesierter waren, so wie ich es mir in Reallife immer erhofft habe und immer noch erhoffe.

Dreimal habe ich mir schon gesagt, ich muss aufhören und hab alle Accounts gelöscht. Manchmal braucht man endlose Mühe, Kontakt per email aufnehmen und so, um seinen account überhaupt löschen zu können. einen einfachen löschen-button gibt es manchmal gar nicht. bei die stämme konnte ich mich auch noch nach zwei jahren nichtspielen wieder einloggen und weiterspielen. Und immer wieder habe ich irgendwann wieder angefangen zu spielen.

Zuletzt habe ich 5 Onlinegames parallel gespielt. Als ich bei Die Siedler nun mal wieder vor der Frage stand, in welche Gilde ich gehen wolle, wurde mir klar, dass das wieder nur ein neuer Grund ist, noch weiter aus meinem Alltag zu flüchten und dass dabei nun wahrscheinlich noch mehr Zeit draufgehen wird. Bei Die Siedler kann man nicht mal ne Pause einlegen, 2 Tage offline sein, ohne das die mühsam aufgebaute Wirtschaft zugrundegeht.

Was ich suchte, habe ich dort auch gefunden ... sofort Freunde, mit denen ich mich unterhalten konnte. Belobigung, durch Levelaufstieg. Wettkampf, durch den Vergleich mit anderen Spielern.

Alles das, was mir in der Schule beigebracht wurde und was ich momentan in Reallife nicht so einfach bekomme (meine Selbständigkeit läuft schleppend) oder wenn ich es bekomme, mich dann nicht so sehr mehr dran erfreuen kann.

Durch meine Arbeit sitze ich auch oft vor dem Computer. Ansonsten hätte ich den schon längst verkauft oder weggeworfen.



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711


Name:
Madlen (madlen.friedrich@gmx.de)
Datum:Fr 01 Apr 2011 12:43:32 CEST
Betreff:Aussteiger/ Spielsüchtige aus Berlin gesucht
 

Hallo,

mein Name ist Madlen und ich bin freie Redakteurin bei XEN.ON (Studenten-TV). XEN.ON – das ist Fernsehen von und mit jungen Leuten, die mit Spaß und Energie das bekannte Programm auf den Kopf stellen und im Zweiwochentakt zehnminütige Sendungen zu Jugend-Themen produzieren.

Ich möchte gerne eine Reportage bzw. Kurz-Dokumentation zum Thema "Online-Spielsucht" produzieren. In dem Film soll es um die Geschichte eines (EX)Spielsüchtigen gehen. Ziel ist es, die Entwicklung in ein paar Schritten über einen längeren Zeitraum zu dokumentieren. Alle Drehs werden gemeinsam geplant, und auf respektvolle Art und Weise umgesetzt. XEN.ON ist senderunabhängig; die Gestaltung kann daher gemeinsam abgesprochen und realisiert werden.

Warum möchte ich einen Film darüber machen? Ich habe erst vor kurzem einen Beitrag zum Thema "Live-Action-Rollenspiel (LARP)" produziert. In der Kurz-Doku ging es vor allem darum, den Zuschauern zu erklären, was ein Live-Rollenspiel ist, wie es gepielt wird, welche Akteure dazu gehören und welche Motivation (der psychologische/soziologische Hintergrund) dahintersteckt. Dieses Thema (Parallelwelten, Rollenspiele) fesselt und fasziniert mich noch immer; in meinem neuen Film möchte ich die Schattenseiten des Rollenspiels/ der Fanatsiewelten beleuchten.

Wer sich grundsätzlich vorstellen kann, daran mitzuwirken oder dazu gern noch weitere Informationen wünscht, kann mich gerne unverbindlich kontaktieren:

madlen.friedrich@gmx.de

Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen!

Liebe Grüße
Madlen

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710


Name:
anonym T177 (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Di 15 Mär 2011 00:15:13 CET
Betreff:Just what's on my mind
 

Hallo.

Ich bin vor kurzem auf diese Seite gestossen und fuehle mich irgendwie verpflichtet, einen Eintrag zu schreiben.
Moderne Videospiele, egal welcher Art, koennen eine unglaubliche Faszination ausueben, sei es auf Kinder, junge Erwachsene oder auch aeltere Semester. Prinzipiell stellen sie eine Freizeitbeschaeftigung wie jede andere dar, auch wenn die tatsaechliche, reale Mensch-zu-Mensch-Kommunikation dadurch durchaus mehr in Mitleidenschaft gezogen werden kann als bei einem Hobby wie Fussball. Die Schuld dafuer allerdings bei den Spielen selbst zu suchen halte ich fuer zu einfach, da der jeweis Betroffene auf diesem Weg zur allzu leicht jegliche Schuld von sich weisen kann. Letzten Endes obliegt es dem Einzelnen, zu entscheiden womit er seine Zeit verbringen will, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen.

Ich bin ein WoW-Spieler der ersten Stunde(beta incl.), Stanford Graduate 2010 in Electrical Engineering %26 Computer Sciences und habe noch nie negative Auswirkungen meiner Spielleidenschaft auf meine anderen Aktivitaeten bemerkt. Meiner Freundin ( Kalifornierin) geht es dabei genauso.

Patrick

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709


Name:
T 176 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mi 16 Feb 2011 14:03:15 CET
Betreff:Anonym
 

Vor ca 5 Jahren hatte ich mein aller ersten PC, da war ich 16 Jahre alt.
Ich hatte großartig nie im Internet gespielt, bis zu dem Tag als ich jemanden kennengelernt hatte.
Er meinte "hey , ich hab hier ein echt gutes spiel " Das Spiel war nur Online aufgesetzt offline ging also nicht.
Ich spielte es ab den ersten Tag an ununterbrochen. Ich ging zu der Zeit in die Schule, ich kam morgends die meiste Zeit zu spät obwohl meine Schule 1Minute entfernt war.
Die Schule habe ich am ende nicht gepackt.Am Ende bin ich von Zuhause geflüchtet es gab zu viel Famielenstreit.
Die ersten 6 Monate habe ich bei meinem Onkel gewohnt, habe ihm jeden Monat ca 200€ Miete gezahlt und konnte dafür Essen und alles, hatte aber kein eigenes Zimmer. Es gab wieder mal Streit und ich bin von meinem ersten Onkel zu meinem zweiten Onkel.
Ich wurde 18 , in der Zeit als ich bei meinem zweiten Onkel wieder mal für 6 Monate gewohnt habe.
Als ich dann 18 war habe ich auf meinen Namen dann einen Internet anschluss bestellen lassen bei meinem Onkel.
Die Sucht ging wieder von vorne los , ich spielte bis in den Morgen als meine Tante und Onkel wach werden, erst dann bin ich schlafen gegangen. Es war kaotisch wie alles gelaufen ist.
Mit 18 Jahren hat man kein Recht auf eine eigene Wohnung , ausser man nimmt eine gewisse Reife mit und hatte Famielere Probleme.
Dies musste man dan mit den Jugendamt vor Ort klären, am Ende nach ca 3 Monaten , hatte ich meine Eigene Wohnung.
Sofort kam das Internet her und ich spielte Monate durch, morgends aufstehen , der erste Blick richtet sich auf den PC.
Ich hatte Termine auf den Arbeitsamt , zum Teil hatte ich diese nie eingehalten. Ich bekamm Sanktionen immer 10-30% kürzung vom Geld was ich Monatlich bekommen hatte. Es gab auch Zeiten als ich 100% Sanktionen bekommen hatte für 3 Monate .
Mir war das egal , ich spielte weiter, dass war das einziegste wovon ich abschweifen konnte mit meinen Gedanken.
Ich hungerte zum Teil aber ich hatte Hilfe von meinem Opa bekommen hin und wieder. Er brachte mir Essen und Geld vorbei , ohne ihn wäre ich verloren.

Bei mir Zuhaue sah es schrecklich aus! Ich hatte überall Brife rumliegen zwecks Rechnungen . Meine Schulden wegen meiner Internet Sucht betragen ca 3000€ .
3 Monate bevor ich 21 Jahre alt wurde passierte es, mein Strom wurde abgestellt,dass Internet wurde abgestellt und es wurde Winter.
Ganze 3 Monate war ich Zuhause und verloren , hilfe ? Fehlanzeige !
Bei einem Freund zu besuch war noch jemand anderst da. Der andere ist DJ von Beruf wir hatten uns ganz gut verstanden.
Wir sind uns Tage danach zufällig in der Stadt begegnet , dass 2x Mal hintereinander.
Er hatte mich zu sich nachhause eingeladen und er fragte mich ob ich mich mit dem PC gut auskenne.
Weil er Hilfe brauchte für seine Hompage und alles. Wir sind schnell ins Gespräch bekommen und kurz danach stand mein PC bei ihm zuhause um arbeiten zu können.
Das ging ca 1-2 Monate , ich hatte in der Zeit auch bei ihm im Garten geholfen und am Haus.
Im untergeschoss war noch eine Wohnung frei, da wo ich momentan Wohne.
Seit dem hab ich wieder Strom und Internet, ich hatte auch einen Job. Doch alles ging wieder kaputt.
Ich verliere Ende diesen Monats meine Wohnung , ich bekomme vom Arbeitsamt kein Geld mehr .
Tja die Reise geht in die Caritas für mich.

Aber letzten endes habe ich diese Entscheidung getroffen, weil es so nicht mehr weiter gehen kann.
Ich bemühe mich einen anständigen Job zu bekommen und baue alles wieder von vorne auf.Weil ich keine Lust mehr habe auf das Arbeitsamt !
Das alles habe ich jemanden zu verdanken der selbst Arbeitlos ist und zu mir kommt und sagt " hey schau mal ich hab hier ein COOLES Spiel" Ich bin mit der Person seit ca 6 Monaten nicht mehr befreundet aber das wegen anderen Gründen.

Ich will mein Leben ändern und das kann nur ich alleine..

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708


Name:
T 175 Jan (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Do 10 Feb 2011 07:50:30 CET
Betreff:WoW Sucht
 

Hallo, ich spiele World of Warcraft seit dem Erscheinungsdatum und hatte meine Sucht eigentlich schon wieder seit dem vorgänger Addon hinter mir gelassen.

Jetzt habe ich anfang letztens Jahres die Meisterschule angefangen und von 4 Teilen zwei bestanden,bin jetzt bei dem fachlichem Teil, dann erschien das neue Addon von WoW und ein reallife Kollege, mit dem ich damals gezockt habe und der auch Pause gemacht hat von WoW, meinte doch lass uns das Addon mal anschauen.
Ich dachte mir ja kurz mal angucken und gut ist, jetzt zocke ich seit dem das Addon raus ist unentwegt nur noch WoW, schlimmer als vorher, die ganze Nacht durch und morgens um 9 uhr mal ins Bett für ein paar std und dann weiter. Gehe seit 2,5 Monaten nicht mehr in die Schule (wofür meine Eltern bezahlt haben), belüge meine Eltern und meine Freundin, damit ich zocken kann und sage mir eignetlich jeden Tag hör auf und geh wieder hin zur schule oder sage es deiner Freundin und deinen Eltern, aber irgend wie traue ich mich das nicht und zocke weiter.

Warte quasi nur darauf das die Schule mal an ruft, da in 2 Monaten Prüfungen sind, aber es ist ja Erwachsenenbildung, blau machen liegt da in eigenem ermessen. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, wenn ich das jetzt nach den 2 Monaten meiner Freundin erzähle, frag ich mich wird sie mich verlassen oder versteht sie es, sie hasst Computerspiele und der gleichen, meine Eltern werden schwer enttäuscht von mir sein, da ich mit dem Meisterbrief ja eigentlich auch irgend wann mal die Firma von meinem Vater übernehmen soll und alles nur wegen so einem bescheuertem Spiel, wovon ich eigentlich schon los gekommen bin und irgend wie doch nicht los gekommen bin.

Was kann ich tun, einfach mal zu einem Psychiater gehen oder es vielleicht doch erstmal meiner Familie beichten?

Ich weiss mir keinen rat mehr und zock jetzt noch ne runde wow!!

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707


Name:
Bleckmann (echten-spielraum-schaffen@gmx.de)
Datum:Mo 31 Jan 2011 18:19:42 CET
Betreff:Computerspieler für Interviews gesucht
 

25€ Aufwandsentschädigung
Wir vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. suchen für unsere Studie „Computerspieler in Deutschland – Zwischen aktiver Freizeitgestaltung und Abhängigkeit“ Computerspieler und ehemalige Computerspieler, die bereit sind an einem zwei bis drei-stündigen Interview teilzunehmen. Wir wollen mit Computerspielern und nicht über Computerspieler reden. Die Studie wird vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert und ist Teil eines auf fünf Jahre angelegten Forschungsprojektes. Für das Interview erhalten alle Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung von 25 Euro. Alle Daten werden vertraulich behandelt und nur zu wissenschaftlichen Zwecken ausgewertet.
Interesse? Anmeldungen sind unter www.interviewstudie.de möglich.
Weitere Infos gibt’s ebenfalls auf www.interviewstudie.de sowie unter 0511-3483671 und info@interviewstudie.de.

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706


Name:
Chris Wolker (saskianene@yahoo.de)
Datum:Di 11 Jan 2011 17:08:50 CET
Betreff:Ich habe den Ausstieg geschafft und einen Ratgeber darüber geschrieben, wie man aus der Suchtfalle kommt ...
 

Guten Tag,
ich war in ganz verschiedenen Spielgenres bereits als junger Mensch süchtig und verbaute mir damit ein Stück meiner Zukunft. Ich wollte mich damit jedoch nicht abfinden und ging auf die Suche nach den Ursachen dieser Sucht, da ich während den Jahren meiner aktiven Spieltätigkeit viele andere Menschen kennen lernte, denen es wie mir erging.
Ich studierte Psychologie und fand dadurch MASSENWEISE ganz gezielte Tricks, wie man Menschen manipulieren kann. Diese Tricks fand ich auch in vielen Spielen wieder. Ich setzte mich mit Neurologie auseinander und bekam Forschungsergebnisse die belegten, dass man durch Reize von außen die Hormonausschüttungen des Körpers sehr gezielt beeinflussen kann und somit Menschen zu regelrechten Hormonjunkies machen kann, wenn man weiß, wie man diese Reize anwendet. Ich drang in die Welt der Anthropologie ein und erforschte unsere Urinstinkte wie das Jagen und Sammeln ...
Nach und nach erkannte ich, dass es Menschen in unseren Breitengraden gibt, die wissen, wie man ganz gezielt andere süchtig machen kann, ohne dass es auffällt. Nach meiner Ansicht sind diese Menschen Hormondealer, welche die süchtigen Hormonjunkies mit ihren körpereigenen Drogen durch den gezielten Einsatz von Reizfaktoren beliefern. Menschen werden gezielt abhängig und krank gemacht. Leider übernehmen unwissende Unternehmungen diese Erfolgsfaktoren in ihre eigenen Produkte und somit werden global Menschen in den Ruin getrieben. Damit meine ich nicht nur die Süchtigen selbst, sondern auch deren gesamtes Umfeld, das mit darunter leidet. Ich habe einen gezielten Selbstverteidigungskurs gegen diese Mechanismen und Reize entwickelt, der inzwischen mehrfach seine absolut erfolgreiche Wirkung unter Beweis stellen konnte. Ich kann mich seit vielen Jahren gegen diese Faktoren erfolgreich wehren und habe mein Leben heute wieder vollständig im Griff. Da,it Sie oder Bekannte von Ihnen dies auch schaffen können, habe ich den Ratgeber mit dem Titel: "Spielsucht bei PC/Konsolen und Onlinegames" veröffentlicht. Ich habe mir die Suche nach einem bekannten Verlag gespart und bringe das Werk im eigenen Verlag heraus. Mein Ziel und Bestreben ist es zu helfen und nicht Geld damit zu verdienen. Darum habe ich den Preis so angesetzt, dass sich jeder das Buch leisten kann und ich nach allen Abzügen nichts mehr daran verdiene. Ich weiß, dass Spielsucht ALLES zerstören kann, darum will ich ohne Eigennutz helfen. Nehmen Sie meine Hilfe an. In finanziellen Notfällen verschenke ich auch gerne mal ein Exemplar. Werden Sie ein Sieger! Jedoch nicht in einem bescheuerten Spiel aus NULLEN und EINSEN, sondern in IHREM realen Leben mit geliebten Menschen und wichtigen Aufgaben.

Beste Grüße

Chris

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705


Name:
Malte (maltewow@gmx.net)
Datum:Sa 08 Jan 2011 20:32:20 CET
Betreff:Was soll das ?
 

Hallo, erst einmal zu mir ich bin 17,5 Jahre gehe in die 11 Klasse eines Gymnsaiums. Spiele WoW nun seit 3,5 Jahre,also seit ich 14 bin. Damals war ich in der 7 Klasse der Realschule mein Schnitt war vor WoW 3,2, damals ging ich noch in Niedersachen zur Schule und zog dann nach BW und fing dann wie gesagt kurze zeit später mit WoW an. Mein Schnitt in der 7.Klasse war dann 2,4. In der 8 2,8 in der 9 dann 2,7 und in der 10 also mittlere Reife 2,5 und in der 11 mache ich jetz da weiter wo ich aufgehört hab wen nicht sogar besser. Meine Spielzeit in WoW beträgt nun ca. 145 Tage in 3,5 Jahren. Nun komme ich zu meiner frage warum sollte ich mit dem geilsten Spiel der Welt das meinermeinung respekt verdient aufhören nur weil ein paar schwache Menschen darin versinken ??? Mir macht es riesen spass mit anderen Leute teils persönlich bekannt zu spielen und etwas im spiel zu erreichen.Die Menschen die davon süchtig werden werden nicht vom Spiel süchtig sondern von den Leuten die sie kennenlernen sie wollen den kontakt nicht abbrechen, das snd meist Leute die im echtem Leben nicht ankommen also keine Freunde haben. Schauen wir uns mal die besten Spieler der Welt an diese sind keineswegs isoliert. Das sind meist total sympatische offene Menschen. Ich schaue mir öfters mal wow berichte an und diese sind meist nicht sachlich sondern voller hass und mit lauter dummschwätzern. Und ich meine mit dem Spiel lernt man scho einige dinge fürs Berufleben z.B Teamfähigkeit oder man schätz die inneren Werte eines Menschen viel mehr. Also ich würde mich auf eine Antwort freuen:). Achja und wen sowas kommt wie in 145 Tagen hätte ich soviel anderes machen können, ganz schlecht,denn das waren 145 Tage voller spass die ich nicht bereuen und es gleich nochmal so machen würde.Ich berue es ja auch nicht seit ich 4 bin jede woche 1-2 Tage auf den Tennisplatz gegangen zu sein. WoW ist ja auch nur ein weitere Hobby.


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704


Name:
T 174 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Di 21 Dez 2010 14:22:24 CET
Betreff:ICH BIN SÜCHTIG
 

Halloo ich bin 13 jahre alt und hoke vast den ganzen tag mit freunde oder allein vor den pc ich spiele ungefähr 3-7 stunbden an tag egoshooter so wie world of warcraft oder grandfantasi da ich selber an ein freund mich verglichen habe wusste ich sofort das ich süchtig bin. Bitte hilft mir aus dieser sucht raus zukommen.
DAnke in voraus felix

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703


Name:
Phelan (tom@burck.de)
Datum:Mo 13 Dez 2010 16:04:43 CET
Betreff:Ein paar Gedanken und Buchtipps
 

Computerspielesucht.. Was ist das eigentlich? Eine Ursache oder nur ein Symptom?
Die Forderungen sind ja schon in einer Richtung, dass ein Ausbildungsplatz für alle gefordert wird, zeigt zumindest ein stückweit dass auch die Betreiber hier eher Symptom als Ursache sehen.
Klar ist eine Welt, in der man Held sein kann mitunter verlockender als eine Welt in der man keine Familie mehr hat, keinerlei Jobaussichten und gänzlich erfolglos ist.
Allerdings.. mir persönlich ist ein Onlinespiel, bei dem man mit anderen kommuniziert, mit anderen zusammenspielt deutlich lieber als der Geldspielautomat oder das Fernsehen. Auch wenn es einfacher ist, quasy anonym mittels seines Chars zu sprechen, die Menschen, mit denen man redet sind real. Es gibt da wenig unterschied zu einem gepflegten Skatabend (mitunter sind die debatten aber genauso heftig).
Sind kinder hier besonders anfällig? Vielleicht. gerade das sehr angeprangerte WoW macht es Eltern mit seinem parental lock doch noch einigermassen einfach, hier zu steuern. Meine beiden Töchter werden nicht 8h/Tag oder länger vor dem Rechner sitzen, ohne dass ich weiss, was sie da tun und ohne dass ich ihnen Alternativen aufzeige. Vielleicht spielen wir in ein paar jahren, wenn das wirklich bei mir ansteht zusammen, gehen auch mal auf ein RL treffen und natuerlich werden wir auch genauso zusammen Skat spielen, zum Abschlußball der Tanzschule.
Ein recht gutes Buch zum Thema:
http://www.amazon.com/Game-Addiction-Experience-Neils-Clark/dp/0786443642

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702


Name:
Vera (studie.onlinegaming@yahoo.com)
Datum:Di 09 Nov 2010 20:40:47 CET
Betreff:Studie zum Thema Online Gaming %26 Psychologie - TeilnehmerInnen gesucht
 

Hallo!

Ich schreibe meine Diplomarbeit in Psychologie über das Thema Online Gaming und bin dringend auf der Suche nach Personen, die Online Games spielen, oder schon Erfahrung damit gemacht haben! (egal welches Genre)

Es handelt sich um einen Online Fragebogen, der nur max. 10 Minuten dauert und folgende Themen umfasst:

- Verhalten im Internet
- Umgang im sozialen Kontakt
- Persönliche Einstellungen und Eigenschaften
- und ganz kurz Fragen zum Avatar/Spielfigur

hier der Link:

http://www.unet.univie.ac.at/~a0307185/hauptstudie/

Es ist wichtig, den Fragebogen bis zum Schluss auszufüllen, damit die Daten auch gut verwertbar sind.

Vielen Dank für Deine Unterstützung!!!

lg Vera

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701


Name:
Vera (studie.onlinegaming@yahoo.com)
Datum:Di 02 Nov 2010 18:19:05 CET
Betreff:Hauptstudie über Online Gaming %26 Psychologie: TeilnehmerInnen gesucht
 

Hallo!

Nachdem ich meine Vorstudie für meine Diplomarbeit über Online Gaming beendet habe, ist meine Hauptstudie nun online. Wieder bin ich auf der Suche nach Personen, die Online Games spielen, oder schon Erfahunge damit haben.

Die Studie behandelt die Themen: Verhalten im Internet, Umgang im sozialen Kontakt, persönliche Einstellungen und Eigenschaften und zum Schluss kurz Fragen zum Avatar/Spielfigur

Der online Fragebogen dauert maximal 10 Minuten.

Es ist wichtig, dass die Umfrage bis zum Schluss ausgefüllt wird, damit die Daten gut verwertbar sind.

hier der Link:

http://www.unet.univie.ac.at/~a0307185/hauptstudie/


Vielen Dank für Deine Unterstützung!

lg VERA


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Name:
Sarah (sturmnacht@gmx.at)
Datum:Mi 27 Okt 2010 17:14:01 CEST
Betreff:2 Welten
 

Liebe Homepage-Gründer, liebe Leser.

Mich durchfährt ein Schauer, wenn ich diese Homepage betrete und die Beiträge von aktiven und passiven Spiele-Opfern lese. Alle Kommentare haben eines gemeinsam: Den HASS.

Die Spieler, hassen die Menschen, welche sie ungerechtfertigt verurteilen. Sie hassen es, in eine Schublade gesteckt zu werden. Sie hassen es, von Menschen beurteilt zu werden, welche ihnen völlig unbekannt sind.

Die Gegner, hassen die Spiele in denen ihre Angehörigen verkehren. Sie hassen Blizzard. Sie hassen World of Warcraft. Sie hassen Counterstrike. Sie hassen das Internet.

Wahrscheinlich, besitzen selbige einen Facebook-Account, den sie täglich besuchen - auch eine Sucht? Ich weiß es nicht.

Ich schildere Ihnen einmal meine Sicht der Dinge.
______________________________________________


Ich bin erst 20 Jahre jung, wohne in Österreich und hab einen Zweitwohnsitz in Baden-Württemberg, Deutschland. Vor 2 Jahren hab ich meine Fachausbildung zur Industriekauffrau mit Auszeichnung abgeschlossen, parallel dazu mein Abitur gemacht - welches bei uns "Matura" heißt.

Ich hab Eltern, welche seit 26 Jahren mit Höhen und Tiefen glücklich verheiratet sind und einen Bruder, der mir aufgrund anderer Interessen nicht sehr nahe steht - dennoch haben wir ein gutes Verhältnis zueinander. Ich hab wenige Freunde, dafür sehr gute - ich will nicht mehr Freunde haben, weil mein Vertrauen in meiner Jugend oft missbraucht worden ist und ich mich deshalb davor in Acht nehme. Ich lebe seit 3 Jahren in einer sehr harmonischen und erfahrungsreichen Beziehung und hab ein großes Herz für Tiere, weswegen ich 3 Tierheim-Katzen mein Eigen nennen darf.

Ich spiele seit 14 Jahren E-Gitarre und singe für mein Leben gern. Ich bin sehr modebewusst und fantasiereich, ich lese gerne und ich fahr jährlich 40.000km mit meinem sparsamen VW Polo :)
___________

Das ist also das Leben einer 20jährigen Österreicherin.

Hinter den Kulissen:

Ich bin im Besitz von 5 Spielkonsolen, einem High-End-Desktop-PC und einem Laptop. Ich bin im Besitz einer teuren Tastatur mit LCD-Screen, einer teuren Laser-USB-Kabelmaus mit 8 programmierbaren Tasten und eines 26"-Monitors von Samsung.

Ich hab auch World of Warcraft lange Zeit "high-end" gespielt. Falls Sie etwas mit den Begriffen anfangen können, will ich es ihnen erläutern:

Zu Classic-Zeiten, habe ich 6 Tage in der Woche, mehrere Stunden Abends geraidet. Ich war in der erfolgreichsten "Gilde" meines "Servers" und war die zweitbeste "Druidin" dort.

Zu dem Zeitpunkt war ich noch Schülerin.

Zu dieser Zeit, hab ich tatsächlich einiges vernachlässigt. Ich hab meine E-Gitarre verwahrlosen lassen. Ich hab weniger gegessen und weniger geschlafen. Ich bin meinen Verpflichtungen noch nachgekommen, jedoch war ich zeitenweise intensiver am Erstellen kreativer Schummelzettel, als einfach 2 Stunden für ein Schulfach zu lernen.

Es lag an mir - und am Spiel. Das Spiel hat mich so fasziniert, mit seinen unendlichen Aufgaben, seinen wunderschön gestalteten Dungeons, dem fabelhaften Ehresystem und meiner absoluten Favouritenklasse: Den Tauren (da kam die Tierliebhaberin wieder durch).

Ich war - ja, ich war süchtig.
_____________________________

Als ich eines Tages mit meiner Mutter in der Stadt war und eine alte Bekannte aus Kindertagen getroffen habe, war das wie ein Stoß zurück ins echte Leben. Ihr, galt plötzlich meine gesamte Aufmerksamkeit. Es war unheimlich toll, wiedermal etwas "Neues" im Leben zu haben - nicht ständiger Alltag - nein, plötzlich war da ein Mensch, den ich interessant fand. Ein Mensch, den ich wieder kennenlernen wollte!

Am selben Tag deinstallierte ich World of Warcraft und änderte mein Passwort selbstständig in eines, welches mir nicht bekannt war. Tasten-Zahlen-Kombination. Ich wollte, dass ich mich nicht mehr einloggen konnte.

Das ist es, was den Süchtigen fehlt.
Im echten Leben, passiert nichts Neues wenn man nicht danach sucht. Im Spiel, pasiert ständig etwas neues.

Man muss ihnen nur wieder einen Funken Abwechslung geben.
Wie wäre es mit einem Ausflug zu nem Reiterhof bei kleinen Mädchen? Oder in nen Vergnügungspark mit kleinen Jungen?
Wie wärs mit einer spontane Reise in ein anderes Bundesland mit Teenagern oder Erwachsenen Süchtigen? Wie wäre es mit einem Haustier? Ein Hund vielleicht?

Gehen Sie mit ihren Kindern/Bekannten hinaus!
Sagen Sie ihnen nicht ständig dass sie alles falsch machen!
Nennen Sie sie nicht "Süchtige"!
Verurteilen Sie diese Menschen nicht.

Sie können für Ihre Lage nichts mehr dafür. Sie sind Gefangene ihrer Selbst. Jedes trotzende Wort von Ihnen, zieht sie noch viel tiefer in ihr Elend!
____________________________________________________


Ich spiele seit wenigen Wochen wieder World of Warcraft.
Mit 3 Bekannten zusammen.
Wir sind uns der Tragweite von früher bewusst und spielen nicht mehr länger als 2-3 Tage die Woche, höchstens 2 Stunden am Tag.

Weil wir jetzt wissen, dass es -uns- gut tut, weniger zu spielen.



Ich wünsch den Betroffenen alles Gute!

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Name:
Leon (x.geblers1@googlemail.com)
Datum:Fr 08 Okt 2010 11:57:39 CEST
Betreff:World of Warcraft
 

Ich habe vor einem Monat exessiv World of Warcraft gespielt. Genau einen Monat lang. Man fühlt sich selber nicht süchtig man denkt nur wenn alle einem sagen das du zu viel spielst und du süchtig bist "ihr könnt mich alle mal, ich bin doch nicht wow süchtig". Jetzt wo ich fast aufgehört habe WoW zu spielen da ich in meiner schule aus technischen gründen nicht spielen kann merkt man langsam selber wie süchtig man war. Früher war den ganzen tag am Wochenende durchspielen total normal. Heute denkt man "mann war ich süchtig". Ich habe aber das gefühl das ich aus der WoW schiene noch nicht so richtig raus bin da ich immer wieder an das spiel denken muss und mir andauernd irgendwelche WoW youtube videos angucken muss. Was kann ich tun um überhaupt garnicht mehr an WoW denken zu müssen. Bitte helft mir :)

LG Leon

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Name:
M.L. (flauschkueken@gmx.de)
Datum:Sa 02 Okt 2010 20:45:05 CEST
Betreff:WoW kann auch positive Seiten haben
 

Ich spiele dieses Spiel von Anfang an, anfangs habe ich es auch häufiger als heutzutage gespielt, aber nie meine Schule etc. vernachlässigt.
Freunde hatte ich ohnehin nie viele (was aber keinesfalls am Spiel liegt, da es schon immer so war), aber um die die ich hatte habe ich mich sehr gekümmert.

WoW kann auch positive Seiten haben: Durch WoW habe ich meinen Freund kennen gelernt, mit dem ich nun seit 4 Jahren zusammen bin.
Wir wohnten damals ca. 1.000 Kilometer voneinander entfernt, haben anfangs, als wir noch nicht zusammen waren, nur über das Spiel und solche Plattformen wie MSN und Skype kommuniziert, dann kam das erste Treffen (er kam zuerst zu mir, weil meine Eltern erst einmal wissen wollten, wer er ist, es gibt ja genug schwarze Schafe im Internet). Immer wenn wir Ferien hatten, haben wir einander besucht und so kam es, das ich nach meinem bestandenen Abitur 2008 zu ihm gezogen bin.
Natürlich habe ich mich erst einmal informiert, ob ich dort in dem Beruf, den ich erlernen möchte, überhaupt eine Stelle finde.

Jetzt wohnen wir schon 2 Jahre zusammen (er hatte schon eine Wohnung, ich bin zugezogen) und es läuft alles super.
Er spielt inzwischen kein WoW mehr, ich nur gelegentlich, Berufsschule, Haushalt, mein Freund, Familie und Bekannte gehen eindeutig vor!
Zu meinen Eltern habe ich natürlich auch regen Kontakt, telefoniere viel mit ihnen und besuche sie, wann immer es möglich ist.

Ich bezweifle, das ich ohne das Spiel einen so lieben und fürsorglichen Freund gefunden hätte, da ich vorher nur Pech hatte, was Beziehungen angeht.
Den Kontakt zu meinen Eltern wegen WoW abbrechen könnte ich niemals, dafür habe ich sie zu lieb :).

Ich wünsche all denen, die von dem Spiel loskommen wollen weil sie zuviel spielen viel Glück!

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Name:
VeraM (studie.onlinegaming@yahoo.com)
Datum:Mo 20 Sep 2010 11:29:55 CEST
Betreff:Suche Personen für meine Diplomarbeit: Thema: online Gaming - Entwicklung einer Avatarbindungsskala
 

Hallo!

Ich schreibe meine Diplomarbeit in Psychologie über Online Gaming und handelt sich um eine Vorstudie, für die Entwicklung einer Avatarbindungsskala.

Ich bin auf der Suche nach Personen, die online Games spielen (egal welches Genre) oder schon Erfahrung damit gemacht haben, die meinen Fragebogen ausfüllen!

Die Umfrage dauert ca. 10 Minuten und es ist wichtig, dass ALLE Fragen beantwortet werden (andernfalls können die Daten nicht analysiert werden)

Es geht darum aufzuzeigen, ob es Unterschiede bei der Bindung zu dem Avatar bei unterschiedlichen Spielgenres gibt und ob dies zb. auch im Zusammenhang mit süchtigem Verhalten steht bzw. ob dies ein (Mit-)Grund ist, ein Spiel überhaupt zu spielen.

hier der Link:

http://www.unet.univie.ac.at/~a0307185/fragebogen/

Vielen Dank für Deine Unterstützung!

lg Vera

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Name:
Mex Phillp von Rosenhof (2010@mail15.com)
Datum:Fr 10 Sep 2010 16:54:07 CEST
Betreff:Sucht? wo den?
 

Der beste weg aus der Sucht ist froh und munter weiter zu spielen. irgendwan macht wow einfach kein spass mehr und man hört freiwillig wieder auf... und ich meine den ganzen Tag in Dala oder SW abzuhängen kann man ned als sucht bezeichnen :).

es gibt in diesem spiel dinge diese man jeden Tag machen kann aber nur einmal am Tag manche auch nur 1x die woche und man bekommt tolle sachen dafür deswegen ist diese spiel auch so fesselnd! und man kann sich ganz allein ein einfaches Limit setzten.
ein kleines bsp.

man hat 1 char lvl 80. dan kann man 3 Tägliche Quests in dala machen, Dauer 20min Max.
dazu noch die sogenannte Frost Daily, rechne ich mal reichlich mit 40 min je nach gruppe und ini...
1x icc 10 + ID verlängerung , würd ich sagen 2x 3,5h incl pause und inv.
1x icc 25 + ID Verlängerung , würde ich mit 1x4h rechnen
1x Weeky ca 1h mehr ned!
+ den anderen murks wie z.b. juwe Q oder scherbenwelt tages Quests.... 1h
------------------------------------------------------------------------------

so kommen wir auf ca 14h
wenn wir jetzt die sachen zusammen rechnen die man jeden tag machen muss (3 Tägliche Quests, rost Daily, + den anderen murks) ommen wir auf gerademal 2h !

das ganze problem an der sache ist das viele nicht nur 1 char haben sondern 2, 3 , 4 ,.... und damit beginnt die sucht
für die unterhaltung von 4 chars sind jeden tag ca 8h spielzeit nötig! + die andern sachen die man nur 1x die woche machen kann.

mit einem char kann man nicht WOW süchtig werden.

meiner meinung nach ist der beste weg aus der sucht seinen account zu verkaufen (ca. 150€ pro Char/Spielfigur) und ganz neu anzufangen und sich dan mit nur EINER Spielfigur abzugeben den nur so hat man noch genügend zeit für freund fammielie oder sonst wem...



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Name:
Ines.s (@I-M.Stockfisch@web.de)
Datum:Do 02 Sep 2010 20:41:49 CEST
Betreff:Wow sucht NAUND!!
 

Ich spiele seid 3 jahren Wow,aber wen ich mir den die schreckens beiträge im tv anschue kan ich nur müde lachen...
Wen da angeblich sorgende eltern von wow erzählen und ihren kindern,wo man scho merkt das sie keinerlei wissen haben worüber die da reden aber hauptsache eine gute storry und ein platz im tv Wah......
ich habe neben arbeit und freunden mit denen ich mich regelmäßig treffe halt css und hauptsächlich wow was ich gerne und regelmäßig spiele und ich find das Game sehr gut und es ist einfach nur toll da was zu erreichen und spaß daran zu haben mit anderen spielern zusammenzuspielen .
*
Aber in der Heutigen zeit sind die meisten eltern selbst schuld wen der pc oder eine console als spielersatz herhalten mus weil die eltern zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind anstatt ihre zeit genügen für ihr kinder einzuplanen ganz erlich dan schafft euch keine kinder an !!!!
*
Counterstrike-ist kein spiel das leute dazu verleitet im Reallife leute abzuballen und die hemmschwelle runtersetzt .
es ist für mich persönlich stressabbau wen ich mal schlechte laune habe oder einfach an einem verreggneten tag mal was aktion haben will....
Klar wen die kinder/jugeldlichen oder nennen was mal Gamer labil ist und halt von der Gesellschaft nicht anerkand wird ist es kla das sowas passiert wie in erfurt und so .
ich für mein teil kan die leute verstehen die amok laufen weil ich auch viel kacke in der Schule erlebt habe und ich oft genug selbst mit dem gedanken gespielet habe. aber das liegt daran das leute sich in eine virtuelle welt flüchten weil sich keiner für die interessiert weder eltern noch lehrer sehen was in ihrern klassen oder auch zu hause abgeht, denkt mal nach wie oft habe ich meine mutter Belogen nur um verletzungen und co zu erklären am ende hat nie wer nachgefragt was wirklich der grund ist .......
Auch wen man es gesehen hat das es kein sturz ect war!!!
Ps:die amok gedanken hatte ich zb schon vor css(Baller spielen),troz css habe ich die gewaltn icht gegen andere gerichtet sondern gegen mich selbst.


World of wacraft- ist Geil xD.
auch wow lässt nur sozial schwache menschen darin aufgehen und gibt ihnen im spiel das was die im reallifen icht haben oder kriegen können.ZB: Annerkennung,sind kontaktfreudiger,hemmschwelle mit anderen zu reden sinkt.ja es ist dan ein ersatz für alles aber auch nur deswegen weil da andere richtige menschen mit spielen.

und nochmals an die tvfritzen wen ihr nochma beitrag macht mit shock eltern Infomiert euch vorher mal genauer ein nachtelf ist kein Blutelf zb xDund die eltern labert net so viel shit .
hauptsache ein thema womit man aufmerksamkeit kriegt xD


Ich spiele Gerne .
und noch was

******GAMER GEGEN GEWALT!!****

Es zählt nur der spaß im spiel wie bei jeder sache...
Motoradfahrer ist auch nicht gleich ein Atrenalien junkey nur wei ler gerne fährt.
Jemand der Gerne ein bier trinkt ist nicht sofort ein alki.
Bloss weil jemand mal drogen nimmt ist er nicht abhängig.
*************
Wen wer irreal ist sinds die die damit ins tv müssen um mal wichtig rüberzukommen!

Mein lieblingspruch ist:
Ich bin kein Freak ich bin nur das spiegelbild einer kranken gesellschaft!!!!!!
^^denkt mal drüber nach und schaut was ihr besser machen könnt.....das elend was ihr anprangert seid ihr selbst schuld weil jeder nur für sich Lebt!!!!

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694


Name:
Paul Menz (paul_menz@yahoo.de)
Datum:Mo 02 Aug 2010 14:47:22 CEST
Betreff:Wir brauchen Eure Hilfe
 

Ich arbeite momentan an einer wissenschaftlichen Arbeit und brauche deswegen eure Hilfe, denn diese Ausarbeitung ist meine erste Abiturnote. Deswegen könntet ihr mir einen Gefallen tun und die Umfrage (siehe Link) ausfüllen. Schickt diese Mail am besten immer weiter, damit wir immer mehr auswertungen bekommen! :)
Danke!

http://gruessung-online.de/umfrage.php

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693


Name:
Horst (oberst_puschkin@web.de)
Datum:Fr 23 Jul 2010 13:31:56 CEST
Betreff:Hoffentlich konstruktive Kritik
 

Hallo,

ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und hab sie mir mal ein bisschen genauer angesehen. Ich will gleich vorrausschicken, dass ich WOW-Spieler bin, aber nicht süchtig! Ich wäre sehr erfreut, wenn man meinen Beitrag als konstruktive Kritik sehen würde und nicht als angeprangere!

Also erstmal finde ich, dass die Internetseite leider nicht sehr ansprechend udn unübersichtlich gestaltet ist. Vorallem bei einem Thema das noch keine große Rolle spielt, aber es in Zukunft soll, sind dies auch wichtige Bestandteile, die doch beachtet werden sollte. Ich kann es verstehen, dass diese Initiative vielleicht eher aus betroffenheit entstanden ist, udn deswege nicht die INternetdesginer hier sitzen, aber es wäre, in meinen Augen, sehr empfehelnswert die Seite neu zu gestalten.

Ich möchte SIE alle gerne da draussen fragen, ob sie die Maßnahmen wirklich für sinnvoll halten. Dies soll jetzt keine Hetzthyrade gegen ihre Seite oder Ziele sein, sondern ich sehe die Ursache und Wirkung einfach nicht. Was bringt es einem Süchtigen wenn jemand nur Vorschriften macht was sein soll, die aber nichts gegen seine Sucht unernehmen. In meinen Augen ist der erste Schritt vielmehr die Sucht zu erfassen und den Leute aufzuzeigen wann udn warum sie Süchtig sind, um dann erst das Problem an der Wurzeln zu fassen. Desweitern finde ich es sehr fragwürdig, vorallem nach diesem Fall, was eine Altersbeschränkng auf 18 bringen soll. Die Geschichte mit diesem Sohn, naja er war ja 18 und ist der Sucht verfallen.Ich möchte nur vor falschen Fanatismus aus Betroffenheit warnen. Ich ,öchte auch an dieser Stelle fragen, wie viel Suchtberater und ähnliches hier mitwirken, denn beim durchlesen habe ich immer ncoh das Gefühl, dass hier auch eine gewisse professionelle Meinung und Beratung fehlt, was für eine Lobby unabdingbar ist.

Ich möchte auch anmekren, dass hier das Spiel World of Warcraft sehr verteufelt wird, wobei dies nicht das einizige Spiel dieser Art ist und auch nicht das einzige mit diesem Scuhtfaktor und ähnlichem. Anbei sei noch bemekrt, dass es eher die suchtgefahrdeten sind, die zu solchen Medien und Angeboten affinität zeigen, als dass hier die große Gefahr der Abhänigigkeit wie bei Heroin oder anderen Drogen zu sehen ist.

Der Artikel 2 aus dem Grundgesetz bezeichnet ja die freie Entfaltung, die es jedem möglich macht sich für Sachen/Hobbys udn ähnliches zu entscheiden, der aber klar durch diese Seite eingeschränkt wird, aber zusätzlich gleich am Staat und seinen Methoden kritisiert wird. Ich muss sagen, dass ich diese Seite einfach mit ihrer Nachricht, Ansichten und Forderungen nicht "rund" finde. Ich hoffe, dass sie dies verstehen,. bzw. meine Ansicht verstehen, denn Betroffenheit egal ob von einer Sucht oder ein Angehöriger zu sein, vershcließt schnell die AUgen für andere Ansichten bzw. sieht diese als Angriff, und dies soll hier nicht der Fall sein.

Zu Ende möchte ich sagen, dass ich ihre Grundidee gut finde, da der Begriff als Sucht in der Gesellschaft für die meisten mit Drogen zu tun hat, und soetwas wie Spielsucht oder ähnlichem auch endlich mal angegriffen werden muss und etwas dagegen unternommen werden muss. Ich hoffe sie konnten etwas mit meinem Eintrag anfangen, denn ich finde ihre Grundidee sehr lobenswert und gut.

MIt besten Grußen und viel Kraft und Energie für ihre Bemühungen ihr

Horst (ein WoW-Spieler mit Leben in der Realität)

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692


Name:
T 173 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mi 30 Jun 2010 12:58:08 CEST
Betreff:wow sucht
 

Erstmal hallo an alle Leser,

Ehrlich gesagt weiß ich nicht warum ich jetzt grade diesen Beitrag verfasse.Dieser Beitrag wird sich mit meiner wow Sucht beschäftigen.

Beginnen wir mit meiner momentanen Lage.
Ich bin 18 ,gehe in die 12te Klasse eines Gymnasiums und mache nächtes Jahr mein Abitur.Ich habe keine Freunde und keine Sozialen Kontakte außerhalb des Schulalltags.Meine gesamte Freizeit verbringe ich am Computer oder andern Unterhaltungsmedien.Die meiste Zeit verbringe ich mit wow.Desweiteren bin ich stark übergewichtig, was meiner meinung nach viel mit meiner momentanen Situation zu tun hat (vielleicht benutze ich dies auch nur als ausrede).Außerdem hatte ich noch nie eine Freundin und war noch nie nur ansatzweise in der nähe eine zu haben(dies macht mich mit am traurigsten).Ich habe kein Selbstvertrauen und kein Selbstwertgefühl.Ich hasse mich(hass ist vieleicht ein wenig übertriben aber kommt dem ziemlich nahe).Ich halte mich für einen Versager.Vor den andern Menschen versuche ich mich stark zu geben.ich tue so als ob mir es gefällt so zu Leben, das ich mir diese Lebensniederlgae nicht vor andern Menschen eingestehen könnte.

Generell lässt sich zu meinem Internetverhalten sagen, dass es sehr schwankt.Manchmal sitze ich 15 Stunden am pc(meist am wochenende) an anderen Tagen sitze ich auch mal nur 2 Stunden vor dem Pc.

Ich war schon immer von Pc und Videospielen begeistert.Es macht mir spaß in unterschiedliche Rollen und Szenarien zu schlüpfen ,welche ich selbst nie erleben könnte.
Bis ich mit wow anfing , fand ich es auch nicht ungewöhnlich dieses Hobby zu haben .Mit meinen damaligen Freunden spielten wir meist zusammen diverse Spiele und hatten viel Spaß dabei.Aber ich war früher nicht nur am zocken.Bis vor wenigen Monaten war ich in einem Sportverein , wo ich 2-3 Mal die Woche sport betrieb.Doch mittlerweile hat die Sucht endgültig gesiegt.
Trotz des jahrelangen Sports war ich schon immer fett.Hänseleien gehörten zum Alltag und mittlerweile habe ich gelernt sie zu ignorieren aber sie tun immer noch weh...

Zu meinen Freunden lässt sich sagen , dass ich nie viele Freunde hatte aber dafür gute Freunde ,doch nach und nach sind sie aus meinem Leben verschwunden und der Pc ist an ihre Stelle gerückt.

Mit wow fing ich vor ca 4 Jahren an.Ich bin durch Freunde auf das Spiel gekommen.Zu beginn passte das Spiel relativ gut in meinen Alltag an den Tagen wo kein Freund Zeit hatte oder ich kein Sport hatte spielte ich halt, so war es auch vor wow und ich wußte damals noch nichts von der Tödlichkeit dieses Spiels.
Ich spielte viel mit meinen Freunden, wow natürlich, wir lernten online auch andere Leute kennen.Der Gedanke mit Menschen aus der ganzen Welt zu spielen und sich mit ihnen auszutauschen gefiel mir besonders.Kurz gesagt ich spielte und spielte und spielte...

Das Spiel nahm einen immer höheren Stellenwert in meinem Leben ein.Anstatt mich mit Freunden zu treffen spielte ich lieber.Als Konsequenz daraus verlor ich meine Freunde ,auch jene die mit mir spielten sie haben mittlerweile aufgehört,zu sport ging ich trotzdem noch und die Schule lief und läuft noch immer ordentlich (ca 2,5 schnitt auf dem nächsten Zeugnis).

Der Raid und die Gilde der ich angehörte hatten halt oberste Priorität.Ich wollte die andern Spieler nicht enttäuschen . denn ich möchte ja auch nicht von ihnen enttäuscht werden.
Mit dieser Einstellung war ich halt der "perfekte Raider" und war immer dabei.Natürlich fand ich in dieser virtuellen Gemeinschaft auch neue Kontakte doch auch diese zerflogen nach der Zeit..doch dort gibt es eine ausnahme mit dieser Person versteh ich mich sehr gut wir tauschen uns fast jeden Tag aus , doch es ist halt nur eine "Internetfreundschaft".

Meine Eltern stehn zu meinem Verhalten neutral . natürlich gabs mal so Sprüche wie "junge geh mal raus" aber solnage die Schule stimmt ist meinen Eltern fast egal was ich mache.
Der Rest der Verwandschaft weiß nichts von meinem Internetkonsum...wie sollen die auch ich gehe kaum zu Familienfeiern ..ich spiele halt lieber.

Zum Schluss meine Theorie warum ich nun in dieser Lage bin.

Ich war schon immer ein Mensch der sich leich beeinflussen ließ, der ungern selber Verantwortung übernimmt , deswegen konnte ich nicht nein sagen als meine damaligen freunde mich fragten wow zu spielen. Außerdem ist wow halt ein echt gutes Spiel es hat halt eine überragende Langzeitmotivation ich habe bis heute noch Spaß an diesem Spiel.
Außerdem kann man in wow ein ganz anderer Mensch sein , wenn man sein wahres Ich nicht mag legt man sich einfach ein virtuelles zu, denn dieses Virtuelle Ich ist leichter zu "leben".
Desweiteren wird man in wow gut belohnt man hat das gefühl wichtig zu sein und besonders in raidgilden ein Teil von etwas großem zu sein. Da ich in meinem Sport nicht sonderlich gut war, hatte ich mehr Spaß in wow ,denn dort bin ich wer, werde respektiert,gebraucht und habe Glückmomente.Ich fühlte mich immer unheimlich gut wenn meine Gilde etwas schaffte.

Desweiteren schäme ich mich einfach für mein Aussehn und bin deshalb ungern unter Menschen.Ich habe einfach angst verarscht oder ausgelacht zu werden.Diese Ängste habe ich in wow nicht.

Manchmal bin ich ganz traurig wenn ich über mein Leben nachdenke, was ich in den letzten Jahren alles verpasst habe.Natürlich habe ich schöne Erinnerungen in wow gesammelt ,aber so Dinge wie mit Freunden mal weg gehn oder das kennenlernen des weiblichen Geschlechts würde ich sofort gegen meine gesamten wow Erinnerungen tauschen.
Ich meine ich bin nun 18 jahre was habe ich erreicht?Andere haben in diesem Zeitraum soviel gesehn und erlebt und ich kenne nur die Weiten Azeroths.Wenn ich mich so umschaue ist es einfach unglaublich was man alles aus seinem Leben machen kann , wenn man den willen hat..doch den habe ich nicht.


Einen richtigen Plan für mein Leben habe ich nicht, ich mache mein Abi, studiere dann und dann hört es schon auf..

Aber eine Frage quält mich fast jeden Tag...was wäre wenn ich dieses Spiel nie angefangen hätte, wie würde ich dann leben...diese Frage wird leider für immer eine unbeantwortete bleiben.

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Name:
Isoka (Franziii92@gmx.de)
Datum:Di 11 Mai 2010 20:17:24 CEST
Betreff:Sucht?
 

Hey^^

Ich bin ein Mädchen und jetzt 17 Jahre alt. Ich besuche die 11. Klasse eines Gymnasiums und meine Noten sind mir ziemlich wichtig^^ Ich arbeite auf ein gutes Abitur hin. Habe viele "reale" Freunde, bin sogar Klassensprecher und oft mit Leuten unterwegs.
Jedoch habe ich vor 1 1/2 Jahren mit einem Onlinerollenspiel angefangen, da ich schon immer gern mal am Pc oder der Konsole gespielt habe. Ich hatte immer viel Spaß und habe auch manchmal eine Woche in den Ferien durchgezockt um das lvl cap zu erreichen^^ In der Schulzeit war ich, wenn überhaupt mal eine Stunde on. Auch am Wochenende war ich oft unterwegs und hatte so kaum Zeit für meinen PC.
Ich selbst kann schlecht einschätzen ob das schon als "Sucht" zu definieren ist.
Weniger um mich, als um einen mittlerweile sehr guten Freund mache ich ich mir jedoch große Sorgen. Ich habe ihn in diesem Onlinespiel kennengelernt. Mag sein, dass manche jetzt meinen er sei kein "realer" Freund, aber nach mehr als einem Jahr Kontakt über Chat und Telefon, meine ich ihn gut zu kennen :)
Er hat, damals aus gesundheitlichen Gründen, einige Zeit die Schule nich besuchen können. In der Zeit isolierte er sich psychisch stark (auch von seiner eigenen Familie). Er brach alle Kontakte zur Außenwelt ab. Fiel in ein Loch. (alles ohne PC)
Seine Eltern schleiften ihn zu diversen Psychologen, die rein gar nichts an seinem Zustsnd ändern konnten. Im Gegenteil: er wurde immer introvertierter und nahm nicht mal mehr am Familienalltag teil.
Er zog sich also in seine Welt, die nun mittlerweile zur "Onlinewelt" wurde, zurück und verbrachte dort sein "Leben".
Er ist heute 18 Jahre alt. Hat keinen Schulabschluss, keine sozialen Kontakte außer die, die er durch das Spiel erlangt hat. Er ist ein toller Mensch und ich mag ihn sehr. -Versuche ihm zu helfen, soweit ich kann.
Er ist jetzt vor ein paar Wochen von zu Hause ausgezogen. Sein PC hat außerdem den Geist aufgegeben und er ist nun gezwungen sich
dem "realen" Leben zu stellen.
Jedoch wird ihm dieser Neueinstieg ins Leben nicht leicht gemacht. Es fällt ihm schwer sich zu integrieren und die letzten 3-5 Jahre nachzuholen.
Dieser erschwerte Austritt aus der Isolation, der von unserer Gesellschaft geebnet wird, sollte nicht zu dieser "realen" Welt gehören. Menschen die sich überwinden einen Schritt aus der Sucht zu gehen sollten aufgefangen werden. Sicher sollten sie auch Eigenverantwortung tragen, aber ist es nicht Sinn und Zweck einer sozialen Gesellschaft Menschen, die in Not geraten sind, zu unterstützen und ihnen Hilfe anzubieten? Ich sehe diese Hilfe in vielen Fällen nicht. Nicht nur auf wirtschaftlich politischer Basis, sondern hauptsächlich auf gesellschaftlich sozialer Ebene.

Keine Ahnung, ob dieser Beitrag nützlich für das Forum hier war^^
Ich wollte es nur mal los werden :)

Liebe Grüße, Isoka

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Name:
T 172 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 30 Apr 2010 04:01:41 CEST
Betreff:Ich will es selbst jetzt schaffen
 

Schönen guten tag

Ich habe glaube ich ein problem, ich spiele zu viel. Meist bis zu über 10 stunden am tag und lasse deswegen viel im neben verschwinden.

Anfang der story

es ist schon lange her seit dem ich das erste mal gespielt habe
Alles fing mit mein ersten PC an und CS1.6 (Counter strike 1.6) ich hatte noch kein internet
und habe deswegen auch nciht viel gespielt
Nach und nach kammen dan andere spiele da zu erst strategie spiele wie Age of Empires oder so
ich kann mich an mein grössten fehler noch erinnern
Ich wa mit meiner mutter bei media markt und habe sie so lange genervt bis sie endlich nen internet vertrag abschliest
Nartürlich bin ich ja schon früher nicht doof gewessen und an dem tag wa nartürlich Freenet anbieter da und haben kunden geworben naja das wusste ich ja und deswegen wa ich ja da wollte unbedingt auch internet
Ich habe bekommen was ich wollte und hatte dan internet und musste schnell feststellen das mein pc nicht gut genug wa
Habe mir also einen neuen gekauft und ab da fin es an, über all werbung von und für spiele ich bin auf dem all seits bekannten darkorbit hängen geblieben
das habe ziemlich lange gespielt und habe dan auch die community kenn gelernt es ging alles sehr schnell Teamspeak geladen headset gekauft und ab da wa es so weit mein leben wa geprägt
Da ich mich schon imer sehr in alles rein gesteigert habe wurde es schnell schlimmer
erst waren es 1 bis 2 stunden es kamm langsam aber es kamm
Naja nach einen halben jahr habe ich dan schon meine 6 stunden gespielt und so ging es dan auch weiter
Habe dan auch in dem spiel viele "freunde" gefunden die das gleiche ziel hatten wie ich naja nach und mach wurde es schlimmer habe dan auch nächte durch gezoggt und wa inner schule so kapput das ich nichts geschafft habe

Time Cut

So ich habe nach einer zeit vieles vernachlässigt wie schule,freunde,sport und und und
und ich ahbe es nciht gemrkert und die reunde sind verschwunden nach der zeit und so ahbe ich meine "freunde" vom ts immer mehr geschätzt

Ereigniss 2

Habe mir wie imemr meine computer bild spiele gekauft und naja da wa halt nen add-on von Darkorbit drin was ich haben wollte
Habe dan zufällig in der zeitung auch Metin2 gefunden und es angespielt und wie es nun mal ist blieb es nciht beim anspielen ich ahbe immer weiter gemacht und mcih hatt es doch sehr intressiert
Und habe auch da "freudnde" vom meinem alten spiel mit genommen und die spielen jetzt auch
Der unterscheid sie haben ihre grenzen
Ich lies nacheiner zeit wirklich alles fallen schule,arbeit,job center und so weiter
habe termine verschoben oder abgesagt um spielen zu können oder bin erst garnicht hin gegagngen

Time Cute

So jetzt sind wir im hier und jetzt habe mittlerweile schon einige chars in mein spiel aber dafür viel weniger freunde ich bins chon so weit gewessen das ich mein besten freund fast verloren habe naja und sehe selber in interwallen sag ich mal das real live und sage zu mein pc F*** Y** aber nach 2 stunden oder so sitze ich wieder dran und wieder voll in game

naja hoffe das ich es schaffe weg zu kommen davon
Wär wirklich über aus dankebar wen man mir helfen kann


PS: Endschuldigung für die ganzen Fehler Iim Text höre gerade Techno in voller laut stärke und muss micha uch über winden diese mail jetzt noch zu schreiebn und sie ab zu schicken

also auf wiedersehn

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689


Name:
T 171 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mi 07 Apr 2010 13:08:38 CEST
Betreff:anonym
 

Hey Leute.
Ich bin 14 und spiele jetzt seit dem 23 März 2010 intensiv GuildWars. Meine Eltern sagen auch schon ich sei süchtig aber mir selber kommt es nicht so vor, weil ich das Gefühl habe mich selber noch gut unter Kontrolle zu haben. An Ostern war ich auch bei meinen Verwandten und hatte auch nicht das Bedürfnis nach GuildWars. Da ich aber fast den ganzen Tag nur noch am PC sitze und mit meiner Gilde rede und teilweise auch bis 6 Uhr morgens mit ihnen gespielt habe meinen meine Eltern ich sei süchtig. Ich kann diesen Gednaken nachvollziehen aber eigentlich spiele ich das Spiel zu 75% wegen den Leuten. In der Schule mag mich niemand so richtig udn cih werde öfters gemobbt und Streber genannt, weil ich Bildung nunmal sehr wichtig finde. Ich halte auch ncihts vovn Alkohol und rauchen, deswegeen steh ich alleine da. Ich habe wenig Freunde denen ich vertraue und meine Gilde ist mir deswegen sehr wichtig. Ich fühle mich bei ihnen sehr wohl und sie haben das offene Ohr für meine Probleme was ich bei meinen Eltern und Freunden vermisse.
Ich habe 3 ältere Brüder die auch spielen und auch öfters Lan-Party's machen. Mein Vater ist IT-Administrator und ich hab deswegen seit klein auf immer eine Verbindung mit dem Computer gehabt. Schon als ich klein war saß ich mit meinen Brüdern Stunden am PC und manchmal haben wir sogar zusammen mit meinem Vater strategie Spiele gespielt. Ich war auch bei meinem Vater schon afu der Arbeit und irgendwo finde ich das Wissen über Computer sehr faszinierend.
Ich denke aber das man besonders bei Spielen wie World of Warcraft süchtig werden kann, da sie ja monatlich etwas kosten. Würde ich mir das Spiel holen würde ich denken: Ich habe ja für jede Sekunde des Spiels bezahlt also muss ich das auch ausnutzen udn jede Sekunde spielen. In WoW gibt es auch keine Hauptstory die irgendwann mal zu Ende sein kann sondern nur kleinere Nebenquests. In Guildwars gibt es primäre Quests und eine zusammenhängende Geshcichte die erzählt wird.
Meine Meinung zu Computersucht ist etwas geteilt. Auf der einen Seite denke ich man sollte etwas dagegen tun weil Menschne ihr Leben total wegwerfen wenn sie nur noch in der virtuellen Welt leben. Aber wie sollte man sowas tun? Ich denke manchmal Stunden über sowa snach wie man vielleicht helfen könnte die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Trotz des langen Überlegens weiß ich bis jetzt noch keine Lösung.
Aber auf der anderen Seite ich denke man sollte die Spiele nicht ganz verbieten. Es reagiert ab udn man kann den ganzen Stres sum eine rum vergessen und wenn man ab und zu mal in die virtuelle Welt eintaucht ist das ja auch nicht schlimm. Ich lese ja auch gerne Fantasie Bücher in dem ich ein ähnlichen Effekt erziele.
Im Moment beschäftigen wir uns im Politikunterricht mit diesem Thema und unser Lehrer hat uns auch auf diese Website hingewiesen. Ich habe abe rerst dran gedacht mal ein online Rollenspiel zu spielen als wir darüber geredet haben. Ich hatte davor shconmal eine Zeit erlebt in der ich slebst zugebe da sich süchtig war. Ich hatte Metin 2 gespielt und ich hatte nichts gegessen und nichts getrunken. Ich saß einfahc da vor dem Bildschrim und hatte meien InGame-Freunde. Hätten meine Eltern nicht Knall hart den PC weggeschlossen und meine Wutanfälle ertragen wäre ich wahrscheinlich bis heute noch süchtig. Mein Vater hat versucht mich abzulenken in der Zeit und wa rmit mir asiatisch Essen gegangen und hat mit mir Baseball gespielt. Er hat versucht meine alte Leidenschaft für diese Dineg zu entfachen was ihm auch gelang und so hab ichs geschafft. Daraus habe ich auch viel gelernt und durch einen der Wutanfälle wo ich mein halbes Zimmer zerstört habe und meinen TFT-Bildschirm auf den Boden geworfen habe, habe ich erst gemerkt wie das Spiel MICH kaput macht. Diese Erfahrung hat mich aber auch sehr gestärkt, weil ich jetzt weiß wie ich damit um zu gehen habe und ich selber sagen kann da sich nicht Suchtgefährdet bin. Manchmal muss man einfahc auf die heiße Herdplatte fassen um zu lernen da ssie heiß ist, aber wenn sie nur lauwarm ist findet man die Herdpallte vielleicht sogar angenehm, das muss man bedenken.
Alles in Allem denke ich aber das die Medien das Thema "Computersucht" etwas aufputschen. Jeder der sich selber nicht beherschen kann udn eine schlechte Selbstkontrolle hat wird früher oder später von einer Sucht kontroliert, egal ob Alkohol, Nikotin oder Computer.
Liebe Grüße
Naomii Chan (Gamer Name)

P.s.: Ich hoffe euch nicht zu sehr belästigt zu haben, aber irgendwie wollte ich meine Meinung dazu geben und unser Politiklehrer hat uns auch Nahe gelegt uns mit dem Thema zu befassen. Ich denke das ich spätestens wenn die Ferien vorbei sind und der Alltag wiede rbeginnt die online Rollenspiele etwas auf der Seite liegen lassen, da mir ein Auslandsjahr in England von der Schule aus angeboten wurde, da mein Zeugnis recht gut war. Ich freue mich mein Leben in der eigenen Hand zu haben. Wer wird denn schon gerne von etwas oder jemand kontroliert?!


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Name:
T 170 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Di 06 Apr 2010 22:35:43 CEST
Betreff:Es wird langsam schlimmer
 

Ich merke jetz langsam wie sich die Sucht bei mir einstellt. Vor 2 Jahren also als ich 12 war habe ich das erste mal ein online spiel gezockt. Ich habe nicht daran gedacht dass das zu einer Sucht führen kann. Nach kurzer Zeit habe ich immer mehr gespielt aus 1 Stunde wurden 3 und dann immer mehr an den Wochenenden habe ich meistens nicht mehr geschlafen sondern nur noch gespielt. Um zu zocken habe ich sogar meine Mutter belogen ich habe mich auch immer mehr von allem zurückgezogen.Nachdem mich mein bester Freund darauf AUfmerksam gemacht hat das ich Süchtig war habe ich aufgehört zu spielen aber dass habe ich nicht lange durchgehalten schon nach 2 Wochen musste ich wieder spielen weil ich mich immer nur schlecht gefühlt habe. Ich habe dann immer weniger gespielt bis ich nur noch bei 30 min am tag war. Ich konnte dann damit aufhören. Nach kurzer zeit fingen aber dann alle aus meiner klasse an dieses Spiel zu spielen und das machte mich sozusagen rückfällig. Ich merke jetzt dass die Sucht wiederkommt aber ich schaffe es nicht mehr damit aufzuhören ich fange auch wieder an meine Mutter zu belügen. Immer wenn sie weg geht verbietet sie mir zu spielen doch ich fange immer wieder an. Ich kann einfach nicht mehr kontrullieren ob ich spiele ich muss es einfach.
Ich frage mich ob mir vll jmd einen Typ geben kann wie ich mich wieder unter Kontrolle kriege weil ich schaffe es nicht mehr alleine. Ich schaffe es nicht mehr so wie ich es beim erstenmal geschafft habe ich kann die spielzeit nicht reduzieren weil ich mich dann nicht mehr wohfühle ich spiele dann einfach weiter auch wenn ich mir ein limit gesetzt habe.
Ich hoffe dass mir jmd helfen kann.

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Name:
T 169 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:So 04 Apr 2010 02:22:09 CEST
Betreff:Es fing harmlos an.... Ich möchte gerne anonym bleiben
 

Hallo Ich bin 14Jahre jung und spiele World of Warcraft seit ca 3jahren ich habe 2 80er einen 76er und einen 60er lassic twink die anderen Chars sind nich bennenenswert.Ich spiele seit dem ich 9 oder 10Jahre alt war aktiv Computerspiele.Meine Geschichte beginnt als ich 8Jahre alt war.Meine Schulnoten waren alle Super ich war sportlich hatte viele Reale Freunde.Bis sich meine Eltern trennten ich wurde zurückhaltender meine Noten wurden um einiges schlechter und ich wurde Breiter ich spielte noch Fußball sogar bei einem gutem Verein als Torwart.Nunja das erste Jahr ging noch nachdem sich meine Eltern trennten meine Mutter lernte einen neuen Freund kennen er war eigendlich ganz nett und "cool" es war der Freund meines damaligen besten Freundes.Mein Vater blieb Solo macht mit mir und meinem Bruder sehr viel flogen nach Ägypten assen Eis gingen ins Schwimbad zockten Playstation etc er war halt ein cooler Dad.
Als mein Vater dann 1Jahr später eine Frau kennenlernte (mit 3Kindern im Alter von 1,5,und 10 ich war 9Jahre alt mein Bruder7)änderte sich alles mein Vater hatte nurnoch Augen für seine Freundinn(sie zogen zusammen)Ich wohnte bei meiner Mutter zog dann zu meinem Vater weil ich stress mit meiner Mutter hatte wurde dann aber von der Frau (Freundin) rausgeekelt weil sie nicht mitmir klar kam mein Vater hatte warscheinlich nicht den mum was dagegen zu sagen nunja.
Also wohnte ich wieder bei meiner mutter wo ich von meinem "besten Freund" auf das Game Seafight gebracht wurde es war Januar und ich fing an ein bischen zu spielen die ersten level gingen schnell ich kaufte mir per SmS ein paar Perlen(Wehrung des spiels womit man sich EliteWaffen etc kaufen kann)
An derstelle will ich kurz etwas sagen ich war zu beginn nicht süchtig das wird man auch nicht von heut auf morgen es ging gut bis die Sommerferien kamen und ich die erste Woche bei meinem Vater war ich verstand mich wieder einigermaßen mit ihm und seiner Frau.)
Nunja es kamen Sommerferien die ersten 3Wochen war ich bei ihm war von morgens bis abends in Seafight in Ts zwischendurch lernte ich ein spiel namens Habbohotel kennen eigentlich volkommener schwachsinn aber eine Freundin spielte es also testete ich es. Nach den 3 Wochen bei meinem Vater wog ich ca 5-8kilo weniger war Blasser und war vollkommen Computer süchtig.Ich habe in der Zeit sehr unregelmäßig gegessen und ging selten raus ich war in den 6Wochen sommerferien 1mal im Schwimmbad.Früher war ich fast jeden Tag im Schwimmbad.Als ich wieder bei meiner Mutter war nahm ich wieder zu weil meine Mutter mich immer zum Mittagessen rief und ich mich ja in meinem Zimmer kaum bewegte Teller leere Flaschen häuften sich an (mein Zimmer versank im Chaos)Ich lernte immer zwischendurch andere spiele kennen wie z.B. DieStämme,Habbo Hotel,Ritterbruder kennen. Ich gab an Geld allein an Seafight ca 300+Euro aus.Im Herbst lernte ich World of Warcraft kennen durch einen Freund den ich im Ägypten Urlaub kennengelernt hatte wir hatten immer noch guten Kontakt ich Besuchte ihn oft obwohl er in einem anderen Bundesland wohnt wie ich.Durch die Serie Southpark lernten wir World of Warcraft (WoW) kennen wir fanden es eigendlich ganz lustig.Am Anfang habe ich nicht viel gespielt aller aller höchstens mal 2h manche Tage auch kaum bis die Herbstferien kamen und ich zuviel Zeit hatte
Aus höhstens 2h wurden 12h. Das ging weiter bis meine spielzeit ablief.Also fingich wieder Seafight an... ein halbes Jahr ca.Meine Urlaubsbekanntschaft hörte auch auf^^und ich fing wieder einen neuen acount an-_- mein größter fehler ich spielte etwas 6monate durch dann wieder ne pause 3monate und dann wieder so gings weiter längste war 8monate und nun kann ich garnicht mehr aufhören!!!!Ich habe die 6Klasse wiederholt weil ich keine Hausaufgaben mehr mache seid der 6ten.Geld verschwendet... bin dick geworden und habe kaum noch Reale Freunde wenn ich kein WoW spielen kann z.B. in der Schule muss ich drann denken.Fußball spiele ich schon längst nichtmehr weil ich eine sehnen krankheit habe die sich erst später gezeigt hat.Ich würde jedem empfehlen jedes Spiel zu spielen auser World of Warraft die anderen spiele haben geringes Sucht potenzial da muss mann wirklich sühtig werden wollen bevor man süchtig wird.Nun bin ich 14 fast 15 und will versuchen von der sucht los zu werden weil es wirklich nicht toll ist von morgens bis abends vor dem Ding zu hocken ohne aufhören zu können.Aber ohne Hilfe werde ich es warscheinlich nicht schaffen ich gestehe ich bin süchtig und kann es nicht kontrolieren am anfang sagt man sich es ist nich so schlimm vlt denkt man sich sogar Andere rauchen ich zocke.Apropo zu meinem verhältnis zu meinem Vater ich sehe ihn höchstens 1mal im Monat meine Mutter versucht alles das ich mich wieder mit meinem Vater verstehe. Aber wenn er nicht den ersten schritt machen will ich werde es bestimmt nicht.Apropo er wohnt in der GLEICHEN SIEDLUNG WIE ICH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das war meine Geschichte ich hoffe sie hat euch etwas abgeschreckt!!!!!!

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Name:
T 168 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Fr 02 Apr 2010 15:26:19 CEST
Betreff:anonym
 

Hallo liebe Leser,
auch ich möchte mich jetzt hier mal äußern, nachdem ich einige Beiträge mit großem Interesse und auch großem Verständnis gelesen habe. Ich spiele seit 4 Jahren World of Warcraft. Schon seit ich 12 bin spiele ich regelmäßig Computerspiele. Diese beliefen sich aber immer auf kurzlebige Spiele, die nach wenigen Stunden bereits durchgespielt waren. Dort wäre ich nie soweit gegangen zu sagen, ich wäre süchtig. Ich hatte einen völlig intakten Freundeskreis. Man muss, um den weiteren Verlauf meiner Geschichte verstehen zu können, vorab sagen, dass ich aus einem Elternhaus stamme, in dem durch vor Allem Schwierigkeiten meiner Eltern untereinander und ich zu meinem Vater ich mit einem leider sehr geringen Selbstwertgefühl und auch Selbstbewusstsein ausgestattet bin. Als ich 2005 anfing zu studieren, war ich völlig überrumpelt von der Menge an Stress, die da auf einen zukommt. Ich studiere genau das, was ich immer wollte und nur deshalb habe ich mein Studium bis zum heutigen Tage durchgezogen und stehe kurz vor einem ansehnlichen Abschluss. Jetzt werden einige sagen: „Hey, was erzählt der hier? Das kann doch gar nicht so schlimm gewesen sein, wenn er gute Noten hat.“ Ich muss, ohne auf irgendeine Art überheblich klingen zu wollen, sagen, dass ich glücklicherweise mit recht wenige Aufwand mir ziemlich viel merken kann und ein recht starkes Pflichtbewusstsein habe, weshalb ich die mir gestellten Aufgaben zumindest erledigt habe, wenn auch nicht immer zu vollster Zufriedenheit. Dies war Fluch und Segen zugleich, denn hätte ich schlechte Noten bekommen, wäre ich vielleicht früher ausgestiegen und hätte mir so einiges erspart. So jetzt aber zurück zu meiner Geschichte. Zu Beginn des Studiums pendelte ich jeden Tag von dem Haus meiner Eltern zur Uni und zurück. Die darauf veranschlagte Zeit belief sich auf über 1 Stunde, hinzu kam ein durchschnittliches Pensum in der Uni von 40 Semesterwochenstunden. Dies belastete mich natürlich immens und ich begann, bei meiner ohnehin schon leicht depressiven Art, immer mehr mich zurückzuziehen. Desweiteren musste ich eine kürzlich zuvor erlebte Trennung von meiner Freundin verkraften. Nach einem halben Jahr Studium hatte ich dann eine Wohnung mit zwei Freunden gefunden. Über den einen Mitbewohner und auch über meine Schwester sowie deren Freund kam ich an World of Warcraft. Meine Schwester und ihr Freund spielten unabhängig von meinem damaligen Mitbewohner. Aber von allen dreien wurde ich regelrecht angefeuert es doch auch mal auszuprobieren. Wie das bei Gruppenzwang so ist, hatte ich mir dann den Gästeaccount von meinem Mitbewohner geschnappt und das Spiel installiert. Zu Anfang spielte ich sehr moderat auf einem Server, von dem ich wusste, dass Leute von zu Hause auch dort spielen. So schlich sich dann sehr schnell die Gewohnheit ein, dass wir uns, wenn wir uns überhaupt noch trafen, nur noch im Spiel trafen. Ich erreicht nach einigen Monaten dann endlich Level 70. Bis dahin hatten dann viele meiner Freunde von zu Hause jedoch eine Pause von WoW eingelegt, wodurch mir sehr schnell langweilig wurde. In der Realität hatte ich diese Freunde schon lange nicht mehr gesehen. Diese Freunde spielten alle auf Allianz Seite. Meine Schwester und ihr Freund spielten Horde und so wechselte ich dorthin. Damit begann das Übel erst richtig. Ich ging noch regelmäßig zur Uni, kaufte ein, betrieb regelmäßig Körperpflege und traf mich ab und an auch mit Freunden aus der Uni, also nach außen hin nicht auffällig. Alles bis auf Freunde blieb auch größtenteils bestehen, Gott sei Dank. Was aber in mir drin vorging war eine Katastrophe. Jede Minute, die ich nicht am PC saß, stieg in mir das Verlangen nach Hause zu kommen und endlich spielen zu können. Ich plante morgens, was ich abends noch alles erledigen könnte. Sport hatte ich seit Beginn des Spielens vom WoW nicht mehr gemacht und baute schnell körperlich ab. Ich levelte einen Charakter nach dem anderen hoch, hatte eine feste Gemeinschaft aber Raiden ging ich nie richtig, da ich nicht mag vorgeschrieben zu bekommen was ich in meiner Freizeit mache. Das ist schon sehr paradox, wenn man bedenkt, dass ich durch dieses Spiel gezwungen wurde meine Freizeit komplett dafür zu opfern. Ich lernte, man glaubt es kaum, trotz spielens in der Uni ein sehr nettes Mädchen kennen und verliebte mich in sie. Ich war nun im Konflikt mit WoW. Anfangs ging es noch, weil die Schmetterlinge im Bauch die Lust zu spielen zügelten. Als diese aber langsam abnahmen, nahm der Drang zu spielen wieder zu. So ging es teilweise so weit, dass ich morgens um vier Uhr aufgestanden bin, um möglichst noch ein paar Stunden bevor sie wach wurde, spielen zu können. Bis dahin hatte ich dann auch schon 4 70iger auf Hordenseite und 3 70iger auf Allianzseite. Dies hinterließ extreme Spuren in meiner Psyche. Druck durch WoW, extrem stressiges und anstrengendes Studium, Freundin, mit der ich Zeit verbringen wollte. So wurden die Nächte immer kürzer und ich brannte richtig aus. Als dann das aktuelle Addon Wrath of the Lich King raus kam, war der Höhepunkt erreicht. Ich spielte meinen Hauptcharakter binnen zwei Wochen neben der Uni auf 80, ging in eine Raidgilde, zog den Twink in drei Wochen nach und hatte beide zügig auf einen ansehnlichen Ausrüstungsstand gebracht. Dies hielt ich aber nur 3 Monate aus und der Liebe zu meiner Freundin verdanke ich, dass ich diese extreme Phase überwinden konnte. Aus Schuldgefühl zu ihr entschied ich mich den Account zu verkaufen. Dies tat ich dann und bereute es binnen Tagen. Einen Monat kam ich ohne WoW klar, dann kaufte ich mir wieder das Spiel. Ab dann geschah das, was ich beim Rauchen bei mir auch beobachten konnte. Ich fing an, spielte zwei Wochen, hörte wieder auf. Dann nach zwei Wochen fing ich wieder an, spielte kurz, hörte wieder auf. Teilweise löschte ich das Spiel täglich von meinem PC und installierte es neu. Ich wollte es loswerden, konnte aber nicht mehr. Jede Minute zu Hause, die ich nicht spielte langweilte mich. Ich wusste nichts mehr mit mir anzufangen. Mein Körper war mittlerweile mehr ein Wrack, als ein Körper eines mitt-zwanziger sein sollte. Also entschied ich mich Sport zu machen. Nach wenigen Monaten ließ ich es aber auf Kosten von WoW wieder schleifen, schämte mich hinzugehen weil ich so lange nicht mehr da war und kündigte schließlich. Es wurde zu einer richtigen Odyssey. Ich war bis dahin auch schon bestimmt ein Jahr nicht mehr richtig abends weg gewesen. Ich empfand es als wichtiger zu spielen, auch wenn meine Freundin dann den ganzen Abend auf dem Bett liegend Fernseh geguckt hat. Ich danke ihr unendlich für ihre Geduld mit mir. Das psychische Ausbrennen, oder auch Burnout, wie mir meine Ärztin diagnostiziert hat, führte bei mir zu weiteren Problemen. Ich bekam Angstzustände, war kaum noch in der Lage vor die Tür zu gehen. Mein Selbstwertgefühl war ruiniert. Ich ging in psychologische Behandlung um mit meinen Ängsten fertig zu werden, aber auch der Psychologe schaffte es nicht mich dauerhaft vom Spiel und somit dem Katalysator meiner Probleme zu befreien. Wenn ich das Spiel mal nicht auf dem PC hatte, surfte ich stundenlang sinnlos im Internet und schaute mir Videos zum Spiel an oder ähnliches. Auch jetzt leide ich noch sehr unter Ängsten, mein Körper macht sich aber langsam wieder, weil ich mich seit 3 Monaten regelrecht dazu trete drei Mal pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Als ich gestern Nachmittag dann in Eiskronenzitadelle 25 war und es wieder mal nicht vorwärts ging, ich mich nur ärgerte und dann feststellte, dass draußen tatsächlich die Sonne schien und ich es nichtmal wahr genommen hatte, wurde mir eins klar. Ich habe vor 1,5 Jahren das Rauchen aufgehört mithilfe vom Buch von Allen Carr und dachte mir, wenn du das geschafft hast, dann schaffst du es auch ein Spiel aufzuhören, bei dem du deine gesamte Freizeit damit verbringst eine nicht existierende Spielfigur immer und immer wieder die gleichen Sachen machen zu lassen um immer neue kleine Erfolge erzielen zu können. Ich bin süchtig nach diesen kleinen Erfolgen, weil abgesehen von meiner Freundin, mein Leben nicht gerade das tollste ist und diese ein kleines Lichtlein in meiner andauernden depressiven Grundstimmung sind. Ich habe mich entschieden entgültig aufzuhören, weil ich das Gefühl habe, wenn ich es jetzt nicht schaffe, schaffe ich es nie mehr. Ich werde mir alles ruinieren. Ich stehe kurz vor der Abschlussarbeit und wenn ich weiter meine Zeit so verschwende werde ich diese in den Sand setzen. Gerate ich nach dem Studium erstmal in Arbeitslosigkeit, wäre alles vorbei. Außerdem habe ich noch nie ein so großes Verlangen verspürt mich für mein Tun nicht mehr rechtfertigen zu müssen, während ich weiß, dass mein Gegenüber recht hat. Und ich habe noch nie ein so starkes Gefühl gehabt, dass mein Leben an mir vorübergeht ohne dass ich daran teilnehme. Aus dem Buch von Allen Carr weiß ich, dass es einen Versuch aufzuhören nicht gibt. Entweder man tut es oder man lässt es. Man hat nichts zu verlieren, aber unendlich viel zu gewinnen. Auch wenn es grotesk klingt, hat er damit doch Recht. Ich habe mich zumindest entschieden diese Odyssey zu beenden und endlich wieder zu leben.
Bilanz eines vier Jährigen „Absturzes“ mit WoW: über 300 Tage reine Spielzeit in 4 Jahren (das sind im Schnitt über 5 Stunden täglich), Angstzustände, soziale Phobien mit teils extremen Ausprägungen, nur noch 1 Person, abgesehen von meiner Freundin, die ich wirklich als einen Freund bezeichnen kann und die mir immer beigestanden hat. Viel Dank an dieser Stelle, auch wenn du das wahrscheinlich nie lesen wirst, weil ich dir nicht sagen werde, dass ich das hier reingestellt habe ;)
Auch ich kann nur allen davon abraten mit WoW oder auch anderen Spielen wie Warhammer Online, Herr der Ringe Online oder Runes of Magic anzufangen. Ich habe, in den kläglichen Versuchen mit WoW aufzuhören, nach diesen Spielen gegriffen, wie ein Mensch auf Heroinentzug nach Methadon. Es ist wie mit dem Rauchen. Am Anfang glaubt man, man hat alles unter Kontrolle. Aber die Gehirnwäsche dieser Spiele ist so genial und effektiv, dass man gar nicht anders kann als abhängig davon zu werden.
Tut mir leid, dass es doch so lang geworden ist, aber hätte ich es kürzer geschrieben, hätte es meiner Erzählung geschadet.

Vielen Dank fürs Lesen
M.


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Name:
Stephanie (soleysoley@gmx.de)
Datum:Do 25 Mär 2010 11:52:35 CET
Betreff:Spielsucht
 

@ janny234@gmx.de

Jein, wenn man einmal richtig Spielsüchtig ist gibt es nur die Möglichkeit, sehr sehr viel - und damit mein ich wirklich sehr sehr viel Selbst-Disziplin bzw. Willenskraft aufzubauen. Es gibt Leute die Nikotinabhängig sind, die tragen jeden Tag eine Packung Zigaretten bei sich, und gehen trotzdem nie dabei. Das sind alles Ausnahmen. Aber mal im ernst: Wer von den Leuten kann wirklich behaupten, die Drogen nicht mehr intensiv anzurühren? Der Regelfall ist eigentlich, dass wenn man wieder auf den Gedanken kommt es nur reguliert zu machen, irgendwann an den Punkt kommt wieder mitten drin zu sein. Alleine dieses regulieren wollen zeigt doch schon das Problem, was man mit der Sucht hat. Von daher ist die beste Möglichkeit Charaktere löschen, Abo kündigen, CD zerbrechen, und eine Kindersicherung auf alle Seiten die mit dem Spiel zu tun haben zu setzen. Und hinterher den Ordner wo die Kindersicherung drin liegt mit einem Passwortschutz zu versehen, sich ein Passwort zu machen wie z.B. eökajrjer, kopieren, einfügen - Passwort "wegschmeißen" also nicht aufschreiben. Und schwups kommt man nie wieder ran es sei denn man formatiert den PC neu.=)

Genau so ist es mit der Spielsucht. Zwölf Stunden am Tag spielen ist meiner Meinung nach übertrieben. Da merkt man doch schon, dass etwas nicht richtig stimmt. Klar werden manche sagen "wieso, ich spiele doch auch soviel und bin nicht süchtig". Es geht darum dass jeder individuel erkennen muss, ob er ein Problem damit hat. Wenn Du wirklich ein Problem mit dem Spiel hast, lass es einfach sein. Es führt zu nichts.

LG

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684


Name:
Jan (janny234@gmx.de)
Datum:Mi 17 Mär 2010 10:20:45 CET
Betreff:World of Warcraft
 

Hi
Ich spiele seit ca 2 1/2 Jahren World of Warcraft,anfangs hab ich abends mal 2 Std gespielt,und mit der Zeit wurde es mehr,
mein einer 80er ist soweit ausgestattet,dass ich fast nichts mehr an Ausrüstung brauche,sodas ich meinen Twink Char
zur Zeit spiele,ich spiele ca 10 -12 Std am Tag,ich merke schon das es ein Problem ist.
Ich mag das Spiel schon sehr gerne,ob es geht ein kontrolliertes Spielverhalten zu entwickeln?
Man sagt ja z.B. ein Alkoholiker darf nie wieder was trinken,bezieht sich das auch auf einer Spielsucht?
Oder gibt es möglichkeiten es zu lernen?
LG Jan

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Name:
T 167 anonym cherokke (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mi 03 Mär 2010 21:58:43 CET
Betreff:anonym
 

hallo zusammen...ich wollt mich mal austauschen mit anderen leuten die vll die selben erfahrungen gemacht haben oder noch machen wie ich. Es geht gar nicht direkt um mich sondern um meinen Freund. Er ist meiner meinung nach ziemlich stark WoW süchtig. Er steht morgens wenn ich arbeiten gehe (6.30uhr) auf nur um möglichst schnell an den Pc zu kommen....er selber geht schon lange nicht mehr arbeiten...wenn ich dann um 14.00 uhr wieder komme sitzt er immer noch davor und zwar in schlafsachen. Meiner meinung nach kommt es mir immer so vor als wär er nicht mal aufgestanden um auf die toilette zu gehen. Dann mach ich meistens sauber, räum auf e.t.c, was halt so anfällt und er sitzt immer noch da...meistens is er so beschäftigt das er nicht mal bemerkt das ich raus gehe oder so.....meistens ist er dann so bis 2-3 uhr wach...ich hab schon viele sachen probiert internet weg und so...aber dann nimmt er sein pc und geht für ne woche oder 2 zu nen kollegen.....ich weiß nicht mehr was ich machen soll ich liebe ihn aber er ist einfach nicht mehr da..also in dieser welt....er spielt das spiel jez 4 jahre wir sind 2 jahre zusamm. Die freundin die er vor mir hatte hat ihn wegen des spielens verlassen. Er hatte auch damit aufgehört und nachdem wir ein halbes jahr zusammen waren hat er wieder damit angefangen. wenn er mal von mir ein sogenanntes *WoW verbot* bekommt dann sitzt er den ganzen tag auf der couch und ist den ganzen tag sauer also hab ich davon leider auch nichts...Vll gibt es ja jemanden den es so ähnlich geht wie mir?! Ich hab mich auch schon ein paar mal von ihn getrennt aber er klopft mich dann immer wieder weich von wegen ich änder mich und so...das hält dann ca. 1 woche dann is alles wieder vergessen. naja hoffe auf rückmeldung....

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682


Name:
Sheela (Sheela-tao@live.de)
Datum:Mi 03 Mär 2010 17:19:11 CET
Betreff:bin ich süchtig? was meint ihr
 

Ich habe das forum durch ne zeitschrift entdeckt und will einfach mal eine objektive meinung haben.
Ich bin 18 Jahre alt und weiblich, mache mein abitur und spiele freizeitlich halt ein fantasy mmorpg (kostenlos und stecke auch kein geld rein)
Ich verbringe schon relativ viel zeit vor dem rechner und mein vater suggestierte mir schon ich sei süchtig, doch ich glaube selber von mir süchtig sieht anders aus mal eine bestandsaufnahme von den fakten:
- bin in der schule unter den klassenbesten (schon immer gewesen)
- hausaufgaben vergesse ich nur äußerst selten
- Freunde in der nähe mit denen ich mich treffen könnte habe ich keine hatte ich auch noch nie so wirklich
- ich war schon immer fantasy fan ( ich zeichne fantasy lese romane und schreibe selber welche)
- bevor ich das spiel kannte und internet hatte, saß ich den ganzen tag vorm tv oder hab playstation oder nintendo gespielt
- ich sitze nicht ununterbrochen davor kümmere mich nebenbei auch mit ums essen
- mit der familie unternehmen wir nich viel
- meinen freund sehe ich wegen der entfernung nur am wochenende und wenn ich bei ihm bin geh ich gar nich an den pc
- in meiner umgebung etwas zu unternehmen is schwierig da ich auf dem dorf wohne und nachmittags nur anrufbusse fahren und ich kein
führerschein habe
- sport is nichts für mich durch krankhaft bedingtes übergewicht und starke allergien gegen fast alle pollen was asthma anfälle auslösen
kann
- ich sitze auch nich bis mitten in die nacht am rechner maximal bis um 10 so das ich am nächsten tag nicht total übermüdet bin
- zu spät komme ich wirklich äußerst selten zur schule und krank mache ich auch nicht oft

so das war so eine ungefähre übersicht ich würde gern mal wissen ob man das so schon als sucht einstuft oder nicht denn es sind mehr als 35 stunden die woche die ich am pc verbringe
schreibt auf meine email adresse danke im vorraus

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681


Name:
Yannickxxx (yannick_hermann1@web.de)
Datum:Do 18 Feb 2010 18:56:32 CET
Betreff:ausgestiegen- grade noch rechtzeitig
 

Hallo alle zusammen,
ich bin 15 Jahre alt und habe vor 1 Monat mit WoW aufgehört.
Ich hatte nicht das Gefühl süchtig zu sein, jedoch hatten sich meine Schulnoten dramatisch verschlechtert und auch meine freunde wandten sich allmählich von mir ab. Beinahe die kompletten Sommerferien des Jahres 2009 verbrachte ich alleine am PC und spielte WOW statt wie alle Jahre zuvor etwas mit meinen Freunden zu unternehmen.
Gott sei Dank kam ab Anfang Dezember eine gewisse Langeweile auf da ich die Maximalstufe 80 längst erreicht und den aktuellen Content durchgespielt hatte. Ich weiß nicht ob mein schlechtes Halbjahreszeugnis und der Verlust von ein paar Freunden ansonsten gereicht hätten um mich von diesem Spiel loszureißen.
Nun kann ich allen den Rat geben: Sobald ihr einen gewissen Abwärtstrend eurer Schulnoten erkennt, HÖRT AUF!!! Das was ihr in Azeroth erreicht bringt euch im realen Leben keinen Zentimeter voran- eher ein paar Kilometer zurück!
Das gemeine an WoW ist, das selbst wenn man das ganze Abschiedsprogramm (Charaktere löschen, Spiel deinstallieren, CD'S zerstören usw) durchzieht jederzeit wieder weitermachen kann als ob nichts gewesen wäre (GM's können Charaktere wiederherstellen, Spiel kann man runterladen und seinen Account kann man auch nicht richtig löschen).
Ich hoffe das ich allen die sich in einer ähnlichen Situaion befinden in der auch ich war noch rechtzeitig die Kurve kriegen. Ganz besonders anderen Schülern möchte ich ans Herz legen das reale Leben den Fantasy-Abenteuern in Azeroth vorzuziehen!

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Name:
bluemoon (martinro190@web.de)
Datum:Sa 06 Feb 2010 17:17:32 CET
Betreff:hilflos
 

ich weis einfach nicht mehr weiter. ich kann einfach nicht mehr.
meine einzige droge ist der pc.ich hänge am wochenende und nächtelang davor.
ich habe keine freunde, bin ein sogenannter MOF(mensch ohne freunde).
manchmal sitze ich einfach nur davor und weis nicht was machen.dazu kommt,daß ich in eine ziehmlich schwere depression gerutscht bin.ich bin gar nicht mehr in der lage, gefühle zu spüren oder auf andere menchen zuzugehen.einmal in der woche gehe ich einkaufen, da wo mich keiner kennt.ich schaffe es nicht mehr mit frauen zu sprechen und wenn ich etwas kaufen will, wo ich danach fragen muss, lassse ich es einfach bleiben.das einzige was mir noch was gibt ist mein pc, das internet und meine spiele. 2009 war de einzige besucher in meiner wohnung der heizungsableser.ich bin so einsam und alleine. dabei wünche ich mir nichts mehr auf der welt als eine verständnisvolle, zärtliche feundin um eine kleine familie zu gründen.aber wer will schon so einen typen? selbstbewustsein und selbstwetrgefühl gleich null.immer nur in der dunklen wohnung.aber da fühlt man sich halt sicher.das auto,was früher einen großen stellenwert in meinem leben hatte wartet ungenutzt vor dem haus.ich wüdre wieder gerne einmal schwimmen gehen,habe mir ein snowboard gekauft, was ungenutzt in der ecke rumgammelt.ich habe das gefühl,daß ich mich nicht einmal hier richtig ausdrücken kann und vemitteln kann was eigentlich mein problem ist.ich fühle mich so unendlich wertlos.die pc sucht ist eine schlimme droge die es legal gibt, die kein polizist der welt nachweisen kann und selbst wenn, was will er dagegen machen? wenn sie dich mit dem auto besoffen oder bekifft aufhalten, gehst du die nächsten monate zu fuß und vieleicht ist das ein anstoß die sache zu überdenken. viele sagen danach bin ich aufgewacht, daß habe ich zu dem zeitpunkt gebraucht. meine mama vermutet zwar das ich die ganze zeit zuhause bin und vor dem pc sitze aber was soll sie machen, sie sagt halt ich soll mehr rausgehen, aber ansonsten steht sie dem problem auch hilflos gegenüber, weil computer für sie spanische dörfer sind und sie mit ihnen nicht aufgewachsen ist.ihr sagt das einfach nichts.es ist so schwer so alleine zu sein und ich glaube immer das ich der einzige auf der welt bin denn das getroffen hat.man kommt aus de spirale nicht raus,im gegenteil man rutscht immer tiefer.aber wenn ich am freitag nach der arbeit heimkomme und weiß,daß jetzt da ganze wochenende mir und meinem pc gehört und ich ihn einschalte,dann öffnet ich igendwo ein ventil und es ist wie eine wunderbare entspannung.wie wenn sich bei einem lkw der druckkessel entleert.

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Name:
Thomas Hempel (thomashempel96@hotmail.de)
Datum:Di 02 Feb 2010 11:02:05 CET
Betreff:ich spiel sehr oft das onlien spiel Last Chaos
 

hallo,
ich habe eine sucht das ich immer öfter last chaos spiele. Es is im grunde genau so wie World of Warcraft . Dadurch habe ich auch nur durch internet programme wie skype kontakt mit freunden . Dadurch esse ich mehr schnelles Essen wie Pizza oder Döner werde ich auch "dicker".ABER ich habe meine Sucht erkannt un versuche schon etwas dagegen zu tun , weil meine Freunde auch schon sagen ich spiele zu viel .

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678


Name:
T 166 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 01 Feb 2010 04:37:24 CET
Betreff:Anonym
 

Ich habe grade diesen Forum gefunden und moechte einfach meine Geschichte erzaehlen.

Es fing alles mit ca. 14 an. Ich hatte einen sehr schmalen und "schwachen" Koerperbau. Dann habe ich angefangen Online spiele wie CSS und DarkOrbit zu spielen. Online hat man ploetzlich macht und wird anerkannt und es wird respekt gezeigt wenn man nur gut genug ist. Etwas was ich im realen leben niemals erfahren habe. In der Schule wurde ich naja nicht gemibbt aber wenn witze gemacht wurde dann meinsten ueber mich. Ich war schon immer ein fauler Schueler aber meine leistungen waren nie schlecht. Sie wurden auch nicht schlechter aber haette ich mehr zeit investiert nur mal Hausaufgaben zu machen waere mein Realschulabschluss (2009 durchschnitt 2.4 ) whsentlich besser geworden. Ich konnte nach der Schule einfach nicht anders als zu spielen. Egal wie fest man sich vornimmt zu lernen, wenn man nach hause kommt denkt man: Scheiss drauf. Meine Noten sind ja nicht schlecht. Obwohl man weiss dass man besser kann ein kommentar von meinem Klassenlehrer: Du bist der fauelste Schueler den ich jeh gesehen habe, du haettest einen abschluss mit einer 1 vor dem komma haben koennen. Naja da ich nicht wusste was mit mir anzufangen habe ich nach meinem Abschluss ein Austauschprogramm in die USA gemacht wo von ich diesen SOmmer nach Deutschland zueruck komme. Als ich hierher gekommen bin habe ich nie entzugserscheinungen gahat oder so. Alles wahr ok. Naja ich habe realisiert was ich in diesen 3 jahren eigentlich verspielt habe und moechte einfach nur hoffen das andere frueher davon loskommen. Hier habe ich dann angefangen Sport zu treiben und siehe da mein Koerper entlickelt sich doch ganz gut :) Mein kleiner Bruder in Deutschland geht aufs Gymnasium und seine leistungen werden immer schlechter. er war einmal ein Schueler von 2. nochwas und jetzt steht gefahr wegen sitzenbleibens. Ich habe mir fest vorgenommen wenn ich nach Deutschland zuerckkehre werde ich ihm helfen davon loszukommen und wenn das heisst ihm den computer wegzunehmen um einen schlussstrich zu ziehen.

Tschuldigung fuer die ganzen rechtschreibfehler

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677


Name:
anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Mo 01 Feb 2010 00:48:09 CET
Betreff:anonym T165
 

Hallo liebe Foren-Benutzer,

mit Interesse verfolge ich diese Diskussion und Beiträge schon seit längerer Zeit, und freue mich, dass ihr Sohn seine WoW-Begeisterung überwunden hat. Ich würde mich selbst auch als ein begeisterter Rollenspieler bezeichen, der dieses Hobby aber nicht als Defensiv-Wall gegen Kritiker umfunktionieren möchte. Das Gefühl den ganzen Tag in virtuellen Welten verbracht zu haben, den Tag sprichwörtlich verstreichen zu lassen, und von der Nacht in den Morgen zu leben, ist mir absolut bekannt. Ein Unbehagen stellt sich dabei manchmal doch ein, welches nicht immer unbegründet ist.
Trotzdem befasse ich mich immer noch gerne mit Computerspielen bzw. Videospielen generell, vorzugsweise Rollenspiele. Ich habe Informatik studiert und sehe mein Interesse nicht nur im Erleben des Spieles selbst. Allerdings hat meine Vorliebe zur Wahl des Studiums sicherlich beigetragen.
Im Allgemeinen wird diesem Thema immer noch mit großen Vorurteilen begegnet, was in anderen Ländern nicht immer selbstverständlich ist. Vorwiegend dann, wenn die Computerspieleindustrie einen starken Anteil am BIP hat und zur positiven Zahlungsbilanz beiträgt, wird diesem meist wohlgesonnener begegnet.
Ein wirtschaftliches Interesse kann in (fast) jedem Computerspiel gesehen werden, denn auch Opensource Games benötigen zumindest eine Hardware, auf welcher sie ausgeführt werden können. Gerade diesem Aspekt, wird bei vielen Diskussionen über Computerspiele m.E. nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet. Zum einen, da Spieler vorwiegend am Spielerlebnis selbst interessiert sind, gerade bei jüngeren Spielern ein nicht zu unterschätzender Faktor. Andererseits, da es sich bei den Betroffenen und Ablehnenden meist um Laien handelt, denen das entsprechende Hintergrundwissen fehlt. Wer kann sich schon ein Spieledesigner oder Programmierer schimpfen, der über die Erfahrung eines größeres Spieleprojektes verfügt.
Ein Computerspiel ist eine Software, welche vorzugsweise bzw. sehr stark von audio-visuellen Medien Gebrauch macht. Dennoch handelt es sich um gewöhnliche Computerprogramme, deren Umfang und Komplexität das weit übersteigt, was klassische Anwendungen, wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation, Emailclients oder Internetbrowsern, benötigen. Wer hier Interesse hat, dem empfehle ich einmal einen Blick in solche Softwareschmieden zu werfen. Es gibt zu diesem Thema sicherlich einige Videos auf Youtube. 3D Visulisierung und AI sind nur zwei Fachbegriffe, aus einer Welt, die mit Schulwissen nicht erfasst werden kann, aber jedes Computerspiel macht davon Gebrauch.
Der Entwurf solcher Spiele erfordert oft sehr große Kreativität und Professionalität, beides Eingenschaften, um welche die Computerspieler selbst betrogen scheinen. Dies macht aber zugleich deutlich, dass diesem Thema differenziert begegnet werden sollte. Zu schnell wird eine oft negative Meinung dadurch begründet, indem einseitig von Menschen mit unnatürlichem Verhalten berichtet wird, welche der (Online)Spielesucht verfallen sein sollen. Unproduktiv, unkreativ, einfältig, verwahrlost, und assozial sind nur einige der Begriffe, welche im Zusammenhang mit diesen Menschen oft benutzt werden.
Im Zusammenhang mit dem Amoklauf von Winnenden begeben sich Anhänger von sogenannten EGO-Shootern bereits beim Spielen in eine zwielichtige Welt, und versuchen sich fortan ihrer Friedfertigkeit zu beweisen, aber kommen nicht umhin in Verdacht zu geraten, sobald ihr Hobby bekannt wird.
Diese zwei Beispiele machen deutlich, daß das Thema Computerspiele zur Zeit eher negativ belastet ist. Eine inquisitionäre Entwicklung?
Weshalb haben plötzlich so viele Menschen so wenig Verständnis für ein Hobby, welches nicht ungewöhnlich und scheinbar harmlos ist?

Mir fallen hier zwei Gründe ein:
Zum einen, die schon oben erwähnte Unwissenheit im Umgang mit der gesamten Thematik Computerspiele, zu derer auch die Erstellung, Vermarktung und viele sekundäre Bereiche gehören. Also das Computerspiel als Produkt, welches einen komplexen Werdegang hat und einiges an Expertise voraussetzt, bevor die Gamer zum Pad greifen können.
Zum anderen scheint durch die genannten Unglücksfälle auch eine Art von unheimlicher Faszination auszugehen, die viele Zaungäste anlockt, die scheinbar nichts mit Computerspielen zu tun haben, aber dieses als einen weiteren Verfall der Gesellschaft anprangern können. Die Frage nach einer Polemisierung drängt sich mir auf.

Gerade jüngere Entwicklungen in Wissenschaft und Technik haben die Medienwelt unserer Zeit erst möglich gemacht, so dass wir keinerlei langfristige Erfahrung damit haben. Ein Aspekt der sicherlich nicht gerade beruhigend wirkt. Andererseits haben schon die ersten Stereoradios, Farbfernseher und Videorekorder zu stundenlangen, nächteüberdauernden Sitzungen geführt, die dennoch nicht so stark ins Rampenlicht geraten sind, wie die Computerspiele selbst heutzutage. Nächtelange Discobesuche mit tranceuntermalter Stimmung haben zahlreiche Todesopfer gefordert. Zusammenhänge im bezug auf Verantwortung treten zwar klar zutage, können aber nichts daran ändern. Die nächtlichen Ausflüge sind immer noch sehr beliebt und gehören in das Repertoire eines jeden Teen und Twens, der etwas erlebt haben will. Ein Laissez-faire-ähnlicher Zustand. Nicht so bei Computerspielen. Die Ungewissheit im bezug auf diese und deren Auswirkungen führen zu immer abstruseren Vorstellungen und Annahmen, welche aber mit breit gestreuten Beispielen, u.a. wie hier im Forum beschrieben, unterlegt werden. Zu Recht?
Dieser Frage versuchen nun sogar examinierte Wissenschaftler nachzugehen. Scheinbar zielgerichtete Umfragen, ohne nachvollziehbare Auswertungsmaßstäbe, werden mit viel Aufmerksamkeit und Bedacht ausgetüftelt und gerne erhoben. Welche Prinzipien werden hier angewandt? Welchen Annahmen liegen solche Erhebungen zugrunde? Highscore vs. Verantwortung? Mir zwängt sich das Bild eines unmoralisch moralischen Geflechtes auf, welches undurchdringlich erscheint. Viel Licht in das Dunkel wird dies höchstwahrscheinlich auch nicht bringen, zu rasant enstehen immer wieder neue Entwicklungen, um derer erneuten positiven Wirkung auf die Begeisterung der Zielgruppen sich niemand sorgen muss. Schliesslich möchte man auch gerne selbst daran teilhaben.
Deutlich macht diese Diskussion für mich immerhin eines, der Umgang mit Werten in unserer Gesellschaft bleibt wohl eines der schwierigsten Themen, wenn nicht sogar das schwierigste Thema überhaupt. Ich als Computerspieler bleibe lieber anonym, und spiele PacMan und Co. weiterhin mit großem Spass. Welch ein blödes Hobby, verflixt nochmal!

PS: Ich habe den Text noch einmal korrigiert, so weit als möglich. Die graue Textbox ist nicht unbedingt ein idealer Helfer zum Verfassen von Texten!
Bitte diese Version einstellen und die alte(n) Version(en) und Zusätze löschen , soweit dies möglich ist. Weitere Rechtschreib- und Syntaxfehler bitte ich zu entschuldigen.

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676


Name:
Jens Morhenn (jens.morhenn@gmx.de)
Datum:Mo 18 Jan 2010 23:42:33 CET
Betreff:Verständnis der MMORPG-Sucht
 

Liebe Forennutzer,

ich bin Jens Morhenn, ein Mitglied der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Reinhard Pietrowsky der Universität Düsseldorf. Wir beschäftigen uns mit den psychologischen Auswirkungen von Online-Rollenspielen (MMORPGs).Da Sie in diesem Aussteiger-Forum aktiv sind, können Sie sicherlich einiges zum Verständnis dieses Phänomens beitragen.

Bisher können die Ausprägungen und das Ausmaß von Onlinerollenspiel-Sucht nur vage geschätzt werden. Mit Ihrer Hilfe können wir ein klareres und realistischeres Bild bekommen, was überhaupt MMORPG-Sucht ist und wie Menschen es schaffen können, wieder davon loszukommen.

Wir haben dazu einen Fragebogen entworfen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert maximal 5 Minuten. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich kurz Zeit dafür nehmen würden. Sie finden den Fragebogen unter folgendem Link:

http://www.piaorcs.uni-duesseldorf.de/mmorpg/

Sollten Sie noch Fragen zu der Studie haben, so zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Jens Morhenn

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675


Name:
hat (fishface@fettabernett.de)
Datum:Mo 07 Dez 2009 11:27:09 CET
Betreff:Sucht
 

Moin moin,
ich dachte, ich schreibe auch mal ein paar Zeilen hierzu...
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, aber in manchen erkenne ich mich leider selbst wieder.

Ich bin 16 Jahre alt und habe 3 schlimme Suchtjahre hinter mir.
Was heisst hier "schlimm"? Nunja, Zeitgefühl = 0, in der Schule Fehlstunden 200+-/Halbjahr.
9te Klasse nicht geschafft - Wiederholt - Hoffnung auf Besserung - Abgang (wieder 200+- Fehlstunden/Halbjahr 6 Fächer keine Zensur = Kein Abschluss) %3E Abgang vom Gymnasium..., Verlust meines sozialen Umfelds, usw.

Irgendwann in dem Zeitraum zog ich Psychotherapeuten hinzu... Ich bekannte mich klar zur Computersucht, dennoch ist der Weg schwer, immernoch.
Ich sammle schon wieder fleissig Fehlstunden auf der Realschule, die ich besuchen DARF.
Was treibt mich dazu? Absolute Faulheit? Oder die Angst zu versagen? Lustlosigkeit? Sucht? Unselbstständigkeit? = alles Ausreden?
Mein Therapeut versucht mich immer von einer Klinik zu überzeugen - was ich allerdings nicht einsehe, da möchte ich auf gar keinen Fall hin. Wobei ich selber merke, wie hilflos ich manchmal bin. Damit meine ich, dass ich vieles im Alltag nicht bewältigen kann.
Dass ich Psychosomatisch auf Stress reagiere, macht es auch nicht einfacher.
Familiär bietet sich auch immer ununterbrochen Stress an. Auch in dem, endlich wieder vorhandenen, Freundeskreis. (mittlerweile nicht mehr)

Eine zeitlang ging es auch gut, ich verlor die Interesse ans Internet (MMORPGs + Ego-Shooter)
Ich schlief viel, hing vor dem TV... auch nicht die Beste Lösung.
Dennoch hielt ich immer mein Umfeld aufrecht und ich gehe nicht irgendwann verloren, hoffe ich.
Es ist nicht immer leicht, gegen die Sucht anzukämpfen.
Sie bietet immerhin eine Welt ohne Sorgen. Eine Welt, wie sie einem gefällt. - Eine VIRTUELLE "Welt".
Ich muss noch nichtmal zocken, ich kann mir im Internet auch anders die Zeit totschlagen. (Inner Woche)
Am Wochenende bin ich IMMER unterwegs - Alkoholexzesse/Komasaufen, "einen draufmachen", Freunde treffen. - Hört sich typisch an für einen Teenager, ist es aber nicht mehr, wenn man wie ich weiß, dass man damit versucht seine Probleme zu ertränken. Klappt nur nicht ganz, dessen bin ich mir bewusst, trotzdem brauch ich es manchmal. Zu sehr? Habe ich noch ein anderes Suchtproblem?

Es gibt soviele Themen, die totgeschwiegen werden. Das muss sich dringend ändern. Die Welt braucht mehr Toleranz und mehr Verständnis.
Achja, ich wollte erwähnen, dass an mir selbst aufgefallen ist, wenn ich z.B. Kopfschmerzen habe, sobald ich vor dem PC sitze, so abgelenkt bin, dass ich sie nicht mehr spüre. Verrückt? Irgendwie schon.

Dadurch dass ich aufgehört habe mich sportlich zu betätigen, nimmt meine Trägheit deutlich zu. Das verunsichert mich oft, weil ich sonst so ehrgeizig und "Sportgeil" war.
Ich liebte es... Ich liebe es eigentlich immernoch. Doch wo bleibt meine Motivation? Schade... Vielleicht find ich die irgendwann wieder. Denn eigentlich müsst ich längst meinen Hintern bewegen, ich habe schon mit 16 soviele körperliche Probleme, das ist nicht normal. (Keine Behinderungen, wobei es schon zur Behinderung geworden ist, da ich, sobald ich mich überanstrenge, komplett zusammensacken könnte, das erschöpft mich so sehr, dass ich tagelang nichts mehr machen möchte). Sollte ich den Weg zurück finden, müsste ich mich so sehr quälen... Ich schuf noch vor 1 Jahr über 50+ Liegestütze am Stück, jetzt brech ich nach 10 schon zusammen... Wobei ich sagen muss, ich hatte schon immer Probleme. Ob es meine Koniditon ist, oder Kreislauf. Trotzdem konnte mir niemand was vormachen, was Sport betraf...
Sport machte ich folgenden:
Kunstturnen,Fußball,Handball,Badminton(Pflicht-AG)


Tja, wie soll ich sagen... Das waren dann meine 2 Cents zu dem Thema Sucht...

Tschüssikowski

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674


Name:
Luke (kater.tom@hotmail.com)
Datum:Sa 05 Dez 2009 22:29:07 CET
Betreff:gamen
 

hi ich habe eine frage ist man süchtig wenn man jede woche am sonntag 3-4 stunden wow oder so zockt? weil das mache ich so! danke schon im vorraus gruss luke

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673


Name:
Daniel (danny.b@gmx.at)
Datum:Fr 04 Dez 2009 16:30:36 CET
Betreff:Nicht die Spiele sinds!
 

Ihr seid es. In mindestens 75% aller "Hallo, ich bin Klaus und bin süchtig" - Beiträge wird darauf hingewiesen, wie gefährlich das Spiel ist und wie süchtig das andere Spiel macht.

Bitte Leute, seid euch im klaren, dass diese Spiele nur euer bereits vorhandenes Suchtpotential abzudecken vermögen und nicht "böse" sind.
Viele schrieben ja bisher, sie lenkten sich mit diesem und jenem Spiel anfangs von anderen Süchten ab. Kein WoW, kein CS und was auch immer vermag es, euch diese Sucht aufzuzwingen. Ihr habt in dieser Welt eine Zuflucht gesucht und gefunden und jetzt versucht ihr den Ruf eines Spiels und dessen Hersteller durch den Kakau zu ziehen, indem ihr vor diesen Spielen warnt!

Nicht genug damit, dass ihr mit eurer selbst verschuldeten Sucht euren Mitmenschen geschadet habt, nein - jetzt muss ein Schuldiger her - in diesem Fall der Hersteller eines Onlinespiels.
Dass durch euren Rufmord an diesen Firmen unschuldige Mitarbeiter ihre Stellen verlieren, ist euch in eurem verblendeten Selbstmitleid wohl noch nichtmal ansatzweise in den Sinn gekommen.

Vielleicht ergründet ihr euer Suchtverhalten mal etwas objektiver und beginnt das Problem an der Wurzel zu packen, ihr werdet erstaunt sein, welche WAHREN Gründe euch in eine Sucht, egal welcher Form, treiben. Ist bei Alkohol, Drogen und Zigaretten nix anderes.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe sehr wohl Verständnis für eure Probleme, zumal ich ebenso einer Sucht verfallen war, aber den grössten Schritt von allen macht ihr, wenn ihr einseht, dass einzig und allein euer freier Wille und euer Verstand euch zu dem Punkt geführt hat, an dem ihr euch jetzt befindet.

Ich weiss, dass nach allem was ich geschrieben habe, meine Sympathiewerte gen 0 gehen, aber ich musste es auch erkennen! Wer sich dennoch austauschen möchte, oder vielleicht einfach nur jemand zum Reden braucht - ich bin sehr gerne für jeden da..

beste Grüsse



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672


Name:
Michael F. (gruenkohl7@yahoo.de)
Datum:Fr 04 Dez 2009 16:24:50 CET
Betreff:WoW-Selbsttest
 

Hallo zusammen,

zunächst mal möchte ich mich bei all denen bedanken, die sich die Mühe gemacht haben, ihre Suchtgeschichte niederzuschreiben und so andere Menschen Anteil an ihrem Schicksal nehmen zu lassen.

Ich selbst bin nicht süchtig nach Online-Spielen, aber einer meiner besten Freunde ist wohl nur noch als "Totalabsturz" zu bezeichnen. Er lebt mit seiner Frau (beide Ende 20) in einer verwahrlosten Wohnung, beide beziehen Hartz-IV und der einzige Besitz sind zwei hochwertige Rechner um WoW zu zocken. Der Tagesablauf ist wie folgt: Mittags aufstehen, PC einschalten und 18 Stunden WoW zocken, 6 Stunden schlafen. Zu essen gibt es - die haben ja wenig Zeit - nur Fasfooddreck aus der Tiefkühltruhe. Drei Jahre habe ich diesen Freund nicht gesehen, weil er ja nie Zeit hatte. Als wir uns dann wiedergesehen haben, bin ich fast umgefallen: Vor mir wankte eine Pommestonne von epischen Ausmaßen. Er konnte sich kaum bewegen so dick war er. Wo war nur der sportliche und drahtige Typ von einst? Und exzessives Onlinezocken macht wohl auch weich in der Birne. Das ist so ein bißchen wie bei Alkoholikern, die sich das Hirn wegsaufen. Er redete nur noch Stuß.

Ich habe ihm bei diesem Treffen angeboten, dass wir gemeinsam Sport machen könnten, dass wir zusammen wieder mal was unternehmen, aber außer Lippenbekenntnissen ("Ja, klar!, Machen wir!, Super!") war natürlich nichts. Ich komme an ihn einfach nicht ran. Und ich könnte heulen vor Wut, weil er sein Leben wegwirft für ein dämliches, schrottiges Computerspiel über das in zehn Jahren kein Mensch mehr spricht, weil dann wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird.

Kein Mensch wird sich seiner epischen Heldentaten erinnern; niemand wird die großen hochgelevelten Charaktere mit den tollen Exklusiv-Gegenständen, die jeder bestaunte, im Real-Life zu würdigen wissen, wenn es mit diesem Spiel vorbei ist. Es bleibt nicht mal was, was man sich später noch mal anschauen kann. Es ist nur virtuell und nicht existent; ein Seelenfresser!

Um den Hype überhaupt nachvollziehen zu können, habe ich mir das Spiel dann auch zugelegt, denn man muss ja zumindest nachvollziehen können, was da eigentlich passiert.

Und obwohl ich immer eine Vorliebe für klassische Pen%26Paper-Rollenspiele hatte, hat mich dieses Online-Rollenspiel nicht in seinen Bann ziehen können. Zugegeben: Die ersten Tage wars noch interessant, diese neue Welt und ihre Bewohner anzuschauen. Die ersten Quests waren auch noch einigermaßen unterhaltsam. Allerdings verrät allein die Tatsache, dass ich geschlagene vier Wochen gebraucht habe, um auf Stufe 17 zu kommen, dass ich mich nur selten zu WoW verirrt habe, denn schon nach dieser kurzen Zeit fielen mir zwei Dinge unangenehm auf: Zum einen das zum völligen Verblöden einladende System mit den Questen. Abwechslung ist absolute Fehlanzeige, weil es immer nur eines gibt: Quatsche den Questgeber an, erhalte den Auftrag irgendwelche Viecher platt zu machen und/oder einen Gegenstand zu besorgen, kehre zum Questgeber zurück und erhalte Erfahrungspunkte/Gold/Gegenstände (gähn!)

Nächster Punkt ist die technische Umsetzung: Es liegt freilich in der Natur der Sache, dass die Story sich nicht weiterentwickeln kann, weil ja immer wieder Spieler nachkommen, die an gleicher Stelle erleben, was man selbst schon erlebt hat. Das bedeutet, dass diese Welt absolut statisch ist. Habe ich z.B. den Auftrag, ein Zielgebiet von irgendwelchen Kreaturen zu säubern und einen Gegenstand zu besorgen, so kann ich sicher sein, dass alles das wieder da ist, wenn ich das nächste Mal dort vorbei komme, denn die nächsten Spieler müssen diese Quest ja auch machen. D.h. die Handlung einzelner Figuren hat überhaupt keine Auswirkung - nicht mal die allerkleinste.

Hinzu kommt, dass das Spiel ja eigentlich nie endet... Der einzige Reiz ist eigentlich das Spielen mit anderen Menschen, weshalb die meisten früher oder später eine Gilde beitreten. Welche Blüten das hervorbringen kann, habe ich bei einer Arbeitskollegin erlebt, die im Büro einen Anruf ihres "Gildeoffiziers" erhielt, weil sie zu einem verabredeten Zeitpunkt nicht an einem Raid teilgenommen hatte und "unentschuldigt" fehlte. Die Kollegin brach am Telefon in Tränen aus, weil dieser Hanswurst ihr mit Ausschluss aus der Gilde drohte... So was kann doch nicht wahr sein und ist laut meiner Kollegin kein Einzelfall. Da herrscht in manchen Gilden wohl Kasernenhofdrill und die Leute lassen sich das auch noch gefallen. Hallo? In einem Computerspiel, welches ich zur Entspannung in meiner Freizeit spiele, lasse ich mich noch von aufgeblasenen Wichtigtuern ansaugen?

Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen, was die Leute zu WoW treibt - oder besser gesagt 'konnte'. Durch diese Seite hier habe ich einen tieferen Einblick bekommen und möchte mich dafür noch einmal bedanken. Zufrieden bin ich aber erst, wenn ich meinen Freund irgendwie da herausholen kann...



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671


Name:
T 163 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Do 03 Dez 2009 10:30:22 CET
Betreff:WOW-Sucht
 

Mir persönlich hat WOW über einen Teil der schlimmsten Zeit in meinem Leben weitergeholfen. Ich konnte zwei Jahre überbrücken, in denen ich ohne die 10 Stunden WOW täglich Dummheiten begangen hätte. Irgendwann wurde es mir zu dumm und ich spiele EVE-Online. Dann fand ich endlich einen Ausbildungsplatz. Ich deaktivierte meinen EVE-Account, schloss meine Ausbildung gut ab und spiele jetzt wieder EVE. Auch wieder 10 Stunden.... allerdings auf eine Woche verteilt. Ich gehe jetzt einem geregelten Leben nach.

Sucht ist schlimm, aber man sollte vielleicht auch immer im Hintergrund nachbohren und nicht immer das vermeintlich offensichtliche verurteilen.

Nichtdestotrotz verbergen sich hinter Onlinerollenspielen enorme Suchtpotentiale. Ich habe schon Leute kennengelernt, die Ihr Leben hierbei fast zerstörten...

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670


Name:
Nerubiac (schokodealer0711@web.de)
Datum:Mi 02 Dez 2009 17:37:29 CET
Betreff:Es ist immer einfach die Schuld auf andere abzuwälzen...
 

Ich habe übers Internet die Sendung Onlinespielsucht verfolgt und bedauerte den Verlust ihres Sohnes (der es ja mitlerweile geschafft hat von davon loszukommen).
Dennoch muss ich sagen, dass das Ausmaß auch immer im Auge des Betrachters liegt, gerade, wenn es sich um den eigenen Freundes/ Verwandtenkreis handelt. Es ist ja nicht jeder ein solch begabter Mensch wie ihr Sohn. Viele dieser "Süchtigen" sind arbeitslos (ob nun vor oder nach Beginn der Spielsucht), sind vielleicht Aussenseiter oder haben sich auf Grund dessen, dass sie nicht ins gesellschaftliche idealbild passen und somit in der Schule oder im Berufsleben gemobbt wurden für diese virtuelle Welt entschieden. ist ja auch nicht verwunderlich, wenn man im realen Leben immer der dumme, der Arsch, der Honk ist, in eine Welt einzutreten, in der es einen nicht interessiert, wie man selbst aussieht, oder was man für eine Bildung hat, bzw soziale Stellung hat. Warum sich dann also immer durch die Hölle des Alltags quälen, wenn man in der virtuellen Welt Ansehen und Respekt genießt? Der andere Teil der Spieler wird das aus dem Grund tun, warum natürlich auch die oben genannte Personenschickt spielt, aus Spass.


Zugegeben, das klingt jetzt nach einer Verschönigung des ganzen, soll aber nur ein fingerzeig darauf sein, was evtl in den Köpfen derjenigen vorgehen könnte. Hinzu kommt dann noch der zugzwang der Gilde, denn wenn 24 Leute ihren Abend opfern um eine instanz oder einen Raid zu meistern und dann auf den 25ten warten müssen oder dieser einfach nicht auftaucht, bekommt man das natürlich evtl. durch Ausschluss aus dem Raid oder der Gilde zu spüren. Was die Bereitschaft vieler natürlich extrem erhöht, Opfer (in diesem Falle Real Life) zu bringen. Aber ist es nicht bei anderen Leistungsportarten ähnlich? Ja ich spreche hier von Leistungsportarten, da es für Onlinespiele ja bereits eine E-Sport COmmunity gibt und Spieler in anderen Ländern als Superstars gefeiert werden, wie z.B. hier zu Lande Musiker und Bands.

Ich selbst spiele seit 2007 World of Warcraft und habe in dieser Zeit meine Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel absolviert. Derzeit besuche ich das Fachgymnasium in der Klasse 11 und werde nach Beendigung diesem, ein Studium antreten (vermutlich Virtual / Gamedesign^^)
Doch bin ich süchtig? Ehrlich gesagt, war das Potential gegeben, doch habe ich es früh erkannt und mein Spielverhalten gewandelt. Damit will ich sagen, dass es immer einfach ist, die Schuld, dem Hersteller oder der Regierung zu geben, denndie haben es ja erst möglich gemacht, dass Kinder und Erwachsene, Nächtelang vor der Kiste sitzen.

Wir deutschen habe ein Talent dazu, auf alles mit dem finger zu zeigen und es in öffentlicher Propaganda zu sezieren und zu verteufeln.
Ja ich bin der Meinung, dass es SPiele gibt, die sehr Zeitintensiv sind, wenn man den Endgame Content miterleben möchte. Ja genau diese Spiele sind es auch die viele Menschen einfach nicht loslassen. Dennoch bin ich der Meinung, dass ein einfaches SChlechtreden, bzw ein Fingerzeig auf diese COmmunity völlig sinnlos und überflüssig ist. Anstelle zigtausend Propagandadokumentarfilme zu veröffentlichen, in denen verbitterte Eltern ihre Wut auf die Onlinespieler loslassen (dies soll kein persönlicher Angriff auf Sie sein), welchem psychologischen Aspekt dieses Spiel dient. Nämlich dem Belohnungssystem. Spiele viel und du wirst ganz oben mit dabei sein. Spiel wenig oder kaum und du bleibst mittel, bzw. Unterklassse. Kennt man irgendwoher oder? Aus dem Realen leben und dieses Spiel heisst Kapitalismus. Nunja, ich will hier jetzt aber nicht abschweifen...
Fazit: Der Tag wird kommen, an dem eiem dieses Spiel oder diese Form des Onlinespielens zum Halse raushängt, weil man ja doch immer das gleiche macht. Und wenn man an diesem Punkt angelangt ist, wird man auch über sein Verhalten nachdenken und dieses ggf. ändern. Und dann steht man wieder frisch im eigenen Leben. Ist ja nicht so dass man sich x Jahre lang die Gesundheit mit Alkohol oder Drogen zerstört hat. Man hat gespielt und evtl auch eine Erfahrung fürs LEben gemacht (ob nun gut oder schlecht ist irrelevant). aber Druck seitens der Eltern, Freunden, oder Verwandten führt meist genau zum Gegenteil und zu einer Trotzreaktion des Betroffenen, sei es durch Kontaktabbruch oder Agressivität. Damit will ich jetzt nicht den Eindruck vermitteln, sie sollten abwarten und Tee trinken. Nur handeln sie richtig. Spieler sind keine Drogensüchtigen, die ihre Gesundheit mit jahrelangem Konsum zerstören, was die vielen Dokus jedoch leider oft vermitteln...

Wer Rechtsschreibfehler findet, darf sie behalten :P

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669


Name:
Darth Leviathan (Darth_Leviathan@web.de)
Datum:Mi 02 Dez 2009 12:41:57 CET
Betreff:Da in anderem forum aus irgendeinem sicher von euch geplanten grund nicht mehr vorhanden hier nochmal.....
 

Ich musste als Spieler schon vieles ertragen, erst das Wort "Killerspiele" dann eine Verbotsforderung (die bisher zum glück nicht umgesetzt wurde) bishin zu einer Aktion "Killerspiele" auf den Müll zu werfen (welche glücklicherweiße auch ein reinfall war).
Vor kurzem nahm die Politik die Forderung "Killerspiele" zu verbieten zurück. Ich habe eigentlich gedacht es ist jetzt endlich Vorbei, aber nein heute musste ich Folgendes lesen:
http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=88%26pk=2310984%26fp=4#liststart
Das wir Spieler Windeln tragen um nicht vom PC aufstehen zu müssen ist ja wohl die absolute Frechheit. Sie sollten wirklich nicht alles glauben was sie bei Southpark sehen!
So etwas auf der Titelseite einer Zeitung zu lesen ohne das auch nur ein Fünkchen Wahrheit dahintersteckt ist wirklich sehr erschreckend. Kann sein das einige das tatsächlich so machen deswegen muss man das aber nicht auf die Allgemeinheit übertragen, oder? Vielleicht haben sie das auch nicht auf die ganze Spielergemeinde bezogen. Ist aber ein gefundenes Fressen für unsere Bildzeitungsniveau Killerspiel-Gegner, die das geschriebene 100 Prozentig auf alle Spieler beziehen.
Denken sie mal darüber nach.

MFG Darth_Leviathan

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668


Name:
T 162 anonym (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Sa 28 Nov 2009 02:40:28 CET
Betreff:Mein Statement
 

Ich bin durch die Sendung Spielen Spielen Spielen - Wenn der Computer süchtig macht auf Ihre Seite aufmerksam geworden.

Was mir gleich zu Anfang auffiel war, dass Sie ihr Statement "Wir hatten unseren Sohn ans Internet verloren" verwirklichen konnten und somit ihr Wunsch, den sie zu Ende der Sendung geäusert hatten wahr wurde. Glückwunsch dazu.

Ich studiere derzeit Game Design und versuche einen Weg in diese suchteregende Industrie zu finden.
Ich befasse mich daher sehr intensiv mit Computerspielen. Genau genommen dreht sich jeder Tag um Dieses Thema. Trotz alledem, spiele ich selber nur äuserst selten und wenn dann nicht unter den üblichen Aspekten. Ich bin stets nur an Mechaniken, Gameplay und Gefühl interresiert.

Es gibt sogentannte Patterns, Gründe warum Menschen spielen: (Nicht alle treffen auf Videospiele zu)
Spaß, Rollentausch, Wettbewerb, Herausforderung, Erweiterung der eigenen Fähigkeiten, experimentieren, entdecken, soziale Kontakte, visuelle Eindrücke, körperliche Übung, kognitive Übung, kognititve Probleme lösen, Erfolgserlebnisse, BELOHNUNG, angeben, gewinnen, gelobt werden, Spannung aufbauen und erleben, Flow-Zustand, Anerkennung, entspannung, Spielwelt erleben, Story erleben, Möglichkeiten erforschen, Kreativität und und und

Die selben Patterns treffen übrigens auch auf Schach, Sudoku, Kreuzworträtsel, Fangen, Verstecken, Gesellschaftsspiele und andere zu. Lediglch die Plattformen auf denen gespielt wird unterscheiden sich.

Wow bedient sehr viele dieser Aspekte und ist daher automatisch ein sehr attraktives Spiel.

Ich selber kenne zwei gute Beispiele zu diesem Thema:
Der eine ist/war ein Mitschüler der seitdem er zuhaus in seiner Wohnung Internet hat nun nicht mehr in der Schule anzutreffen ist. Der seine Freundin bei WOW gefunden hat, eine Dunkelelfin soweit ich weiß und mit der er jetzt im Mondlicht baden geht, natürlich virtuel.
Der andere ist 45 und spielt jeden Donnerstag 4 Stunden, abends mit alten Freunden um auf diese weise Kontakt zu halten.
Man sieht, es gibt immer verschiedene Arten mit einem Spiel umzugehen.

Die beste Art einen Spieler vom Spiel wegzubringen ist allerdings nicht ihm den Stecker zu ziehen.
Vielmehr muss man ihm klarmachen, dass das Leben auch eine Challenge ist und auch voll mit Erfolgen ist.
Belohnung und Erfolg, Lob und Anerkennung zu wollen ist rein menschlich, WOW macht das nur einfacher als je zuvor.
Die Frage ist wie kann ich demjenigen das vermitteln. Das Leben als Herausforderung zu betrachten und diese anzugehen.

Wichtig finde ich noch zu erwähnen, dass es meiner Meinung nach nicht die Schuld der Eltern, des Umfelds oder des Staates ist. So etwas zu behaupten ist schwach.

Mfg

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667


Name:
Peter Tuynder (peter.tuynder@ttutup.ch)
Datum:Mo 23 Nov 2009 17:42:08 CET
Betreff:Die Word of Warcraft Gilde "The Trail" auf dem Server die Nachtwache
 

Hallo miteinander,

Ich habe mit grossem Interesse heute Nachmittag die Sendung über Onlinesucht im Fernsehen verfolg und ich möchte Euch zur persönlichen Leistungen gratulieren.

Unsere Gilde ist mit 100 Mitgliedern ein kleines Unternehmen, dass auch geführt werden muss wobei wir uns Heute und für unsere Zukunft in eine Stabsorganisation ausgerichten werden. Durch diese betriebliche Organisation haben wir schon seit längerer Zeit auch ein Modusoperandi festgelegt, in dem wir genau auch diese Themen besprechen, die Euch Sorgen machen. Da wir einiges an Erfahrung haben, an Suchtpotentiale in Onlinegames, und wie wir als Gilde darauf reagieren, haben wir in der Reorgaisation entschlossen einen Communikationsmanagement einzuführen um unsere Mitglieder genau auf diese Thematik zu sensibilisieren.

Durch diese organisatoriche Veränderungen möchten wir Sie als Gilde in aller Form unterstützen und alle anderen Spieler und Gildenmeister appelieren das gleiche zu tun.

Schöne Grüsse aus dem Berner Oberland.

Der Gildenmeister Ttutup Switzerland

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666


Name:
Stefan (s-struijs@web.de)
Datum:So 22 Nov 2009 20:24:11 CET
Betreff:Oh Mann!
 

Ich habe grade das Video gesehen das bei ARD und ZDF ausgestrahlt wurde. Ich finde es eine riesen Sauerei ein/mehrere Spiele so in den Dreck zu ziehen und schlecht zu machen wie es dort gemacht wurde. Ich bin selbst Spieler von WoW und anderen Onlinespielen und habe es unter Kontrolle und spiele auch so oft ich kann.

Bei wem liegt das Problem?
-Liegt es nicht hauptsächlich bei den Eltern die sich um Ihr Kind nicht kümmern und dann wenn es Süchtig ist dann merken das es so wie sie mit Ihrem Kind umgegangen sind nicht richtig ist?

-Ist es vielleicht auch die Schuliche Lage (Mobbing) das dafür sorgt dass ein Kind oder Jugendlicher versucht sich in einer virtuellen Realität zu verstecken?

-Ist es nicht die wirtschaftliche Lage (wenig ode rgar keine Ausbildungsplätze, das schwache Angebot der Argentur für Arbeit)
(Zitat: Bernd bemüht sich um eine Umschulung bei Arbeitamt und bekommt sie nicht bewilligt)

Was ist Schlimmer?
Jugendliche auf der Straße die Alkohol und Drogen konsumieren und Verbrechen begehen oder Jugendliche an Ihrem Computer die nichts Verbrechen und Ihre Wut und Frust in einem Spiel aus lassen!


Eltern es liegt an euch und nicht an euren Kindern
Es liegt am Staat die Probleme die es gibt vor zu beugen und/oder zu verbessern
Und es liegt an den Spielern die Ihr hier als Drogensüchtige darstellt zu sehen das sich was ändert!

Und an die beiden Betreiber der Website möchte ich richten:
Jetzt wo Ihr euren Sohn (verloren) habt merkt ihr das Ihr einen Fehler begangen habt!
Arbeitet an euch und bekämpft nicht einen Markt der Millionen Arbeitsplätze zu verfügung stellt!
Der Spieleindustrie!

Danke

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665


Name:
Esther (rollenspielsuchtdokumentarfilm@hotmail.com)
Datum:So 22 Nov 2009 20:15:54 CET
Betreff:Dokumentarfilm über Rollenspielsucht als Studienarbeit
 

Sehr geehrte Forumsbesucher,

ich bin eine Multimedia Studentin die als letzte Studienarbeit einen Dokumentarfilm zu erstellen hat. Aus persönlichem Interesse habe ich mir das Thema "Rollenspielesucht" herausgesucht. Nun bin ich auf der Suche nach einer Familie oder Einzelpersonen, welche von der Rollenspielesucht zermürbt wurden und durch den Film ihre Geschichte aufarbeiten möchten.

Vorteile:

- da es eine Studienarbeit ist, entstehen Ihnen keine Kosten, es sei denn Sie wollen den Film auf
DVD dann 5-20 Euro Material Gebühr je nach Aufwand)

- öffentliche Austrahlung nur auf Wunsch, ansonsten sieht den Film nur mein Professor und eventuell andere
Kommilitonen

- kann als warnendes Erinnerungsstück für einen selbst und für zukünftige Generationen dienen

- die Aussprache des Problems kann wesentlich zur Verarbeitung beitragen

- Der kurze Film soll Betroffenen, die den Film sehen dürfen, eine Hilfe sein und ein Mutmacher sein.


Was kommt auf Sie zu?

- etwas Schreibkram (Unterschrift auf Erklärung, dass sie mit den Dreharbeiten
und Verwendungszweck als Studienarbeit einverstanden sind)
- Zeitaufwand (wenn es Ihnen wichtig ist ihre Geschichte zu erzählen, wird sie
das nicht weiter stören)
- Sie sollten für Absprachen und Termine über Handy, Telefon, E-Mail etc.
erreichbar sein


Drehtermin ist sobald wie möglich, sprich im Dezember 2009 und Januar 2010.

Bitte melden Sie sich schnellst möglichst bei mir per E-Mail an

rollenspielsuchtdokumentarfilm@hotmail.com

Teilen Sie mir in Ihrer E-mail bitte mit woher Sie kommen. Besonders Bayern und Baden Würtemberg sind für mich wegen örtlicher Bindung von besonderem Interessse.

Vielen Dank, dass Sie meinen Beitrag gelesen haben,

Esther

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Name:
Christian Nold (christiannold@hotmail.de)
Datum:Di 17 Nov 2009 17:12:11 CET
Betreff:Senken der Spielzeit leichter gesagt als getan/glückwünsche zum wiedergekehrten Sohn
 

Zu nächst einmal möchte ich Ihnen beiden meine hochachtung aussprechen, dass Sie ihren Sohn "wieder haben".

Aber zu mir. Ich hatte schon einmal im April diesen jahres (beitrag 611) geschrieben und meine damalige situation geschildert. Leider war diese grammatikalisch und rechtschreibeteschniche wohl aus übermüdungsgründen ein wenig in kauderwelsch gefasst. aber darum geht es ja auch nicht.

In ihrer AntwortMail schrieben Sie damals das ich auf einem guten weg seihe, wenn ich schon die erkenntniss hätte das ich eingentlich keine lust mehr habe.

Nun die momentane Situation ist diese. Erst kürzlich habe ich meine arbeit verloren, was nicht nur mit dem spielen zusammenhängt. Ich habe mein spielen im moment eigentlich sogar sehr gut im griff. Jedenfals im vergleich zu "damals". Die zeiten beschränken sich zur zeit (vor der arbeitslosigkeit) auf im schnitt 3-4 stunden am tag was meines erachtens zwar auch noch viel ist/war aber dennnoch im rahmen. Nun dann kam die kündigung un ich muss ehrlich gestehn ich geben dem Spielen ( hier mal wieder World of warcraft) schon eine nicht unerhebliche teilschuld daran. Es gab auch andre gründe die aber nicht hierher gehören, da sie nichts mit dem spielen ansich zu tun haben. nun ist meine online zeit leider wieder etwas gestiegen un in der letzten woche sogar so ausgeatet, dass ich nicht einmal mehr den wochentag wusste und 4 tage aufgrund herabgelassener rolläden kein tageslich gesehen hatte. Nachdem mich ein mittspieler darauf hinwies das ich schon an die 100 stunden im teamspeak seihe und knapp 90 stunden in WoW online wäre kamen mir meine zweifel, ob dass was ich mir über die letzten 5 bis 6 monate so hart erarbeitet hatte einfach so dahin wäre.
Nein Ich will das nicht zulassen. Und werde das auch nicht. Nach 18 stunden erholsamen schlaf loggte ich zwar wieder ein und spiele auch ca 5 stunden sah mir dabei aber immer wieder in der dauerschleife die Ard reportage auf Youtube ab und dachte immer wieder und immer wieder, willst du wirklich einmal so enden wie Bernd aus der reportage? (nichts gegen Ihn ich habe es ja selbst erlebt und kann ihm gut nachempfinden.)
NEIN!! das möchte ich nicht. deshalb habe ich mich nur ergeizige Projekte zur Aufgabe gemacht, wie das renovieren der Wohnung, dass umstellen der möbel in den Zimmern, und und und. Aber was wenn all diese Projekte vorbei sind. Was ist dann? oder was wenn auch mir die arbeitsagentur nichts genehmigen will? Wie kann ich es von vorn herein ausschließen wieder weiterzumachen, in einem ausmaß, dass ich nicht mehr überblicken kann?
und die "simplen Standarttips" wie Pc abbauen funktionier nicht, da es ohne Pc heutzutage faktisch nicht mehr geht. Allein die arbeitsagentur verlangt ja schon, dass man sich auf ihrer seite online nach jobs umsieht. Und da wird die verlockung für andre nicht so willenstarke die verlockung groß sein, anstatt auf Login für die Jobsuche auf Login für WoW oder sonstige spiele zu drücken. Weil die Arbeitsamt seite ist ja morgen auch noch online, der raid oder das event oder sonstiges wie es auch immer in den spielen heißen mag ist nur heute und man könnte ja etwas verpassen, was ja eigentlich die größte sorge von onlinerollenspielern ist. Weswegen ja auch viele der sucht verfallen. Ich möchte damit nicht zum ausdruck bringen, dass jeder der mehr als 2 oder 3 std vor dem Pc sitzt süchtig ist, aber es ist ein gefährdungspotential vorhanden. Und wer meint nicht süchtig zu sein sollte sich genauestens in seinem Umfeld umhören und die signale bewusst wahrnehmen und darauf reagieren. Ich habe es damals wahrgenommen aber nicht darauf reagieren können weil mein blick nur auf WoW gerichtet war. rückblickent fasse ich mir an den kopf warum ich so blöd war und es nicht verstanden haben. Zeichen wie abneigung gegen körperliche nähe zum beispiel. Ich hatte es einfach im spielrausch "vergessen" oder verdrängt oder wie auch immer. Waschen. Die banalste sache der welt. so selbstverständlich wie zähneputzen essen oder trinken. Einfach vergessen. Oder bewusst nicht gemacht? ich kann es nicht sagen. Und auf toilette gehn war je sowieso nicht notwenig. wozu auch, wenn man 5 tage nichts isst oder trinkt. es sind die kleine zeichen der andren menschen in dem persönlichen umfeld die einem zu denken geben sollten.Ok. nun werden sich sicher einige Fragen wie soll ich darauf reagieren wenn du es auch nicht geschaft hast. Hmm darauf kann ich leider nur eine antwort geben. Ich weiß es nicht. Vielleicht gibt es euch aber zu denken wenn ihr dies hier lest.

Nun ja das war ja einmal. Ich habe es nun schon seit 5 monaten im griff mit der körperlichen sowie äusserlichen hygiene. gut Meine essgewohnheiten sind noch ein wenig sagen wir mal "anders" aber sie sind immerhin gesund ( die zu mir genommene nahrung nicht unbedingt die zeiten aber ich arbeite dran) und das zeichnet sich auch im körperlichen wohlbefinden aus. ich nehme langsam wieder zu ( zur zeit 69 kg auf 189cm) was mich sehr glücklich macht. vor 8 monate hatte ich nur an die 58 kilo trotz einer ungesunden ernährungsweiße ( überwiegen Mc donals oder tiefkühlpizza und ausschließlich cola und red bull).

Jetzt stellen sich sicher wieder einige die Frage, warum in aller Welt erzählt er mir das, dass interessiert mich doch alles gar nicht. Nun das ist ganz einfach. ICh kann wie ich auch schon damals (post 611) geschrieben haben keinem sagen wie er aufhören kann da ich es ja selbst nicht kann , sondern ich möchte euch/Sie darauf sensibilisiern, woran erkenne ich das ich vielleicht süchtig bin und wie man es schon im vorhinein vermeinden kann süchtig zu werden.
Klar das vermeiden im voraus heißt ncith, kauft euch keine spiele mehr, sondern setzt euch einfach ein zeitliches limit nach dem ihr aufhört. Klingt doof und simpel ist es aber nicht. Nehmt wärend ihr spielt aktiv euer umfeld wahr (ich weiß ich wiederhole mich aber das macht nichts) und deutet diese zeichen.

So nur zu einer Frage an die hirtes oder an ihren sohn? oder einfach an alle beide. Wie hast du/ haben Sie es geschaft davon loszukommen. Und was hast du für "nachwirkungen"`? merktst du irgendeine körperliche/geistige veränderung?
Und Merken Sie liebe Hirtes eine veränderung an Ihrem SOhn, ausser das er ihnen präsenter ist (ist er das? ich denke mal).
Und was tun Sie um dafür zu sorgen das er nicht irgendwann wieder anfängt zu zittern und blass zu werden um dann von dannen zu ziehn?

Ich wünsche ihnen auf jeden fall alles gute und nochmal meine glückwünsche das Sie ihn "wiederhaben" ich war echt fast den tränen nahe als ich den satz den sie in der reportage kaum über die lippen gebracht haben vor weinen heute auf der homepage gelesen habe.

Ich hoffe das Sie diese erfreuliche tatsache jedoch nicht von diesem Tollen projekt hier abbringt und sie es evtl "vernachlässigen"

Viele Grüße Christan

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663


Name:
Andrej Delany (SuicideEngel@aol.com)
Datum:Di 27 Okt 2009 17:56:16 CET
Betreff:WoW macht süchtig (aber nicht immer)
 

Also ich spiele auch seit 1 Jahr WoW. Erst wollte ich es testen auf den Privat Servern. Aber die waren mir zu lehr und buggy. Nun spiele ich auch auf den offizielen servern.

Ich spiele auch mehrere stunden am tag, also bis 22:00 Uhr c.a. Aber ich muss sagen, das ich nicht süchtig bin. Denn sucht fengt an, wenn man seine freunde und Famielie vernachlässigt. Ich hab kein Prob. mal für Tage, Wochen, Monate pause zu machen. Wochenende bin ich immer mit meinen Freunden feiern. Nur in der Woche ist es halt nicht möglich, da wir alle in Schichten arbeiten. Und wie schon vorher erwähnt, würde ich sonst vorm Fehrnseher sitzen und mich langweilen. Deswegen finde ich, kann man nicht die sucht an hand von Stunden im spiel ausmachen. Mann muss immer die hintergründe sehen. bei mir ist es ein gutes beispiel, das man extrem viel spielen kann, aber nicht süchtig ist. In der Berufsschule bin ich auch der besste. Mein Cheff ist vollends zu frieden mit mir, Meine freunde sehe ich auch immer am Wochenende (anders können sie auch nicht. Auser wir Fahren auf ein festival, da haben wir alle zur selben zeit Uhrlaub), und das obwohl ich auch c.a. 10 std. am Tag spiele.

Das sollte nur mal zum nachdenken für die süchtigen sein, das es extrem spieln und realleben zu vereinen sind. Und auch für die leute gegen soche spiele, das nicht immer viel spielen gleich sucht ist.

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662


Name:
Kevin Jung (iPogo@gmx-.de)
Datum:Di 27 Okt 2009 14:00:18 CET
Betreff:Weit hergeholt - Denken, danach handeln
 

Rockmusik, vorallem auch die Band ACDC wurden vor einigen Jahren so "behandelt" wie die modernen Spiele der heutigen Zeit. Mir ist total egal ob es sich auf dieser Homepage um Ego-Shooter, die vom lieben Staat genannten Killerspiele, oder MMORPGs, also Massiv Multiplayer Online Roleplay Games handelt. Beide werden in eine Schublade geschoben.

Sie haben Ihren "Sohn ans Internet verloren". Das hört sich eher an als wäre das Internet im Allgemeinen schuld, und nicht World of Warcraft. Ohne Internet wäre die Menschheit stark aufgeschmissen, das wissen Sie oder? Ich gehe mal davon aus, das Sie meinen, Sie haben Ihren "Sohn an World of Warcraft" verloren:

Ich denke eher es liegt an Erziehung und Tat, bzw Untat der Eltern.
Sie schieben mit dieser Homepage, welche zum einen außerdem extrem unübersichtlich aufgebaut ist, ALLE Spieler in eine Schubalde!
Ich spiele täglich mindestens 6 Stunden am Tag irgendwelche Spiele, darunter auch World of Warcraft.
Warum? Weil ich KEINEN BOCK auf GESELLSCHAFTLICHE PROBLEME habe, welche auf jedenfall in DIESEM LAND existieren!
Gehen Sie mal auf die Straße. Sie werden haufenweise Jugendliche mit Alkohol im Blut vorfinden, und das nicht selten.
Immer mehr Jugendliche rauchen, auch darauf habe ich keinen Bock. Nein, da bleibe ich lieber in der Bude, lade richtige Freunde zu mir ein und es wird zusammen World of Warcraft an verschiedenen PCs als kleine LAN gezockt.

Bevor man den Mund soweit aufreißt und eine solche Homepage erstellt, sollte man sich selber erstmal informieren.
Soll ich nun also aufhören World of Warcraft zu spielen, auf die Straße gehen wie viele andere in meinem Alter und dort saufen bis ich im Krankenhaus wieder aufwache? Den genau so hört sich das ganze hier an, wenn man es mal aus der Sicht der Gesellschaftlichen Probleme in diesem Land betrachtet.


Ich bin mir fast sicher das dieser Thread, bzw dieser Beitrag gelöscht werden wird.
Wäre auch verständlich, schließlich soll ja keiner merken das es auch andere Probleme außer World of Warcraft gibt, zu welchen dieses Spiel ein guter Ausweg ist.



Ps: Ich bin 16 Jahre alt und bei mir in der Schule ist trotzdem alles klasse. Bin der beste in Englisch und Deutsch. Nur in Mathe hackt es ein bisschen.



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661


Name:
SaRo* (xxdarksaroxx@eb.de)
Datum:Di 27 Okt 2009 00:26:05 CET
Betreff:WoW
 

Hi! Zocke seid ca 4 Jahren (Seid dem Release des Spieles) World of Warcraft, und muss sagen - das Game was ach so Endlos scheint, fängt an mich total zu langweilen.

Am Anfang war ein Suchtfaktor da, das stimmt gebe ich auch offen zu, aber irgendwann wurde es richtig langweilig, ich zocke es auch meist nur noch 1-2 Stunden am Tag, und gehe öfters raus und bin mit Freunden unterwegs.

Wachgerüttelt hat mich erst die Sendung bei Taff, als Christine Hirte von ihrem Sohn (?) erzählte, aber nun gut, ihr Privat Leben geht mich nichts an, aber eines sage ich Euch Spieler!

SPIELE DÜRFEN UND SOLLEN SPASS MACHEN!!! ABER LASST SIE NICHT EUER LEBEN ÜBERNEHMEN! Die Spieler sollen das Spiel lenken, und nicht das Spiel die Spieler!


Grüße
Saro

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Name:
Xeno. Ines.S (I-M.Stockfisch@web.de)
Datum:Sa 10 Okt 2009 19:40:49 CEST
Betreff:wow Sucht ja kla das gibt es!!
 

Spiele seid 2007 WoW und muss sagen das ich langsam auf dem weg bin aus dem spiel auszusteigen da ich zu damalieger(arbeitsloss geworden) zeit viele freunde unbemerklich verloren hab zu den ich heute langsam wieder kontakt aufbaue. muss sagen als ich des meiner gilde gesagt habe das ich mit wow aufhöre oder zumindest nicht jeden abend nen raid mitgehe auf viel unverständniss gstoßen bin was mich zum nachdenken gebrahct hat.
Mein ich spiel das spiel immer noch aber mitlerweile unter dem aspekt das ich lieber mit freunden was mache als vor dem pc mein leben zu fristen in dem glauben das das wichtiger ist als mein Rl was jeder von uns hat,mein denkt mal nach was kan euch der pc geben was euch freunde nicht geben können, kla in game kan man sich schneller als supertyp beweisen und so und das ich allein schon die verlockung an der sache es zu zoggen wegen der anerkennung um einen haufen müll den ihr euch da erarbeitet und im rl seida warscheinlcih alle arbetiloss hab scho X Lehren in den sand gesetzt und und und. Das ist es nicht wert.
viele freunde von mir wissenmit ihrerzeit nicks anzufangen und werden darin gefangen bleiben leider,aber ich kan sie nicht zwingen mir zu folgen das muss er selbst schaffen.
Nur ist es scheiße wen die eigenen partner dafür bluten müssen!
Und damit nicht alle auf WoW rum hacken jedes online oder offline spiel kan süchtig machen!

Fakt is ich spiel zwar immer noch wie gesagt aber mitlerweile ist es nicht mehr das was mein leben komplett nach der arbeit übernimmt,weil es da draußen ein paar Sachen gibt die es im game nur als schein gibt.

wiederum an die eltern desen kinder die das spielen,mit vorwürfen erreicht ihr das gegenteil von dem was ihr sagen wollt spreche aus erfahrung.
auch wens weh tut lasst eure kinder gegen die wand laufen,vll stehen sie dan von selbst wieder auf.

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659


Name:
Nazragul (unsbekannt@rollenspielsucht.de)
Datum:Sa 10 Okt 2009 08:22:37 CEST
Betreff:WoW anonym T160
 

also ich zocke auch seit 2 jahren WoW, ich spiel jeden abend ca. 4 std., aber ich weiß, wann ich die grenzen erreiche !!!
also das thema mit suchtgefahr ist nicht 100%ig
und wenn man sagt, WoW macht süchtig, sollte man erst mal schauen, wie viel ohne fernseh nicht mehr auskommen ^^
man muss aber seine grenzen sehen, da stimme ich zu

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658


Name:
Selcuk (Aquaice@live.de)
Datum:Sa 10 Okt 2009 08:20:44 CEST
Betreff:Allgemeines und einige Ergänzungen bzw. Kritik
 

Hallo an alle,

mein Name ist Selcuk, 18 Jahre und gehe zurzeit auf eine Medienschule. Ich spiele gelegentlich immernoch WoW seit etwa 3 Jahren. Ja, Ich war süchtig, zwar nicht im extremen Maße, aber ich war eindeutig süchtig. Das ist mir aufgefallen als ich sehr viele Dinge vorgeschoben habe bzw. 'last minute' erledigt habe. Zu den Ursachen später mehr. Zudem muss ich sagen, dass bei vielen aber nicht allen diese "Sucht" eine gewisse Phase ist die sich nach ca. 1 oder 2 Monaten legt. Man verliert einfach die Lust am Spiel.

zuerst muss ich sagen, ich finde es sehr gut, dass hier so eine Hilfe angeboten wird. Und wünsche allen weiterhin viel Glück in ihrem Leben.

Kritik:
Ich möchte ohne lange um das Problem herumzureden mal direkt beginnen. Also ich finde, dass Personen die niemals WoW gespielt haben und sich Experten für Spielesucht nennen sind einfach KEINE Experten. Zu sagen, dass 6 Stunden WoW zocken eindeutig ein Anzeichen für Sucht ist mag vielleicht für Aussenstehende sinnvoll erscheinen. Als erfahrener WoW Spieler sowie mit dem Spielinhalt als auch mit der Sucht kann ich nur sagen: Man müsste sich das Spielverhalten eines WoW(!)-Spieler über einen längeren Zeitraum betrachten(ca. 2-6 Monate), da andere Spiele nicht soviel Inhalt bieten wie WoW.

Das Besondere an WoW ist nämlich der Zeitaufwand um Inhaltlich überhaupt etwas zu erreichen, doch bevor ich dazu komme möchte ich eine viel schlimmere Ursache der Sucht nennen: Die monatlichen Kosten. Ich verdienen noch kein Geld, da ich noch zur Schule gehe (ohne Bafög), deshalb heißt es für mich: wenn(!) ich eine Gamecard für WoW kaufe muss ich soviel Spielen wie Möglich um den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen, natürlich geht dabei immernoch das RL (Reallife also das 'echte' Leben) vor. Da ich die Kosten für WoW jedoch nicht aufbringen kann, spiele ich auf einem Privatserver, dessen Namen ich nicht nennen möchte.

Jetzt zum inhaltlichen Spielaufwand, das alle WoW-Spieler betrifft und auch kennen werden.

Warum wird solange gespielt?
"Raid": Raids (dt.: Schlachtzüge) sind eine Truppe von Spielern(bis zu 25 Mann, früher bis zu 40 Mann) die eine Herausforderung meistern wollen bzw. "einen Dungeon von dem Bösen befreien". Um diese Herausforderung gut koordiniert zu meistern muss sich jeder aktiv beteiligen und so braucht man (abhängig vom Dungeon) gute 4(+/-) Stunden. Damit sind schnell zwei Dutzend Spieler für einige Stunden an den PC 'gefesselt', da ein ausstieg eines Spielers in so einem Raid meist kritische folgen hat.

Möglicherweise, wenn ein Spieler öfters bei solchen Raids teilnimmt wirkt dieser Spieler gegenüber anderen als Süchtig. Und dies ist nur ein kleiner Teil des Spielinhalts. Ausserdem ist es das Ziel Blizzards, also dem Hersteller von WoW, die Spieler so lange wie Möglich hinzuhalten um die nächste Erweiterung zu entwickeln. Bei Blizzard geht es im Endeffekt auch nur um Geld und schon lange nicht mehr um die Qualität der Spiele.

Mein Tipp gegen die Sucht ist einfach: Geht mit euren Freunden einen Trinken, macht Partys und vergesst WoW. Meist ist eine Freundin bzw. ein Freund auch eine gute Starthilfe für das Lösen von der Sucht.

Von mir an alle WoW-Spieler: Überlegt euch einfach mal was euch lieber ist. Den ganzen Tag in der Bude hocken am PC daddeln und die Zeit verschlafen! Einfach dieses Eintönige und dieser ständige 'Schwanzvergleich' mit dem anderen Spielern was ich nur zu gut kenne! ODER ihr geht raus und unternehmt Dinge wie schwimmen, ne Runde fahrrad fahren, DVDs ausleihen und nen netten Abend mit Freunden machen oder gerne auch ma ne Party! Wenn ihr grad keine Arbeit und keine Schule habt (Gibt ja solche Leute...) dann meldet euch wenigstens für irgendeine Schule an. Zum einen lernt man da etwas nützliches und ausserdem lernt man Leute kennen und mit der Zeit lernt man durch Freunde auch noch andere gute Freunde kennen und dann macht das leben auch wieder spaß, weil es einfach so viel zu tun gibt!!! ALSO VERDAMMT NOCHMAL WACHT AUF!!! (Ich habs auch getan!^^)

Soviel zu meiner Meinung und meinen Erfahrungen zu diesem Thema.
Es tut mir Leid, falls sich jemand aus irgendeinem Grund angegriffen fühlen sollte. Ebenfalls tut es mir Leid, dass ich die positive Seite von Rollenspielsucht.de etwas vernachlässigt habe. Und dann entschuldige ich mich noch für die Rechtschreibfehler, ich bin ein wenig schreibfaul und zum Kontrollieren habe ich kein Nerv mehr.)

Bei Fragen schickt mir einfach eine Nachricht an "Aquaice@live.de". Ich werd sie euch schnell beantworten.^^
(Wenn es so dringend ist, könnt ihr mich auch gerne in MSN hinzufügen.)

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657


Name:
Marry (marryi5@yahoo.de)
Datum:Mi 07 Okt 2009 01:34:01 CEST
Betreff:Unvorstellbar...
 

Nun will ich auch mal meine Meinung zu dem ganzen Thema beitragen.

Ich finde es lächerlich. Ohne jemanden diskriminieren zu wollen. Verstehen kann ich es gut, dass sie andere Eltern und deren Kindern schützen wollen, doch was ich immer so "liebe" ist dieses Schubfächersystem. Wie alle mitbekommen haben, gibt es jetzt schon zirka 12Millionen Menschen die das spielen, wenn nicht noch mehr. Doch wieviele kranke "Opfer" gibt es davon, die so sind wie Ihr Sohn? Ich denke viele...doch das Eigentliche, was Sie nicht sehen, ist, dass nicht ALLE davon betroffen sind...nicht alle 12 Millionen Menschen sind süchtig...
Ich selber spiele auch WoW...an manchen Tagen viel an manchen gar nicht...ich habe viele Freunde, die auch WoW spielen...sogar mein Freund, mit dem ich zusammen wohne. Doch ich denke nicht dass wir süchtig sind. Wir können es einschätzen - und nein, das ist nich nur so dahin gesagt...ES IST SO. Ich mache auch andere Dinge in meiner Freizeit...ich bilde mich zu Hause weiter, geh mit Freunden weg und unternehme was mit meinem Freund etc.

Der Punkt, den ich hier nur ansprechen will ist, dass ich es überhaupt nicht leiden kann, wenn ALLE in EINE Schublade gesteckt werden...Denn genau das macht Sie so lächerlich. Ich bitte um Vergebung.
Ich gehöre zu den über 12 Millionen WoWSpielern und bin NICHT süchtig. Punkt.

Mit freundlichen Grüßen
die Zockerin

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